Aktuelles
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Information über jüngste Reise nach Afghanistan und Pakistan
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Sondergesandter Richard Holbrooke (l.) und US- Landwirtschaftsminister Tom Vilsack (r.) |
3. Februar 2010. Das US-Außenministerium, das US-Landwirtschaftsministerium und verschiedene andere Behörden arbeiten in enger Koordination unter der "U.S. Government Agriculture Assistance Strategy for Afghanistan", um den Agrarsektor als Motor für Wachstum und verbesserte Stabilität in Afghanistan zu stärken. Bemühungen, die Landwirtschaft des Landes wiederzubeleben, haben neben der Sicherheit oberste Priorität. Aber angesichts der Tatsache, dass Afghanistan zu 80 Prozent ein ländliches Gebiet ist, sind Sicherheit und Landwirtschaft nicht voneinander zu trennen: Bauern ersetzen den Mohnanbau durch legale Kulturen und die daraus resultierende steigende Profitabilität und Schaffung von Arbeitsplätzen schaffen einen Gegenanreiz, den Taliban beizutreten. „Unser Ziel ist nicht weniger als Afghanistan zu helfen, seine Landwirtschaft als die dynamische Exportwirtschaft wiederherzustellen, die sie einmal war und die zunehmend seit 1978 zerstört wurde", sagte Richard Holbrooke, der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für Afghanistan und Pakistan zu Journalisten in Washington. Hintergrund (engl.) | Video (engl.) | Transkript (engl.)
Außenministerin Clinton spricht über die Zukunft der Sicherheit Europas
29. Januar 2010. US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton skizzierte in einer Rede in Paris eine Reihe von Prinzipien, die die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik in Zusammenarbeit Europa leiten, und signalisierte auch das "unerschütterliche Bekenntnis" der Vereinigten Staaten zur europäischen Sicherheit. "Die Sicherheit in Europa bleibt ein Anker der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik", sagte Clinton. "Wir sind jedoch der Auffassung, dass sich diese gemeinsamen Ziele am besten im Kontext bestehender Institutionen wie der OSZE und des NATO-Russland-Rats verfolgen lassen, und nicht durch die Aushandlung neuer Verträge, wie von Russland vorgeschlagen." Clinton fügte hinzu, wichtiger Bestandteil des amerikanischen Bekenntnisses zu Europa sei Artikel 5 der NATO, in dem die Mitglieder sich der Sicherheit jedes NATO-Landes verpflichten, das von außen angegriffen wird. "Ein Angriff auf ein Land ist ein Angriff auf alle", sagte Clinton und betonte, dass die Vereinigten Staaten weiterhin Truppen in Europa unterhalten würden, um die Sicherheit zu fördern. Vollständige Rede (Teil 1, Teil 2) l Factsheet: Secretary Clinton on European Security (engl.)• Meinungsbeitrag in der SZ vom 05. Feb. 2010
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Neuigkeiten von der Botschaft |
Frau Murphy besucht mit ihren Kindern die Grüne Woche
24. Januar 2010. Frau Tammy Murphy und ihre Kinder haben die 75. Internationale Grüne Woche auf dem Berliner Messegelände besucht. Die IGW ist die größte international Verbrauchermesse für Lebensmittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse in Deutschland. Sie zählt zu den ältesten renommierten Messen in Berlin und ist deutschlandweit bekannt. Frau Murphy nutzte die Gelegenheit, um mehr über die deutsche Landwirtschaft zu erfahren und mit führenden Vertretern der Regierung und des Landwirtschaftssektors über wichtige Aspekte der deutschen Landwirtschaft und den Klimawandel zu sprechen. Unter anderem sprachen sie über die Frage, wie Entscheidungen der Verbraucher über die von ihnen konsumierten Lebensmittel einen Einfluss auf den Klimawandel haben können, den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Klimawandel sowie die Rolle von Biokraftstoffen bei der Bewältigung des Klimawandels.
