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Veranstaltungs-Archiv 2008, September–Dezember

Stephen G. Breyer spricht in Berlin mit Journalisten

Chargé John Koenig, Richter Breyer und Norman Pearlstine

Chargé John Koenig, Richter Breyer und Norman Pearlstine

15. Dezember 2008. Stephen G. Breyer, Bundesrichter des Obersten Bundesgerichts der Vereinigen Staaten, nahm am 15. Dezember an einem von der US-Botschaft organisierten Pressegespräch teil. Richter Breyer sprach über die Rolle des Obersten Bundesgerichts als letzte Instanz bei Verfassungsstreitigkeiten in den Vereinigten Staaten und skizzierte die vier Urteile des Gerichts zur Frage der Haftprüfung und dem Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren für in Guantanamo Bay Inhaftierte. Richter Breyer betonte, dass das Oberste Bundesgericht der Vereinigten Staaten im Gegensatz zu einigen europäischen Verfassungsgerichten, die Rechtsgutachten herausgeben können, um Entscheidungsträger in der Exekutive und Legislative zu beraten, keine Entscheidungen "nach unten" zu wichtigen aktuellen verfassungsrechtlichen Fragen fällen kann. Er erklärte, das Gericht könne nur Fälle entscheiden, die ihm vorgelegt werden, nachdem die Handlung, die der Grund für das Gerichtsverfahren war, stattgefunden hat: "Das beansprucht viel Zeit, aber es ist ein wichtiger Teil der gegenseitigen Kontrolle der Gewalten, auf der unsere konstitutionelle Demokratie basiert." Richter Breyer besucht Berlin als Gast der American Academy im Rahmen ihres erstmals vergebenen Lloyd Cutler Distinguished Visitorship. Das Programm hat zum Ziel, führende amerikanische Rechtswissenschaftler, Anwälte und Richter in die Stadt zu bringen, um über wichtige und tagespolitisch relevante rechtliche Themen zu sprechen. Fotogalerie

 

US-Veteranen besuchen neue Amerikanische Botschaft in Berlin

John Koenig und Teilnehmer der Tour

John Koenig und Teilnehmer der Tour

12. Dezember 2008. Acht US-Veteranen und ihre Ehefrauen besuchten die neue US-Botschaft am Pariser Platz im Rahmen einer "Welcome Home Tour" der Checkpoint Charlie Stiftung für Angehörige des US-Militärs, die in Berlin gedient haben. Gemeinsam erlebte die Gruppe einige der wichtigsten Episoden in der Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen der Nachkriegszeit - die Luftbrücke nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der Beginn des Kalten Krieges, die Konfrontation am Checkpoint Charlie im Zuge des Mauerbaus sowie ihren Fall im Jahr 1989. Der Geschäftsträger der US-Botschaft, John M. Koenig, und Kulturattaché Peter Claussen, die beide während der Achtzigerjahre an der US-Botschaft in Ostberlin tätig waren, sprachen mit der Gruppe über die riesigen Veränderungen, die dank ihres Engagements in der transatlantischen Partnerschaft stattgefunden haben. Die Veteranen hatten auch Termine im Bundestag und dem Berliner Senat. Außerdem gaben Besuche an Berliner Schulen den Veteranen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit jungen Berlinern zu teilen.

