Blicken Sie zurück auf die vergangenen Wochen und Monate mit einer Auswahl der Nachrichten von unserer Startseite:
Vereinigte Staaten schicken Bewertungsteams in die vom Tsunami betroffenen Gebiete
30. September 2009. Die US-Bundesbehörde für Notfallmanagement (Federal Emergency Management Agency – FEMA) entsendet zwei Katastrophenteams und ein Team der US-Küstenwache nach Amerikanisch-Samoa, um sich ein Bild von den Auswirkungen des Erdbebens, dem anschließenden Tsunami und den erheblichen Überschwemmungen zu machen, so das Weiße Haus. "Wir sind auch bereit, unseren Freunden im benachbarten Samoa und der gesamten Region zu helfen und werden die Situation weiterhin genau beobachten. Die vielen von dieser Tragödie betroffenen Menschen sind in unseren Gedanken und Gebeten", sagte Präsident Obama.
vollständig (engl.) • President Obama Declares a Major Disaster Exists in American Samoa
• Statement From President Obama on the Disaster in American Samoa • United States Delivers Disaster Assistance to East Asia (7. Okt.)
Präsident Obama benennt Fortschritte aus Treffen von Vereinten Nationen und G20
26. September 2009. Auf seiner Rückreise vom G20-Gipfel sagte Präsident Obama: „In Pittsburgh haben sich die größten Volkswirtschaften darauf geeinigt, die Bemühungen zur Ankurbelung der weltweiten Nachfrage fortzusetzen, damit die Menschen wieder in die Arbeit finden. Wir haben uns zu einem ausgewogenen, nachhaltigen Wirtschaftswachstum verpflichtet – um wirtschaftliche Berg- und Talfahrten wie in der Vergangenheit zukünftig zu vermeiden. Wir haben eine historische Einigung für die Reformierung des weltweiten Finanzsystems erreicht – um Verantwortung zu fördern und Missbrauch zu verhindern, damit wir nie wieder mit einer Krise wie dieser konfrontiert werden. Und wir haben unsere internationale Wirtschaftsarchitektur reformiert, damit wir unsere Bestrebungen, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, besser koordinieren können.“ video | transcript
"Ein neues Kapitel der internationalen Zusammenarbeit" – Präsident Obamas Rede vor der UN-Vollversammlung
23. September 2009. Präsident Obama sprach vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen über die Prioritäten seiner Regierung und die zukünftigen Herausforderungen: Al Kaida und ihre extremistischen Verbündeten zu behindern, zu zerschlagen und zu besiegen, den Krieg im Irak verantwortungsvoll zu beenden, Atomwaffen abzurüsten, Frieden im Nahen Osten zu schaffen, dem Klimawandel entgegenzutreten und die Weltwirtschaftskrise zu überwinden. Der Präsident sagte: „Einige unserer Maßnahmen haben bereits Fortschritte gezeigt. Andere haben die Grundlage für Fortschritte in der Zukunft gelegt. Aber täuschen Sie sich nicht: Dies kann nicht das alleinige Bestreben der Vereinigten Staaten sein. Diejenigen, die die Vereinigten Staaten für ihre Alleingänge auf der Welt kritisiert haben, können jetzt nicht untätig sein und darauf warten, dass die Vereinigten Staaten die Probleme der Welt alleine lösen.“ Rede Teil 1 | Teil 2 |Hintergrund
UN-Gipfel: Präsident Obama erörtert Klimawandel
22. September 2009. Beim UN-Klimagipfel in New York betonte Präsident Obama: „Die vom Klimawandel ausgehende Gefahr ist ernst, drängt und wächst.“ Wenn wir nicht riskieren wollen, „kommende Generationen einer unumkehrbaren Katastrophe auszuliefern“, müssen wir diese Herausforderung angehen, mahnte Präsident Obama und fügte hinzu: „John F. Kennedy sagte einmal, ,Unsere Probleme sind von Menschen gemacht, deshalb können sie auch von Menschen gelöst werden.