NATO-Botschafter Daalder zu aktuellen Herausforderungen
22. Januar 2010. Bei einem Pressegespräch mit deutschen Journalisten umriss der US-Botschafter bei der NATO Ivo Daalder die vier wichtigsten Herausforderungen für die Allianz vor ihrem Gipfel im November 2010 in Lissabon. Erstens müsse die NATO der afghanischen Regierung die Verantwortung für die Sicherheit übergeben. „Es ist entscheidend, den Tag schneller herbeizuführen, an dem Afghanistan auf seinen eigenen Beinen stehen kann“, sagte er. Zweitens müsse die NATO sich um Raketenabwehr kümmern, denn „die Bedrohung für die NATO besteht heutzutage weniger aus Armeen, die über Grenzen marschieren, als vielmehr aus ballistischen Flugkörpern.“ Drittens müsse die Allianz eine neues strategisches Konzept verabschieden, welches die „NATO für das 21. Jahrhundert relevant macht“. Viertens müsse die NATO eine einheitliche Linie verfolgen in ihrer Politik gegenüber Russland: „Wir müssen einen Ausgleich finden zwischen der Zusammenarbeit mit Russland und dem Klarstellung, worin unsere Meinungsverschiedenheiten mit Russlande bestehen.“ Fotogalerie | Video | Diplomatische Vertretung der USA bei der NATO
Zum Gedenken an Ernst Cramer, 28. Januar 1913 - 19. Januar 2010
Mit großer Trauer haben wir erfahren, dass Ernst Cramer am Dienstag verstorben ist. Er war ein verdienter Bürger Deutschlands und der Vereinigten Staaten. Als die neue Amerikanische Botschaft 2008 eröffnet wurde, wurde entschieden, dass unser größter Konferenzsaal nach Ernst Cramer benannt werden sollte. Ernst Cramer erhielt von der „alten“ Amerikanischen Botschaft am Pariser Platz vor dem Krieg ein Visum und ging im August 1939 von Deutschland in die Vereinigten Staaten. Er kehrte 1944 als amerikanischer Soldat und Staatsbürger nach Deutschland zurück. Er erfuhr, dass seine Eltern und sein Bruder den Holocaust nicht überlebt hatten. Aber statt in die Vereinigten Staaten zurückzukehren, beschloss er, in Deutschland zu bleiben. Er wollte die kulturellen und bürgerschaftlichen Werte wiederbeleben, von denen er wusste, dass sie ein wichtiger Teil dieses Landes waren – trotz der Gräuel des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Dieses Ziel leitete und inspirierte Ernst Cramer in seinem beruflichen und privaten Leben.
In den wenigen Monaten, die wir in Berlin sind, ist Ernst mir und meiner Frau ein echter Freund geworden. Wir und alle Mitarbeiter der Amerikanischen Botschaft werden ihn sehr vermissen. — Botschafter Philip D. Murphy • Video: Ernst Cramer im Gespräch
Botschafter Murphy erinnert an Martin Luther King Jr. und ermutigt Jugendliche, ihre Träume zu verwirklichen
18. Januar 2010. Am amerikanischen Feiertag Martin Luther King Jr. Day traf US-Botschafter Philip D. Murphy in der Ernst-Schering-Oberschule in Berlin 40 Oberschüler verschiedenster Herkunft, um mit ihnen über das Erbe, den Glauben und die Vision des Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King Jr. zu sprechen. In seiner Rede zeichnete Botschafter Murphy die Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung von der Abschaffung der Sklaverei über das Ende der Rassentrennung bis hin zur Erfüllung von Dr. Kings Traum – in Form des ersten gewählten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten – nach. Botschafter Murphy betonte die Bedeutung des Einzelnen für die gesamte Gesellschaft und illustrierte diese anhand der wichtigen Rollen von Rosa Parks und Martin Luther King Jr. im Montgomery Bus Boycott. "Martin Luther Kings Handeln veränderte die Beschaffenheit der amerikanischen Gesellschaft wirklich. Mit der Wahl von Barack Obama wurde Martin Luther Kings Traum Wirklichkeit." Der Botschafter ermutigte die Schüler, an sich selbst zu glauben und sich zu trauen, ihre Träume zu verwirklichen. "Martin Luther King hat Wert darauf gelegt, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann. Was ihr als Einzelne erreichen könnt, hängt davon ab, wie sehr ihr euch für euch selbst und eure Gemeinschaft einsetzt. Ihr habt die Fähigkeiten, die ihr braucht, um erfolgreich zu sein. Ja, ihr könnt es schaffen!" Die Botschaft hat eine enge Verbindung zur Ernst-Schering-Oberschule und hat das erfolgreiche Musical "The Streets of Wedding" unterstützt, an dem 2007 mehr als 100 Schüler teilnahmen. Fotogalerie | Hintergrund (engl.)
US-Gesandter Delawie gedenkt Martin Luther Kings Geburtstag mit Schülern in Bernau
15. Januar 2010. Am Geburtstag des amerikanischen Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King Jr. besuchte der Gesandte der US-Botschaft Greg Delawie das Paulus-Praetorius-Gymnasium in Bernau und sprach mit 60 Zehntklässlern über Dr. Kings Vision und Vermächtnis. Die Schüler hatten vor kurzem die amerikanische Bürgerrechtsbewegung im Unterricht behandelt. Darüber hinaus gehört die Schule dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ an und führt regelmäßig Projekttage zum Thema Anti-Diskriminierung durch.
Delawie sprach über die herausragenden Leistungen Dr. Kings in seinem Kampf für Gleichberechtigung und die positiven Veränderungen, die die amerikanische Bürgerrechtsbewegung dem Land gebracht hat - bis hin zu einem afro-amerikanischen Präsidenten, etwas, das in den 1960er Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Delawie unterstrich, wie wichtig es ist, sich gegen Rassismus und Diskriminierung zu stellen und ermunterte die Schüler, sich für Freiheit und Gleichstellung aller Menschen einzusetzen.
Die Botschaft und Konsulate der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland legen besonderen Wert auf einen direkten Dialog mit Jugendlichen. Sie organisieren regelmäßig Gesprächsrunden, Vorträge und Workshops für und mit dieser sehr wichtigen Generation zukünftiger Entscheidungsträger. Fotogalerie
Hintergrund: Americans Celebrate Achievements of Martin Luther King Jr.
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