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Nachrichten-Archiv 2oo8

Blicken Sie zurück auf die vergangenen Wochen und Monate mit einer Auswahl der Nachrichten von unserer Startseite:

US-Außenministerin Condoleezza Rice zum Internationalen Tag der Menschenrechte

8. Dezember 2008. US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte bei der Verleihung der International Human Rights Day Awards: „Diese Woche zeigen wir unsere Solidarität mit den Verfechtern von Menschenrechten auf der ganzen Welt, indem wir den 60. Jahrestag der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen begehen. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird von Männern und Frauen aller Kulturen und Glaubensrichtungen gefeiert, jeder Hautfarbe und Religion, in großen Ländern und kleinen, in Industrie- und Entwicklungs­ländern. Sie überwindet politische und ethnische Unterschiede sowie nationale Grenzen, da sie die Menschheit in all ihrer Vielfalt akzeptiert. Tatsächlich spricht die Erklärung direkt das Verlangen nach Freiheit an, der jedem menschlichen Herzen innewohnt. In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat sich die Demokratie auf dem Globus ausgebreitet, begleitet von bemerkenswerten Fortschritten für die in der Erklärung aufgeführten Rechte. Dennoch sind wir ernüchtert, dass Millionen von Menschen von ihren Regierungen noch immer fundamentale Freiheiten verweigert werden. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich weiterhin, sich für das einzusetzen, was Präsident Bush ‚die nicht verhandelbaren Ansprüche menschlicher Würde‘ genannt hat.“ vollständig (engl.)
Human Rights: Defending human dignity | Dec. 9 Presidential Proclamation | Dec. 10 Press Statement | Statement of President-elect Obama on Human Rights Day

Designierter Präsident Obama benennt Mitglieder seines Wirtschaftsteams

24. November 2008. Der designierte US-Präsident Barack Obama und sein designierter Vize Präsident Joe Biden haben zentrale Mitglieder ihres Wirtschaft-Teams offiziell angekündigt. Sie nannten Timothy Geithner als künftigen Finanzminister und Lawrence Summers als Leiter des Nationalen Wirtschaftsrates. Obama und Biden nannten außerdem Christina Romer als Vorsitzende für den Rat der Wirtschaftsexperten sowie Melody Barnes und Heather Higginbottom Leiterin bzw. Stellvertretende Leiterin des Rates für Innenpolitik. „Der designierte Vizepräsident Biden und ich haben ein Wirtschaftsteam zusammengestellt mit dem Weitblick und der Expertise um unsere Wirtschaft zu stabilisieren, Arbeitsplätze zu schaffen und Amerika wieder auf Kurs zu bringen. Auch wenn wir großen wirtschaftlichen Herausforderungen entgegensehen, wissen wir, dass große Chancen zur Hand sind — wenn wir rasch und mutig handeln. Das ist die Aufgabe, die unser Wirtschaftsteam angehen wird“, sagte der designierte Präsident Obama. mehr zu den Nominierten (engl.) | Hintergrund zur Übergangsphase (engl.)

G20-Gipfel zu Finanzmärkten und Weltwirtschaft

President George W. Bush welcomes Chancellor Angela Merkel of Germany to the Summit on Financial Markets and the World Economy Saturday, Nov. 15, 2008, at the National Building Museum in Washington, D.C. White House photo by Chris Greenberg
President George W. Bush welcomes Chancellor Angela Merkel to the Summit on Financial Markets and the World Economy. Photo: Chris Greenberg

15. November 2008. Nach dem Weltfinanzgipfel, zu dem er die Staaten der G20 eingeladen hatte, erklärte Präsident George W. Bush: „Wir stimmen darin überein, dass wir unsere Regulierungen verbessern müssen und sicherstellen müssen, dass Märkte, Unternehmen und Finanzprodukte geeigneten Regeln und Aufsichten unterliegen.“ Er betonte auch, dass „die Vereinigten Staaten, inmitten dieser Finanzkrise, ihre Verpflichtungen für die Menschen in den Entwicklungsländern  nicht aufgeben werden; dass die HIV/AIDS-Initiative PEPFAR stark und lebendig bleiben wird; dass unser tiefer Wunsch nicht verschwinden wird, die Zahl der Malaria-Toten in Ländern des afrikanischen Kontinents bedeutend zu verringern; dass unsere Verpflichtung nicht aufhört, zur Ernährung der Hungernden beizutragen; dass wir inmitten all dieser Turbulenzen und der Finanzkrise unseren Verpflichtungen nachkommen werden. Diese Verpflichtungen sind in unserem nationalen Sicherheitsinteresse und unserem wirtschaftlichen Sicherheitsinteresse und sie... sind in unserem moralischen Interesse. Audio | Video | Text in Gänze » 

US-Präsident Bush empfängt Obama im Weißen Haus

Präsident George W. Bush und President-elect Barack Obama kaufen durch die Kolonnade zum Oval Office. White House photo Eric Draper
Präsident George W. Bush und Barack Obama laufen durch die Kolonnade zum Oval Office. Foto: Eric Draper