‘ Tatsächlich hat die Menschheit viel zu lange kaum auf die Bedrohung des Klimawandels reagiert oder diese nicht einmal erkannt. Das gilt auch für mein eigenes Land... Aber heute ist ein neuer Tag. Dies ist ein neues Zeitalter. Und ich bin stolz, sagen zu können, dass die Vereinigten Staaten in den vergangenen acht Monaten mehr als je zuvor in ihrer Geschichte getan haben, um saubere Energie zu fördern und Kohlendioxidemissionen zu verringern. Die größte Investition dieser Regierung geht in erneuerbare Energie – eine Investition, die darauf abzielt, die Erzeugungskapazität aus Windkraft und anderen erneuerbaren Ressourcen in drei Jahren zu verdoppeln.“ mehr (engl.) | Gesamttext der Rede (engl.) • Press Briefing by Todd Stern, Mike Froman, and Carol Browner on the President’s Climate Change Speech • „Den Klimawandel gemeinsam bewältigen“ - Gastkommentar von Botschafter Murphy in der Berliner Zeitung vom 22. September
Zum Schutz der Verbraucher: Präsident Obama fordert strengere Regeln für Wall Street
19. September 2009. In seiner wöchentlichen Ansprache hat Präsident Obama betont, eine Finanzaufsichtsbehörde für
Verbraucher sei notwendig, um eindeutige, feste Regeln umzusetzen, die
amerikanische Finanzmärkte stärken und die Interessen amerikanischer
Verbraucher schützen. Der Präsident wies auch auf die energischen und
wichtigen Maßnahmen seiner Regierung und anderer Staaten hin, um den
wirtschaftlichen Abschwung zu stoppen und versprach, beim
bevorstehenden G20-Gipfel und darüber hinaus weiterhin mit Staats- und
Regierungschefs zusammenzuarbeiten, um auf bereits gemachten
Fortschritten aufzubauen. video & transcript
Präsident Obama zur Raketenabwehr in Europa: "Bessere, klügere und schnellere Abwehr"
17. September 2009. Präsident Obama kündigte eine neue Herangehensweise bei der
Raketenabwehr in Europa an. Dieser neue Ansatz gründet auf der
Einschätzung der Gefahr durch iranische Raketen und dem Bekenntnis
dazu, Technologien einzusetzen, die erprobt und wirtschaftlich sind und
an eine veränderte Sicherheitslage angepasst werden können: "Unsere
neue Architektur für eine Raketenabwehr in Europa wird eine bessere,
klügere und schnellere Abwehr für die amerikanischen Streitkräfte und
die Verbündeten der Vereinigten Staaten ermöglichen. Sie ist
umfassender als das frühere Programm. Sie sieht den Einsatz von
Kapazitäten vor, die erprobt und wirtschaftlich sind, sie unterstützt
und baut auf unserem Bestreben auf, die Vereinigten Staaten vor
Bedrohungen durch Langstreckenraketen zu schützen und gewährleistet und
erweitert den Schutz für alle unsere NATO-Verbündeten.” remarks in full (+video) | factsheet & more
Präsident Obama zur Regulierung der Finanzmärkte: „Die Umstände, die zu dieser Krise geführt haben, sind nicht haltbar.“
14. September 2009. In der Federal Hall in New York City sprach Präsident Obama über die Erholung des Finanzsystems: „Leider wird die Entwicklung von einigen im Finanzsektor falsch gedeutet. Statt aus dem zu lernen, was Lehman und die Krise, von der wir uns bis heute erholen, uns gelehrt haben, nehmen sie diese Lektionen nicht ernst. Ich bin überzeugt, dass sie das nicht nur auf eigenes, sondern auf Risiko unseres ganzen Landes tun. Ich möchte daher, dass alle meine Worte hören: Wir werden nicht zurückkehren zu so rücksichtslosem Verhalten und so unkontrollierten Exzessen, die im Zentrum der Krise standen, in der zu viele nur von ihrer Lust auf schnelle Profite und saftige Bonuszahlungen geleitet wurden. Die Wall Street kann nicht länger Risiken ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen eingehen und dabei hoffen, dass amerikanische Steuerzahler ihren Fall bremsen werden.“ remarks in full
