Skip Global Navigation to Main Content
Skip Breadcrumb Navigation
About the USA - Archiv
 

Meet the USA

About the USA

About the USA 
About the USA ist eine Materialsammlung für alle, die Informationen über die amerikanische Gesellschaft, Kultur und Politik suchen. Neben ausgewählten Internetseiten über Themen wie die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen, Regierung & Politik, Reisen, Feiertage oder Sport stehen umfangreiche Volltext-Materialien (E-Texte) zur Verfügung. usa.usembassy.de
  

  

Aktuell: Independence Day 2007

Die musikalische Untermalung zum Unabhängigkeitstag illustriert die amerikanische Geschichte und die Vielfältigkeit der amerikanischen Kultur

 Empire State Building
 Feuerwerk in New York
zum Unabhängigkeitstag.
(© AP Images)
Der historische Stellenwert des 4. Juli hat die Amerikaner im Laufe ihrer Geschichte zu flammenden Reden, literarischen Arbeiten und musikalischen Kompositionen inspiriert. Diesen patriotischen Liedern wird während der Feierlichkeiten zum 4. Juli große Aufmerksamkeit zuteil. Sie illustrieren die Geschichte der Nation und zeigen den Einfluss der Einwanderer auf die vielfältige Kultur des Landes.

Für gewöhnlich finden am 4. Juli zahlreiche Freiluftkonzerte, denen großen Feuerwerke folgen, statt. Amerikaner werden sich bei den Klängen von John Philip Sousas “The Stars and Stripes Forever” oder George M. Cohans “Yankee Doodle Dandy” wohl immer an Feierlichkeiten zum 4. Juli  erinnern.

"My Days Have Been So Wondrous Free", geschrieben von Francis Hopkinson, wird oft als das erste “amerikanische” Lied bezeichnet. Mr. Hopkinson war nicht nur einer der ersten amerikanischen Komponisten, sondern auch ein Unterzeichner der Unabhängigkeits-Erklärung.

“The Star-Spangled Banner” wurde im Jahr 1814 von dem Anwalt und Poeten Francis Scott Key komponiert und 1931 zur Nationalhymne erklärt. Der Refrain des Stückes, das am 4. Juli beständig gespielt wird, beschreibt die Entstehung der jungen Nation.

Bevor “The Star-Spangled Banner” zur offiziellen Nationalhymne erklärt wurde, gab es in den Vereinigten Staaten eine zweite nationale Hymne - “Hail Columbia.” Die Musik zu “Hail Columbia” basierte auf dem Präsidenten-Marsch, der von Philip Pfeil (oder Phile) zu Ehren der Amtseinführung von George Washington komponiert wurde. Die Worte zu “Hail Columbia” entstammten der Feder von Joseph Hopkinson, dem Sohn des bereits erwähnten Frances Hopkinson.

Weniger als zwei Jahrzehnte nach der ersten Aufführung von “The Star-Spangled Banner” schrieb der Geistliche Samuel Francis Smith den Liedtext zu “My Country, ‘Tis of Thee”. Dieses Stück, das auf der Britische Nationalhymne “God Save the Queen” basiert, wurde in den Vereinigten Staaten zu einer patriotischen Hymne.

“America the Beautiful” erschien im Jahre 1895 als ein von Katharine Lee Bates, einer Professorin am Wellesley College, verfasstes Gedicht. Nachdem im frühen 20. Jahrhundert Samuel A. Ward die Melodie zu diesem Gedicht komponierte erreichte das Lied nationale Bekanntheit.

Nationale Musik mit internationalen Wurzeln

Laut John Edward Hasse, Kurator für Amerikanische Musik an der Smithsonian Institution wuchs der Bestand an patriotischer Musik in großem Umfang während des späten 19. Jahrhunderts und frühen 20. Jahrhunderts. Hasse sagte, dass der amerikanische Komponist Sousa (1854 – 1932) die berühmtesten Märsche, die zum musikalischen Kanon der USA zählen, komponierte. Sousa war der Sohn einer bayerischen Mutter und eines portugiesischen Vaters, die in die Vereinigten Staaten auswanderten. Zu Sousas Märchen zählen “The Stars and Stripes Forever” und “Semper Fidelis”.