Afghanische Gouverneure auf NATO-Tour

Sayed Fazlullah Wahidi, Gouverneur der Kunar-Provinz

Sayed Fazlullah Wahidi, Gouverneur der Kunar-Provinz

18. Dezember 2008. Die afghanischen Gouverneure Mohammad Halim Fedai (Provinz Wardak) und Sayed Fazlullah Wahidi (Provinz Kunar) besuchten im Rahmen einer Europareise Berlin. Die Reise führte sie auch nach Brüssel und Paris und endete am 20. Dezember in München. In Berlin trafen sich die Gouverneure mit Regierungsvertretern und Bundestagsabgeordneten, die interessiert daran waren, mehr über die derzeitige Lage in den jeweiligen afghanischen Provinzen zu erfahren. Auf einer Pressekonferenz im Hotel Adlon dankten die Gouverneure den Deutschen für die andauernde Unterstützung für Afghanistan und betonten, wie wichtig es sei, weiterhin deutsche Truppen zur Gewährleistung von Sicherheit vor Ort zu haben. „Regierungsführung und Entwicklung brauchen guten Boden - aber wer bereitet den Boden, um eben das zu ermöglichen? Soldaten und die Polizei." Auf eine Frage über die Entscheidung des designierten Präsidenten Obama, mehr Truppen nach Afghanistan zu entsenden, antwortete Gouverneur Wahidi: „Er hat nicht entschieden, sie zu schicken - wir haben um sie gebeten." Gouverneur Fedai betonte, dass Armut weiterhin zu Unruhen und Instabilität führe, erklärte aber auch, dass viele Bezirke in Afghanistan mehr Truppen und Polizeikräfte benötigten, um ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem Entwicklung stattfinden kann. Gouverneur Wahidi beschrieb die Herausforderungen, die daraus enstehen, eine 240 km lange Grenze zu Pakistan zu haben, erklärte aber auch, dass die Regierung alle Bezirkszentren in der Provinz Kunar kontrolliere, obwohl das US-Militär und die afghanische Nationalarmee fast täglich von Unterwanderern auf der pakistanischen Seite beschossen würden. Der Gouverneur bat um mehr Hilfe beim Schutz der Grenze, gab aber auch gleichzeitig zu bedenken, dass diese Aufgabe sehr schwierig sei. Er fügte hinzu, dass die Afghanen die Durand-Linie „fürs Erste" akzeptierten, betonte aber die engen Familienbeziehungen zwischen den Stämmen über die Grenze hinweg, die die Durchsetzung einer formellen Trennung schwer mache. Fotogalerie

Mit „America@ your library“ macht das Lesen in der Bibliothek Spaß!

Natalie Koenig mit jungen Lesern in der AGB11. Dezember 2008. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, die zu einer neueren Tradition zwischen der Amerika-Gedenkbibliothek (Teil der Zentral- und Landesbibliothek Berlin) und der US-Botschaft geworden ist, nahm Natalie Koenig, die Frau des Geschäftsträgers a. i. der Amerikanischen Botschaft, an einer zweisprachigen Lesung mit der Bibliothekarin Karen Groening teil. Sie lasen aus zwei ausgewählten preisgekrönten Jugendbüchern. Die Lesung und die damit verbundene Bücherspende sind Teil der breit angelegten Partnerschaftsinitiative „America @ your library®“ der Botschaft. Ein wichtiges Ziel der Initiative ist die Entwicklung von lesefördernden Maßnahmen, um den Englisch- und Sozialkundeunterricht mit Bezug zu den Vereinigten Staaten zu ergänzen. Fotogalerie

 

Geschäftsträger John M. Koenig eröffnet Ausstellung in der Freien Universität Berlin

Hans-Ulrich Klose, John M. Koenig, Hans-Ulrich Klose

9. Dezember 2008. Geschäftsträger John M. Koenig hielt eine Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung „Evolution of a Friendship“ im Henry-Ford-Bau der Freien Universität (FU) Berlin. Die Ausstellung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum 60. Jahrestag der Gründung der FU Berlin. Zu den weiteren Rednern gehörten Prof. Ursula Lehmkuhl, Erste Vizepräsidentin der FU, Oberst Hans Ehlert, Leiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Potsdam, welches die Ausstellung entwickelt hat sowie der Bundestagsabgeordnete Hans-Ulrich Klose, stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Vorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe. Geschäftsträger Koenig betonte die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Freundschaft für die Entwicklung der FU Berlin. Text der Koenig-Rede

Gesandte-Botschaftsrätin entzündet Weihnachtsbaum am Mauermuseum am Checkpoint Charlie

5. Dezember 2008. Die Gesandte-Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten Dr. Helena Kane Finn nahm an einer kurzen Feier am Mauermuseum teil zum Gedenken an die amerikanischen Soldaten, die dort zu Zeiten der Berliner Mauer (1961-1989) Wache standen. Das Museum lässt in einer jährlichen Tradition die Lichter des Weihnachtsbaumes feierlich entzünden, um der Opfer der alliierten Truppen für die Freiheit Berlins während des Kalten Krieges zu gedenken und außerdem ein Signal der Hoffnung für eine Zukunft in Freiheit in der ganzen Welt zu setzen.

