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About the USA - Archiv
 

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About the USA

 About the USA
About the USA ist eine Materialsammlung für alle, die Informationen über die amerikanische Gesellschaft, Kultur und Politik suchen. Neben ausgewählten Internetseiten über Themen wie die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen, Regierung & Politik, Reisen, Feiertage oder Sport stehen umfangreiche Volltext-Materialien (E-Texte) zur Verfügung. usa.usembassy.de

Aktuell: Presidents’ Day – George Washingtons Geburtstag

 George Washington (copyright: Library of Congress)
Dieser Feiertag ehrt den “Vater unserer Nation”

Das amerikanische Volk ehrt bereits seit langer Zeit George Washington, den Befehlshaber der amerikanischen Streitkräfte während des Unabhängigkeitskrieges, den ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten und den "Ersten in der Herzen seiner Landsleute".

George Washington wurde am 30. April 1789 auf dem Balkon des Senats in der an der Wall Street in New York gelegenen Federal Hall als erster US-Präsident vereidigt. Er genoss nahezu allumfassenden Respekt, gerade da er jegliches Angebot politische Macht auszuüben von sich wies und sich im Moment seines militärischen Triumphs 1781 nach Mount Vernon, seiner in Virginia gelegenen Farm zurückzog. Als führende Amerikaner 1787 die Verfassung der Vereinigten Staaten ausarbeiteten, waren diese Gründungsväter willens, der Exekutive große Machtfülle zuzugestehen, da sie hofften, Washington, von dem man sich sicher war, dass er das Amt des Präsidenten nicht missbrauchen würde, als erstes Oberhaupt der Exekutive zu sehen. Man war sich einig, dass Washington wichtige Präzedenzfälle schaffen würden, denen seine Nachfolger folgen würden.

Im Jahre 1789 wurde George Washington ohne Gegenstimmen zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Während seiner Amtszeit war Washington darum bemüht, mit seiner Urteilskraft und Würde Präzedenzfälle zu schaffen. Er etablierte die Ministerien, legte das Fundament für eine moderne Gerichtsbarkeit und schuf einen diplomatischen Dienst. Obwohl er noch immer die populärste öffentliche Person war, entschied er sich am Ende seiner zweiten Amtsperiode, seine Macht abzugeben und für eine weitere Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen. Damit stellte er ein informelles Limit von zwei Amtszeiten für Präsidenten auf, das mit dem 22. Verfassungszusatz im Jahre 1951 in der Verfassung verankert wurde.

Es war wohl das amerikanische Volk selbst, dass den Kongress dazu brachte, am Geburtstag Washingtons einen Feiertag festzulegen. Während des 19. Jahrhunderts begingen die Amerikaner am 22. Februar einen Feiertag, der als Washingtons Geburtstag unter dem gregorianischen Kalender, der 1752 in England und seinen damaligen Kolonien eingeführt wurde, galt. Augenscheinlich motiviert durch die Tatsache, dass viele Arbeiter und Angestellte an diesem Tag ihrem Arbeitsplatz fernblieben, erklärte der Kongress 1879 besagten Tag zu einem legalen staatlichen Feiertag.

Fast einhundert Jahre später, im Jahre 1971, legte der Kongress fest, dass dieser und eine Reihe weiterer Feiertage jeweils an einem Montag begangen werden würde. So schuf man mehrere lange Wochenenden. Da einige Bundesstaaten - nicht jedoch die Bundesregierung - am 12. Februar einen weiteren Feiertag, den Geburtstag des 16. Präsidenten Abraham Lincoln begingen, hat sich bei vielen Amerikaner fälschlicherweise die Annahme, dass der dritte Montag im Februar eine zusammengefasster „Präsidenten-Tag“ sei, durchgesetzt. Die Missverständnisse und Verwirrungen um diesen Feiertag werden in einem Beitrag der National Archives and Records Administration dargelegt; "By George, IT IS Washington's Birthday!" in Prologue, Winter 2004.

Der staatliche Feiertag bleibt jedoch Washingtons Geburtstag. Besagter Feiertag ist eines von vielen Beispielen, wie die Amerikaner das Leben des Mannes, der oft „der Vater seines Landes“ genannt wird, würdigen. Das 169 m hohe Washington Monument, dass im Jahre 1885 eingeweiht wurde, dominiert die Silhouette der Hauptstadt Washington. George Washingtons 18 m hohes, in Stein geschlagenes Ebenbild, welches 1941 vollendet wurde, findet sich in South Dakota am Mount Rushmore neben den Präsidenten Thomas Jefferson, Abraham Lincoln and Theodore Roosevelt, wieder. 1976 beschloss der US-Kongress, Washington posthum in den Stand eines sechs Sterne General der Armeen zu erheben, damit stellte man sicher, dass Washington für alle Zeiten einen Rang über allen anderen Armeeangehörigen stehe würde.

(5. Februar 2007)

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