10. November 2008. Am Montag Nachmittag begrüßten Präsident George W. Bush und First Lady Laura Bush den designierten Präsidenten Barack Obama und Michelle Obama zu einem mehrstündigen Besuch im Weißen Haus. Bei einem privaten Treffen im Oval Office dankte Obama Präsident Bush für dessen Bekenntnis zu einem reibunglosen Übergang angesichts der zahlreichen kritischen Herausforderungen in Wirtschaft und Sicherheitsangelegenheiten. Die First Lady führte Frau Obama auf einem Rundgang durch das historische Gebäude, insbesondere mit Blick auf die Wohnräume, bevor sie sich in der West Sitting Hall trafen, wo sie darüber sprachen, wie es ist, Töchter im Weißen Haus aufzuziehen. Office of the President-elect | weitere Fotos

 

Präsident Bush erläutert US-Entwicklungspolitik

Präsident George W. Bush mit Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf vor seiner Ansprache zum White House Gipfel über International Entwicklungsarbeit Dienstag, 21. Okt. 2008, in Washington, D.C. Foto: Eric Draper
Präsident Bush und Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf 

21. Oktober 2008. In seiner Ansprache beim Gipfel des Weißen Hauses zur internationalen Entwicklung nannte Präsident George W. Bush nannte sicherheitspolitische, wirtschaftliche und moralische Gründe für das Engagement Vereinigten Staaten: „Aus all diesen Gründen hat meine Regierung internationale Entwicklungsarbeit zu einer unserer wichtigsten Prioritäten gemacht... wir haben mit Partnerländern zusammengearbeitet — wie auch mit der Weltbank, dem IWF und der Afrikanischen Entwicklungs-Bank sowie der Inter-Amerikanischen Entwicklungs-Bank — um einigen der ärmsten Ländern dieser Welt Schulden in Höhe von mehreren Milliarden Dollar zu erlassen... Wir haben auch mit wohlhabenderen Ländern zusammengearbeitet, um Hilfe in Form von Zuschüssen statt Darlehen zur Verfügung zu stellen. In den vergangenen acht Jahren haben die Vereinigten Staaten mehr Entwicklungshilfe geleistet als je zuvor in den vergangenen fünfzig Jahren.“ Audio | Video | Mitschrift »
Eröffnungsrede von Außenministerin Condoleezza Rice (engl.)

Gipfel zu Internationaler Entwicklungsarbeit: Die Zukunft nachhaltig gestalten

20. Oktober 2008. In einem Pressegespräch zum White House Summit on International Development sagte USAID-Leiterin Henrietta Fore: „Die Bush-Regierung hat das Profil der Entwicklungsarbeit definitiv geschärft wie keine andere Regierung seit Truman und dem Marshall-Plan zu Beginn des Kalten Krieges.“ Sie hob hervor, dass „von allen Regionen der Welt hat es entweder eine Verdopplung, eine Verdreifachung oder Vervierfachung der Entwicklungshilfe gegeben... Es gab viele Überlegungen zur Reform der Entwicklungshilfe, wie wir neue Modelle einführen können wie die Millennium Challenge Corporation, die Initiative des Präsidenten zu HIV/AIDS, PEPFAR.“ Der Gipfel beginnt mit einer Ansprache von Außenministerin Condoleezza Rice, einer der Hauptgestalter im Bereich der Entwicklungshilfe-Reform. Mitschrift | Video

Präsident Bush erläutert Maßnahmen für die Finanzmärkte

President Bush trifft Sarkozy und Barroso
Präsident Bush mit EU-Ratspräsident Sarkozy und EU-Kommisionspräsident Barroso

18. Oktober 2008. Präsident George W. Bush begrüßte EU-Ratspräsident Sarkozy und EU-Kommissionspräsident Barroso zu Gesprächen über Lösungen für die Finanzkrise und erklärte, „in den letzten Wochen haben die Vereinigten Staaten und ihre Partner in Europa eng zusammengearbeitet, um dieser Herausforderung zu begegnen. Anfang des Monats haben die US-Notenbank, die Europäische Zentralbank und vier weitere Zentralbanken gemeinsam die Zinssätze gesenkt. Am vergangenen Wochenende haben die Finanzminister und Leiter der Notenbanken der G7 einem Plan zugestimmt, um unsere Märkte zu stabilisieren, Vertrauen in unser Finanzsystem wiederherzustellen und den Kreditfluss zu unseren Unternehmen und Konsumenten wieder in Gang zu bringen.” Audio | Video | Mitschrift (engl.) »

 

Wirtschaftskrise: Rede von Präsident Bush zur Lage der Nation

President Bush Addresses the Nation, September 24, 2008
President Bush Addresses the Nation, September 24, 2008