Sousa March

Notenblatt, “Stars and Stripes Forever" Marsch (1898) von John Philip Sousa. (© AP Images)

Die Sousa-Märsche erfreuen sich großer Beliebtheit. Es gibt kaum ein Stück, das den Geist der Gründungsväter und somit des 4. Juli besser wiedergibt, als “Stars and Stripes Forever” – das in einem sehr dramatischen und aufregenden Finale mündet. Hören Sie hier eine Aufnahme: "The Stars and Stripes Forever March," von J. P. Sousa, Imperial Marimba Band, 1918.

Cohan (1878-1942) war ein weiterer Liedermacher, der das musikalische Erbe der Nation geprägt hat. Cohan stammte aus einer irischen Varieté-Familie, die ihm das Tanzen und Singen beibrachte. 1904 wurde seine Show Little Johnny Jones ein Hit am Broadway. Bestandteil besagter Show war ein Lied mit dem Titel “Yankee Doodle Boy” (besser bekannt als “Yankee Doodle Dandy”). Zu den weiteren Werken von Cohan gehören “You’re a Grand Old Flag”, “I Want to Hear a Yankee Doodle Tune” und das während des 1. Weltkrieges sehr bekannte Lied “Over There.”

Irving Berlin (1888-1989), eine Immigrant aus dem heutigen Weißrussland, erweiterte das musikalische Repertoire mit “God Bless America.”  Das Lied erreichte zugleich den Status eines Klassikers in der amerikanischen Musikgeschichte, als es 1938 bei einer Radioübertragung zu Ehren des Armistice Tag, der an das Ende des 1. Weltkrieges erinnert, von Kate Smith gesungen wurde.

“God Bless America” ist eines der Standardstücke am 4. Juli, jedoch ist es nicht ohne Konkurrenz: Woody Guthries “This Land Is Your Land” (1940) wurde 1940 als Antwort auf “God Bless America”, ein Stück, das, wie Haase sagte, Guthrie missfiel, geschrieben. Guthrie empfand “God Bless America” als zu selbstgefällig, daher schrieb er ein Volkslied mit offensichtlichen politischen Strophen, die mitunter bei Aufführungen ausgelassen werden.

Populäre zeitgenössische Hymnen

In den achtziger Jahren galt Bruce Springsteen als der Liedermacher der amerikanischen Arbeiterschicht. Seine patriotische Hymne “Born in the USA” (1984) ist eine häufig missverstandene Klage gegen die Gleichgültigkeit, mit der man vielen Vietnam-Veteranen nach ihrer Rückkehr begegnete.

Bereits in den siebziger Jahren schrieb Springsteen zwei Lieder, in denen der 4. Juli eine Rolle spielt: “Fourth of July, Asbury Park (Sandy)” und “Independence Day.” (Bitte lesen Sie Independence Day, Apart from the Fireworks, einen Aufsatz, der dokumentiert, welche Bedeutung dem 4. Juli in den Werken amerikanischer Autoren und Künstler zukommt.)

Im Jahre 2000 nahm Madonna eine Coverversion von Don McLeans Ballade über “den Tag, an dem die Musik” starb - “American Pie” auf. Dreißig Jahre nach dem überwältigenden Erfolg des Liedes im Jahr 1971, wurde “American Pie” an die fünfte Stelle bei einer Umfrage zum „Song des Jahrhunderts”, die von der Recording Industry Association of America und der National Endowment for the Arts veranstaltet wurde, gewählt. Unter den fünf ersten Lieder fand sich ein weiteres Lied, das bereits erwähnt wurde: "This Land Is Your Land" von Woody Guthrie.

Dieser Artikel basiert auf einem Text des International Information Programs des U.S. Außenministeriums: Fourth of July Music Reflects U.S. History, Diversity.