8. September 2009. Bei einer Veranstaltung zum Schulbeginn, die live übertragen wurde, sagte Präsident Barack Obama in Arlington (Virginia): „Ich weiß, dass für viele von euch heute der erste Schultag ist. Und für die von euch, die im Kindergarten sind oder die Middle School oder die High School beginnen, ist es der erste Tag an einer neuen Schule. Es ist also nur verständlich, wenn ihr ein bisschen nervös seid […] Jeder von euch hat etwas, in dem er oder sie gut ist […] Ihr seid dafür verantwortlich zu entdecken, was es ist […] Und das ist nicht nur wichtig für euer Leben und eure Zukunft. Was ihr aus eurer Schulzeit macht, entscheidet über die Zukunft dieses Landes […] Aber die Wahrheit ist, dass es schwer ist, erfolgreich zu sein. Ihr werdet nicht jedes Fach mögen. Ihr werdet nicht mit jedem Lehrer klarkommen. Nicht jede Hausaufgabe wird euch für euer jetziges Leben wichtig erscheinen. Und ihr werdet nicht immer beim ersten Versuch Erfolg haben […] Ihr dürft es nicht zulassen, dass euer Scheitern euch ausmacht – ihr müsst lernen, daraus zu lernen.“ vollständig (engl.) • International Education Week November 16-20, 2009
Präsident Obama erinnert an Edward M. Kennedy (1932-2009)
26. August 2009 Auf der Blue Heron Farm in Chilmark (Massachusetts) sprach Präsident Obama anlässlich des Todes von Senator Edward Kennedy: „In den vergangenen Jahren hatte ich die Ehre, Teddy einen Kollegen, Ratgeber und Freund nennen zu dürfen... Seit Teddys Diagnose im vergangenen Jahr haben wir erlebt, wie mutig er gegen seine Krankheit gekämpft hat... Sein Kampf hat uns die Möglichkeit gegeben, die wir bei seinen Brüdern John und Robert nicht hatten: Den Segen, die Zeit zu haben, uns zu bedanken – und uns zu verabschieden... Seine Ernsthaftigkeit in der Zielsetzung ging fortwährend mit Demut, Wärme und seiner guten Laune einher. Er konnte leidenschaftlich gegen andere kämpfen und tat dies auf unvergleichliche Weise im Senat, wenn es um Ziele ging, die ihm wichtig waren, und dennoch pflegte er warmherzige Freundschaften über Parteigrenzen hinweg. Das ist einer der Gründe, warum er nicht nur zu einem der wichtigsten Senatoren unserer Zeit wurde, sondern auch zu einem der verdientesten Amerikaner, die jemals im Dienste unserer Demokratie standen.“ • Ansprache von Präsident Obama • Vizepräsident Bidens Ansprache (engl.) • Secretary Clinton on the passing of Senator Kennedy • Edward M. Kennedys Website als Senator
Präsident Obama ernennt Ben Bernanke für eine zweite Amtszeit zum Vorsitzenden der US-Notenbank
25. August 2009 In Martha’s Vineyard kündigte Präsident Obama an, Ben Bernanke für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der US-Notenbank zu nominieren. Der Präsident sagte, Bernanke habe „die Notenbank durch eine der schlimmsten Finanzkrisen geführt, denen dieses Land und die Welt je gegenüber standen. Als Experte für die Ursachen der Weltwirtschaftskrise hat Ben, da bin ich mir sicher, nie davon geträumt, dass er selbst einmal zu einer Mannschaft gehören würde, die dafür verantwortlich ist, eine weitere zu verhindern. Aber dank seiner Erfahrung, seines Temperaments, seines Mutes und seiner Kreativität hat er geholfen, genau das zu erreichen.“ remarks in full
Außenministerin Clinton fordert "glaubwürdige, sichere und allgemeine" Wahlen in Afghanistan
20. August 2009. Heute gingen die Menschen in Afghanistan an die Wahlurnen, um in der Präsidentschaftswahl und den Wahlen zu den Provinzräten ihre Stimme abzugeben. Fast 40 Kandidaten bewerben sich für das Amt des Präsidenten. Wenn keiner der Präsidentschaftskandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, werden die Wahlen Anfang Oktober in eine zweite Runde gehen. Das Verfahren wird von der unabhängigen Wahlkommission Afghanistans durchgeführt. US-Botschafter Tim Carney, Leiter des behördenübergreifenden US-Unterstützungsteams für die Wahlen in Afghanistan, nannte sie „die wahrscheinlich ersten wahrhaft umkämpften Wahlen im modernen Afghanistan – oder in der gesamten afghanischen Geschichte". In einer Erklärung vom 17. August betonte Außenministerin Hillary Rodham Clinton, dass die Regierung Obama hinsichtlich