12. März 2009. Der dominikanisch-amerikanische Autor Junot Díaz las in Berlin aus seinem Roman „Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao“, mit dem er 2008 den Pulitzer-Preis gewann. Im Publikum saßen 160 Teilnehmer aller Altersgruppen und Angehörige der Einwanderergemeinden Berlins. Die Veranstaltung wurde vom Fischer-Verlag und von der Thalia-Buchhandlung unterstützt. Sein Roman, der auch von deutschen Kritikern bereits allseits gefeiert wurde, verbindet afro-, lateinamerikanische sowie amerikanische Identitäten in einer Erzählung über Einwanderung und die Herausforderungen bei der Integration. Seine frische Herangehensweise an ein traditionelles Thema hat viele Leser in ihren Bann gezogen und macht Junot Díaz zu einer der stärksten Stimmen seiner Generation. Auf eine Frage aus dem Publikum hin beschreibt Díaz enthusiastisch die Wahl von Präsident Obama als erfolgreiches Ergebnis der Mobilisierung von Minderheiten, darunter auch insbesondere der Wähler lateinamerikanischer Herkunft. Díaz las auch in Frankfurt (9. März), Hamburg (10. März) und war ein Höhepunkt auf der Leipziger Buchmesse (11. März). Er beendete seine Deutschland-Tour in Köln (13. März). Fotogalerie