24. September 2008. In seiner Ansprache an die Nation erläuterte Präsident Bush: “Ich glaube fest an freies Unternehmertum. Deshalb ist mein natürlicher Instinkt, Einmischung durch die Regierung abzulehnen. Ich finde, Unternehmen, die schlechte Entscheidungen treffen, sollten dann auch ihren Betrieb einstellen. Unter normalen Umständen würde ich diesem Kurs folgen. Aber dies sind keine normalen Umstände. Der Markt funktioniert nicht richtig. Es gab einen weitreichenden Vertrauensverlust. Und wesentlichen Bereichen von Amerikas Finanzsystem droht das Ende... Es gibt einen Geist der Zusammenarbeit zwischen Demokraten und Republikanern sowie zwischen dem Kongress und meiner Regierung. In diesem Geist habe ich die Senatoren McCain und Obama eingeladen, gemeinsam mit führernden Kongressabgeordneten beider Parteien morgen hier im Weißen Haus zusammenzukommen, um unsere Diskussionen in Richtung eines von beiden Seiten unterstützten Gesetzes zu beschleunigen.
Ich weiß, dass ein wirtschaftliches Rettungspaket für viele Kongressabgeordnete eine schwere Entscheidung ist. Es ist schwierig, ein Gesetz zu verabschieden, das so viel vom hartverdienten Geld der Steuerzahler bindet. Ich verstehe auch die Enttäuschung verantwortungsvoller Amerikaner, die ihre Hypotheken rechtzeitig abbezahlen, ihre Steuererklärung pünktlich abgeben und nicht geneigt sind, nun die Kosten für die Exzesse der Wall Street zu übernehmen. Angesichts der Situation, in der wir uns befinden, käme es jedoch für diese Amerikaner zu einem späteren Zeitpunkt noch viel teurer, wenn wir dieses Gesetz jetzt nicht verabschieden würden.” video Video | Rede im Wortlaut  | Gemeinsame Erklärung von John McCain und Barack Obama (engl.) »

 

Rede von Präsident Bush vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen

President George W. Bush delivers remarks to the United Nations General Assembly Tuesday, Sept. 23, 2008, in New York. In his eighth and final speech before the assembly, the President highlighted how the United States has partnered closely with other nations to address global challenges an urged the U.N. and other multilateral organizations to continue to actively confront terror. White House photo by Chris Greenberg
Präsident George W. Bush bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen 

23. September 2008. In seiner achten und letzten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York hob Präsident Bush hervor, wie die Vereinigten Staaten eng mit anderen Ländern zusammengearbeitet haben, um globale Herausforderungen anzugehen; er drängte außerdem die VN und andere multilaterale Organisationen, weiterhin dem Terror aktiv entgegenzutreten, wirksame Entwicklungsarbeit zu fördern und Tyrannei zu bekämpfen: “Die Geschichte zeigt, wenn Bürger eine Stimme haben, ihre Regierung selbst zu wählen, dann sind sie weniger anfällig für radikale Ideologien. Und wenn Regierungen die Rechte ihres eigenen Volkes respektieren, dann respektieren sie auch eher die Rechte ihrer Nachbarn.” Für die anstehenden globalen Aufgaben, die Bekämpfung von Terrorismus und Armut und die Förderung von Freiheit und Gerechtigkeit, betone Präsident Bush: “die Welt braucht zuversichtliche und wirksame Vereinte Nationen. Diese einzigartige Einrichtung sollte auf ihre Erfolge aufbauen und ihre Leistung verbessern.” Rede im Wortlaut (engl.) »

 

USA verkünden 1 Milliarde Dollar Hilfsprogramm für Georgien

US-Hilfsgüter für Georgien
Bush und Rice verkünden US-Hilfspaket für Georgien

3. September 2008. US-Präsident George W. Bush hat ein umfassendes Paket zur wirtschaftlichen Unterstützung Georgiens angekündigt. „Im Rahmen des amerikanischen Beitrags zu diesen internationalen Bestrebungen kündige ich heute die Bereitstellung einer zusätzlichen Milliarde US-Dollar an Wirtschaftshilfe an, um die humanitären Bedürfnisse Georgiens zu decken und seine wirtschaftliche Erholung zu unterstützen. Mehr als die Hälfte der Finanzhilfen wird kurzfristig bereitgestellt, was den Wiederaufbaubestrebungen in Georgien und der georgischen Regierung helfen wird, die Wiederbelebung des Landes einzuleiten und die bestehende humanitäre Not zu lindern, darunter die Wiederansiedlung vertriebener Familien. Diese Finanzmittel werden der georgischen Regierung zusammen mit der Unterstützung der Europäischen Union und anderen Partnern helfen, wichtige Infrastruktur wiederaufzubauen und Gemeinden und Unternehmen vor Ort dabei unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen.Außenministerin Condoleezza Rice betonte: „Die freie Welt kann es nicht zulassen, dass das Schicksal eines kleinen, unabhängigen Landes von der Aggression eines größeren Nachbars bestimmt wird.” vollständige Texte (engl.) Bush | Rice »

Siehe auch: U.S Policy & Issues (engl.) / Amerikadienst (dt.)

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