der Wahlen am 20. August „unparteiisch bleibt": „Es gibt keinen speziellen Kandidaten, den wir unterstützen oder ablehnen würden. Wie die Menschen in Afghanistan wollen auch wir glaubwürdige, sichere und allgemeine Wahlen erleben, die alle als legitim erachten", sagte sie. US-Außenministerin Clinton lobte die afghanische Bevölkerung für ihren Mut, die Wahlen trotz der Schwierigkeiten in Kriegszeiten durchzuführen und rief die Kandidaten und ihre Anhänger dazu auf, sich vor und nach den Wahlen „verantwortungsvoll zu verhalten". more • “Afghan Elections Essential Step in Defeating Taliban Insurgents” • Independent Election Commission of Afghanistan
Präsident Obama erörtert Irak, Afghanistan und steigende Verteidigungsausgaben
17. August 2009. Präsident Barack Obama sprach in Phoenix (Arizona) auf dem jährlichen Treffen der Veterans of Foreign Wars über das Engagement der Vereinigten Staaten auf der Welt. „Als der Faschismus unaufhaltbar erschien und unser Hafen bombardiert wurde, kämpften Sie sich über felsige Inseln im Pazifik und erstürmten die europäische Küste, marschierten durch einen Kontinent – mein Großvater und Onkel waren unter Ihnen – und befreiten Millionen von Menschen und machten Feinde zu Verbündeten. Als der Kommunismus seinen Schatten über große Teile der Welt warf, standen Sie in einem langen Kalten Krieg Wache – von der Luftbrücke in Berlin zu den Bergen Koreas bis in den Dschungel von Vietnam. Als dieser Kalte Krieg endete und alter Hass neu hervortrat, gingen Sie von Kuwait bis in den Kosovo gegen die Aggression vor. In den vergangenen Jahren waren unsere Truppen in jeder Mission erfolgreich, die die Vereinigten Staaten ihnen auferlegten; sie entmachteten die Taliban, stürzten einen Diktator im Irak und gingen gegen brutale Aufständische vor.“ Mit Blick auf künftige Herausforderungen sagte Präsident Obama: „Wir müssen unsere Streitkräfte auf die Missionen von morgen vorbereiten… wir müssen die militärische Macht der Vereinigten Staaten aufrechterhalten.“ In Bezug auf seine Strategie für Afghanistan bekräftigte der Präsident das Ziel, Al Kaida und ihre extremistischen Verbündeten zu besiegen. „Das ist kein Krieg, den wir uns ausgesucht haben. Es ist ein Krieg, der notwendig ist. Jene, die die Vereinigten Staaten am 11. September 2001 angegriffen haben, planen neue Angriffe.“ Zum Thema Irak wiederholte der Präsident seine Zusage, alle amerikanischen Truppen bis Ende 2011 abzuziehen: „Für die Vereinigten Staaten wird der Irakkrieg enden.“ remarks in full | background
Außenministerin Clintons Reise durch Afrika: Vereinigte Staaten setzen sich für Afrika ein
Die Vereinigten Staaten setzen sich für Afrika ein – Außenministerin Clintons Afrikareise
4.-14. August 2009. Nur drei Wochen nach dem erfolgreichen Besuch von Präsident Obama in Accra (Ghana) begibt sich US-Außenministerin Clinton auf eine Afrikareise, die sie durch sieben Länder führen wird. Die Reise wird die Entschlossenheit der Regierung Obama unterstreichen, Afrika zu einer Priorität in der amerikanischen Außenpolitik zu machen. So früh nach Amtsantritt haben bisher in keiner US-Regierung sowohl der Präsident als auch die Außenministerin den afrikanischen Kontinent besucht. Außenministerin Clinton beginnt ihre Reise auf dem Forum für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Afrika südlich der Sahara (AGOA Forum) in Nairobi (Kenia). Dort hält Clinton am 5. August eine Rede bei der Eröffnungsfeier des Ministertreffens. Von Kenia reist sie nach Südafrika, Angola, in die Demokratische Republik Kongo, nach Nigeria, Liberia und Kap Verde.
Diese Website wird vom US-Außenministerium betreut.
Externe Links zu anderen Internet-Sites sollten nicht als Unterstützung der darin enthaltenen Ansichten oder Datenschutzrichtlinien ausgelegt werden.