Neue US-Botschaft am Pariser Platz
Das neue Gebäude der US-Botschaft am Pariser Platz
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Die Vereinigten Staaten begannen im Oktober 2004 mit dem Bau des neuen Botschaftsgebäudes am Pariser Platz. Die Botschaftsgeschäfte können im Frühjahr 2008 aufgenommen werden.
Der Bau erhebt sich viereinhalb Stockwerke über die Kreuzung Behrenstraße und Ebertstraße und schließt die letzte Lücke in der historischen Front am Pariser Platz. Das Botschaftsprojekt profitiert von Verbesserungen im Straßenbild und den historische Gegebenheiten berücksichtigenden Restaurierungen des Pariser Platzes und der städtischen Grünanlagen. Entlang der Straßenfront wurde ein grünes Band aus Bäumen, Gärten und Spazierwegen geschaffen. Der Gesamtentwurf wurde bereichert durch konstruktive Vorschläge der Planungsbehörden der Stadt Berlin und die umfassende Zusammenarbeit mit ihnen sowie durch die vom Kunden – das Referat für Gebäudeplanung im Ausland (Office of Overseas Building Operations) – vorgegebene Berücksichtigung des historischen Umfelds.
Das Projekt wurde von dem renommierten amerikanischen Architekturbüro Moore Ruble Yudell aus Santa Monica in Kalifornien realisiert. Die Palette der Materialien und Entwurfsmerkmale wurde sorgfältig komplementär zur Umgebung und für eine offene doch sichere Präsentation der Vereinigten Staaten ausgewählt.
Das endgültige Konzept für die Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin ist aus dem umgestalteten ursprünglichen Wettbewerbsentwurf von 1996 hervorgegangen und wurde an neue örtliche, sicherheitspolitische und programmatische Anforderungen angepasst.
Dieses neue Gebäude bietet der amerikanischen Regierung eine sichere, voll funktionsfähige diplomatische Plattform.
Festakt zur Eröffnung der neuen US-Botschaft
4. Juli 2008. Die US-Botschaft feierte den Unabhängigkeitstag sowie die Eröffnung des neuen Botschaftsgebäudes am Pariser Platz. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ehemalige US-Präsident George H. W. Bush und Botschafter William R. Timken jr. unterstrichen die historische Bedeutung der Lage der Botschaft als lebendiges Symbol der deutsch-amerikanischen Partnerschaft. Zum Gedenken an den 60. Jahrestag der Luftbrücke nahm auch eine Gruppe ehemaliger Luftbrücke-Piloten teil, unter ihnen Gail Halvorsen, der "Candy Bomber". Das traditionelle Feuerwerk beendete am Abend das Programm. » Fotogalerie | Rede von Präsident George H.W. Bush | Rede von Botschafter William R. Timken jr. | Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel
US-Außenministerin besucht neue Botschaft
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25. Juni 2008. Im Anschluss an ihre Arbeitstreffen in Berlin nahm sich Außenministerin Condoleezza Rice die Zeit, die neue US-Botschaft am Pariser Platz zu besuchen. Nach einer Führung durch das Gebäude mit Botschafter William Timken jr. traf die Ministerin Botschaftsangestellte und deren Angehörige im Innenhof der Botschaft. In ihrer Ansprache sagte Rice: “Was für eine großartige Botschaft. Sie ist ein Beweis für die amerikanische Überzeugung, dass nichts unmöglich ist und alles erreicht werden kann. Ich weiß, dass es nicht einfach war, die Botschaft an diesem Ort zu errichten, aber es ist absolut passend, dass die Botschaft der Vereinigten Staaten hier ist, wo sie auch vor dem Zweiten Weltkrieg stand. Dieser Ort ist ebenso Beleg für die Tatsache, dass nichts unmöglich ist.” » Transkript
Ankündigung der Eröffnungsfeierlichkeiten am 4. und 5. Juli 2008
Bei einer Pressekonferenz am 19. Mai skizzierte Botschafter Timken die geplanten Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Botschaftsgebäudes am Pariser Platz. Der Botschafter kündigte an, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ehemalige Präsident George H.W. Bush bei der Eröffnungsfeier sprechen werden, die mit dem traditionellen Empfang der Botschaft zum amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli einhergeht.
Anlässlich des 60. Jahrestages der Luftbrücke wird an der Eröffnungszeremonie der Botschaft am 4. Juli auch eine Gruppe von ehemaligen Luftbrückepiloten teilnehmen, unter ihnen auch Oberst Gail Halvorsen, der berühmte Rosinenbomberpilot. Das am 4. Juli übliche Feuerwerk beschließt das Abendprogramm.
Am 5. Juli veranstaltet der Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs ein öffentliches Amerikafest am Pariser Platz und rund um das Brandenburger Tor.
Botschafter Timken betonte die historische Bedeutung des Standorts der neuen Botschaft dort, wo die alte Amerikanische Botschaft "abgerissen wurde, um Platz für eine Mauer zu schaffen, die eine Stadt, ein Land und einen Kontinent teilte". Er beschrieb die neue Botschaft als Symbol für die deutsch-amerikanische Partnerschaft.
Ebenfalls anwesend war Architekt John Ruble. Er informierte aus erster Hand über symbolische und technische Details des Gebäudes. » Fotogalerie



