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Es gilt das gesprochene Wort.
Vielen Dank Ihnen allen, dass Sie an diesem wunderschönen Tag bei uns in unserem neuen Gebäude sind. Es ist typisches Berlin-Wetter. Ich weiß, dass man in einigen Teilen der Welt glaubt, Regen bringe Glück. Ich glaube, dass Sonnenschein Glück bringt, deshalb freue ich mich, dass heute ein sonniger Tag ist.
Sehr verehrter Herr Regierender Bürgermeister Wowereit, Staatssekretär Boomgarden, Herr Norby, Herr Eberspächer – willkommen.
Besonders möchte ich auch den ehemaligen Regierenden Bürgermeister Schütz und Botschafter Kornblum begrüßen, die beide eine besondere Rolle dabei gespielt haben, diesen Tag Wirklichkeit werden zu lassen. Wir freuen uns, dass Sie heute hier bei uns sind.
Ich möchte auch Professor Ernst Cramer für sein Kommen danken. Viele von Ihnen kennen Professor Cramer von der Axel Springer Stiftung. Er hat mir etwas erzählt, das wahrscheinlich niemand hier überbieten kann - er erhielt hier 1939 ein Visum, bevor die Amerikaner diesen Ort verließen. Professor Cramer, es muss für Sie eine besondere Bedeutung haben, der Rückkehr der Botschaft in das Herz Berlins beizuwohnen.
Ich möchte Sie alle in der zukünftigen amerikanischen Botschaft in Berlin willkommen heißen. Vielen Dank, dass Sie heute gekommen sind, um mit uns gemeinsam diesen Meilenstein beim Bau unserer neuen Vertretung zu feiern.
Beton und Mörtel verleihen hier auf aufregende Weise einem Gebäude Form, das für den Geist der deutsch-amerikanischen Beziehungen steht. Wir haben diesem Geist vergangene Woche im Rahmen einiger bedeutender Jahrestage Rechnung getragen – dem 16. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung, dem 60. Jahrestag der "Rede der Hoffnung" in Stuttgart sowie dem über 300-jährigen gemeinsamen deutsch-amerikanischen kulturellen Erbe. Nach einer Abwesenheit von nahezu 70 Jahren naht unsere Rückkehr an den Pariser Platz, Professor Cramer, und wir erinnern uns der enormen Errungenschaften, die die Partnerschaft zwischen unseren Nationen hervorgebracht hat.
Denken Sie nur an die langen Jahre, als dieser Platz Niemandsland war. Erinnern Sie sich an die historischen Worte von Präsident Ronald Reagan, als er am Brandenburger Tor stand, 100 Meter oder weniger von dem Ort entfernt, an dem wir uns heute befinden, und eine einfache Forderung aussprach: Reißen Sie diese Mauer nieder.
Heute profitieren wir davon. Amerikaner haben diese Ereignisse gemeinsam mit Berlinern erlebt. Sie stärkten unser gemeinsames Eintreten für die Freiheit. Präsident Bush sagte in seiner jährlichen Proklamation zum Deutsch-Amerikanischen Tag: "Wir sind Partner im Frieden. Indem sie zusammenarbeiten, können die Vereinigten Staaten und Deutschland die Grundlage für ein hoffnungsvolleres Morgen schaffen."
Viele von uns, die heute hier sind, haben jedoch ihre eigenen persönlichen Erinnerungen an diesen besonderen Ort. Ich bin mir sicher, dass Botschafter Kornblum lange Stunden damit verbracht hat, sich über diesen Moment Sorgen zu machen.
Ich habe ebenfalls meine persönlichen Erinnerungen. Nicht lange nach dem Fall der Mauer war ich in Berlin. Ich erinnere mich daran, wie ich weniger als einen Häuserblock von hier entfernt stand, dort, wo heute das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist. Hinter einer großen brachliegenden Fläche konnte ich das Brandenburger Tor sehen. Zu meiner rechten und linken Seite sah ich leere Grundstücke. Ich wusste damals nicht, dass ich eines Tages als Botschafter unseres Landes nach Berlin zurückkommen und die Rückkehr der US-Botschaft an ihren historischen Standort sowie die Fertigstellung eines wiedergeborenen Pariser Platzes miterleben würde. Was für eine seltsame Welt, meine sehr verehrten Damen und Herren, in der solche Dinge geschehen können. Unsere neue Botschaft veranschaulicht sowohl die amerikanische Unterstützung für ein wiedervereinigtes Deutschland als auch die Bedeutung unserer Partnerschaft im 21. Jahrhundert.
Es ist kein Geheimnis, dass wir während der Entwurfsphase des Gebäudes Herausforderungen zu bewältigen hatten. Botschafter Kornblum war in die ersten wichtigen Entscheidungen über die Sicherheitsparameter eingebunden. Ich bin mir sicher, dass die heutige Zeremonie ihn mit Stolz erfüllt. Wir waren entschlossen, eine Botschaft zu haben, die sicher ist, aber auch mit der Architektur dieses sehr geschichtsträchtigen Platzes harmoniert. Wir wollten auch ein Gebäude, das die Vereinigten Staaten symbolisiert. Wir sind heute überzeugt, dass er großartige Arbeit geleistet hat und dieses Gebäude genau das erreicht.
Es wird Ende 2007 fertiggestellt werden – zwanzig Jahre nach Präsident Reagans historischer Rede. Ich hoffe, Sie sind alle mit dabei, wenn wir Anfang 2008 offiziell eröffnen.
Ich möchte all jenen danken, die an der Planung, der Entwurfs- und Bauphase beteiligt waren.
Ohne die enge und produktive Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, den Berliner Stadtplanungsbehörden und vielen anderen würden wir diesen Moment nicht feierlich begehen können.
Wir möchten auch unseren Nachbarn für ihre Geduld und Kooperation danken. Wir haben wirklich viel Lärm gemacht. Ich bin froh, dass wir uns dem Ende der Bauzeit nähern. Wir versprechen, am Pariser Platz ein guter Nachbar zu sein.
Das Referat für Gebäudeplanung im Ausland hat das Projekt von Anfang an koordiniert, als das Außenministerium die Entscheidung traf, eine neue Botschaft in Berlin zu bauen. Wie Sie alle wissen, hätten wir auch irgendwo im Wald bauen können - für weitaus weniger Geld und zweifellos mit mehr Sicherheit, aber Außenminister Powell und Botschafter Kornblum haben die richtige Entscheidung getroffen - hier im Herzen von Berlin neben unseren Freunden vertreten zu sein.
Das endgültige Konzept ging aus dem umgestalteten ursprünglichen Wettbewerbsentwurf aus dem Jahr 1996 des renommierten Architekten Moore Ruble Yudell aus Santa Monica (Kalifornien) hervor.
Das Bauunternehmen Hensel Phelps ist für den Bau und die Koordinierung der Arbeit auf der Baustelle mit den deutschen Subunternehmern verantwortlich.
Das bringt mich zu unseren Ehrengästen – den Bauarbeitern. Vielen Dank für Ihre harte Arbeit und Ihren Einsatz. In einigen Momenten werden wir alle unser Glas auf Ihre erstklassige Arbeit erheben.
Zunächst möchte ich aber Ronald Norby von Hensel Phelps bitten, einige Worte an uns zu richten.
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