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10. November 2006. Carter Revards Gedichte und Essays handeln von seinen Osage-indianischen Wurzeln. Sie erzählen seine persönliche Geschichte sowie die seiner Familie – und die Geschichte eines Volkes. Seine Gedichte wollten "Spuren hinterlassen", erklärte er einer Schülerin bei einer Lesung in der Hugo-Heimann-Bibliothek in Berlin-Wedding. Carter Revard wurde 1931 in der Osage-indianischen Stadt Pawhuska (Oklahoma) geboren. Er ist Osage-indianischer, Ponca-indianischer, irischer und schottisch-irischer Herkunft. Nachdem er in einer Quizshow im Radio ein Stipendium gewonnen hatte, machte er einen Bachelor an der University of Tulsa. Revard war einer der ersten amerikanischen Ureinwohner mit einem Rhodes-Stipendium. Er machte 1954 einen Master in Oxford und promovierte 1959 in Yale. Revard ist Geisteswissenschaftler und Professor für mittelalterliche englische Literatur, begann aber erst 1973, indianische Literatur zu unterrichten. Aufgrund der politischen Ereignisse der frühen Siebzigerjahre wuchs damals das Bewusstsein für die Kultur der amerikanischen Ureinwohner.
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Carter Revard hat folgende Gedichte gelesen: • Coyote Tells Why He Sings (siehe S. 15) • Over By Fairfax, Leaving Tracks Mehr über Carter Revard.
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