 

About the USA Archiv

 About the USA
About the USA ist eine Materialsammlung für alle, die Informationen über die amerikanische Gesellschaft, Kultur und Politik suchen. Neben ausgewählten Internetseiten über Themen wie die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen, Regierung & Politik, Reisen, Feiertage oder Sport stehen umfangreiche Volltext-Materialien (E-Texte) zur Verfügung. usa.usembassy.de




Aktuell: Olympische Winterspiele 2006 – Das vielfältigste US-Team der Geschichte

Laura Bush am 10. Februar 2006 mit der US-Olympiamannschaft in Turin vor der Eröffnungszeremonie. Foto des Weißen Hauses von Shealah Craighead.Das 211-köpfige Team, das die Vereinigten Staaten auf der Winterolympiade in Turin (Italien) vertritt, besteht aus 89 Sportlerinnen und 122 Sportlern. Es spiegelt zudem die große geografische und ethnische Vielfalt der Vereinigten Staaten wider - 33 der 50 US-Staaten sind vertreten. Die Anzahl der teilnehmenden afroamerikanischen, asiatisch-amerikanischen und hispanisch-amerikanischen Athleten hat sich im Vergleich zu den Winterspielen 2002 in Salt Lake City verdoppelt. In einem Artikel in der Washington Post vom 9. Februar wurde das Team als dasjenige mit der "größten ethnischen Vielfalt" in der Geschichte der Olympischen Winterspiele beschrieben.

"Zum Team gehören ein Amerikaner kubanischer Abstammung aus Miami, einen Amerikaner puertorikanischer Abstammung aus Chicago, einen Amerikaner japanischer Abstammung aus Seattle sowie Afroamerikaner aus Chicago, Alabama und North Carolina– sie alle zählen zu den größten Hoffnungsträgern des Landes auf eine Medaille. Mindestens 23 des aus 211 Sportlern bestehenden Teams stammen aus hispanischen oder nicht-weißen Familien. Zudem umfasst das Team Athleten aus Florida, Georgia und Texas sowie Südkorea, Russland und Japan", so der Artikel der Washington Post. Im selben Artikel wird die Kurzstrecken-Eisschnellläuferin Allison Baver aus Pennsylvania zitiert: "Wir sind das einzige Team, das Trainer aus drei anderen Ländern hat und Athleten, die alle unterschiedlicher Herkunft sind. Schauen Sie sich unser Team als Ganzes an. Es stellt die Vereinigten Staaten dar. ... Es ist ein Schmelztiegel."

Das Alter der Sportler im Team variiert ebenfalls stark: von der 16-jährigen Eiskunstläuferin Kimmie Meissner aus Maryland bis zu Scott Baird aus Minnesota, einem 54-jährigen Eisstockspieler - dem ältesten Athleten, der jemals an einer Winterolympiade teilgenommen hat.

Eine große Zahl der Athleten im Team der Vereinigten Staaten für die Winterolympiade 2006 verfügt über relativ wenig Erfahrung in Wintersportveranstaltungen. Diese Teammitglieder, so genannte "Crossover-Athleten", kommen aus anderen Sportarten wie Inlineskaten und Leichtathletik.

 Chad Hedrick
Einer dieser Crossover-Athleten, Chad Hedrick, der im Inlineskaten 50 bedeutende Titel gewann, bevor er sich dem Eisschnelllauf zuwandte, kommt aus dem Südosten von Texas mit einem warmen Klima. Hedrick hat von der amerikanischen Presse viel Aufmerksamkeit erhalten, da viele davon ausgehen, dass er fünf Medaillen gewinnen könnte – das wäre seit den Ergebnissen von Eisschnellläufer Eric Heiden auf der Olympiade 1980 in Lake Placid (New York) eine nicht mehr da gewesene Höchstleistung.

Bei der Winterolympiade 2002 gewann das US-Team beispiellose 34 Medaillen und profilierte sich damit als Spitzenmannschaft in den Wintersportarten. Das damalige Ergebnis erscheint umso beeindruckender, wenn man es mit den relativ schlechten Ergebnissen des Teams bei den Winterspielen 1988 in Calgary vergleicht, bei denen nur sechs Medaillen gewonnen wurden. Die amerikanischen Athleten werden in zehn Disziplinen antreten – im Biathlon, Bobfahren, Curling, Eiskunstlauf, Eishockey, Rennrodeln, Skeletonfahren, Skifahren, Snowboarden sowie im Eisschnelllauf – und sich starker Konkurrenz aus Deutschland gegenübersehen, da Deutschland bei den letzten zwei Winterolympiaden die meisten Medaillen gewann. Außerdem werden es die amerikanischen Sportler mit den österreichischen Skifahrern, den russischen Eiskunstläufern und dem kanadischen Hockeyteam unter der Leitung von Wayne Gretzky aufnehmen müssen.

(Februar 2006)