US-Botschafter Timken bewirtet zu Thanksgiving Wohnungslose bei der Berliner Stadtmission

Botschafter Timken bei der Berliner Stadtmission27. November 2008. Der amerikanische Botschafter William R. Timken jr. und seine Gattin Sue Timken haben zum vierten und letzten Mal innerhalb seiner Amtszeit in Deutschland Wohnungslose der Berliner Stadtmission zu Thanksgiving eingeladen. Das Botschafter-Ehepaar bewirtete wohnungslose Menschen in der Kälte-Notübernachtung am Hauptbahnhof. Der amerikanischen Tradition folgend, servierten der US-Botschafter und seine Gattin anlässlich Thanksgiving persönlich fünf große gefüllte Truthähne für die wohnungslosen Gäste. Mitarbeiter der US-Botschaft und der Residenz halfen bei der Vorbereitung und beim Servieren. Thanksgiving, das amerikanische Erntedankfest, wird immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Thanksgiving-Day begründet sich auf die Zeit der Besiedelung Amerikas durch die Pilgerväter. Nach einem ersten harten Winter in der Neuen Welt, in dem etwa die Hälfte von ihnen starb, wandten sie sich hilfesuchend an die benachbarten Indianerstämme. Sie zeigten ihnen, wie man Mais und andere einheimische Pflanzen anbaut. Die reiche Ernte des nächsten Jahres veranlasste die Pilgrims, ein Erntedankfest zu feiern. Traditionell treffen sich auch heute Amerikaner zu Thanksgiving mit ihrer Familie und mit Freunden. Viele nehmen dafür zum Teil sehr lange Anfahrtstrecken in Kauf. mehr zum Feiertag | Fotogalerie »

Gesandter Koenig spricht beim Thanksgiving-Dinner der Fulbright-Kommission

John Koenig

John Koenig

November 25, 2008. Der Gesandte der US-Botschaft John Koenig hielt die Eröffnungsrede beim Thanksgiving-Dinner und -Konzert, das die Deutsche Fulbright-Kommission im historischen Harnack-Haus in Berlin veranstaltete. Etwa 200 Gäste waren anwesend, darunter Fulbright-Stipendiaten und -Alumni, sowie besondere Gäste aus Berlin und Brandenburg. In seiner Rede lobte der Gesandte Koenig die Arbeit der Fulbright-Kommission und ihren Beitrag zu den bilateralen Beziehungen. Er sprach auch über die jüngsten US-Wahlen und die Herausforderungen für die kommende US-Regierung und unterstrich, wie wichtig es ist, Partnerschaft und Zusammenarbeit zu fördern. Im Anschluss an die Redebeiträge von Koenig, Dr. Rolf Hoffman, Leiter der Fulbright-Kommission, Dr. Wedigo de Vivanco, Leiter der Abteilung für Außenangelegenheiten der FU Berlin und Dr. Berthold Neizert, Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen der Max-Planck-Gesellschaft (München), verlieh die Gruppe Urkunden an 35 Studenten, die in diesem Jahr am Fulbright Diversity Summer School Programm in den Vereinigten Staaten teilgenommen hatten. Ein traditionelles Thanksgiving-Buffet folgte. Rede Koenig (engl.)

VN-Botschafter Gregory L. Schulte informiert Journalisten über Iran und Syrien

Botschafter Gregory L. Schulte

Botschafter Gregory L. Schulte

24. November 2008. Bei seinem Besuch in Berlin informierte Botschafter Gregory L. Schulte, Ständiger Vertreter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen in Wien, deutsche und amerikanische Journalisten über den jüngsten Bericht der Internationale Atomenergieorganisation IAEA zu Iran und Syrien. Unter den anwesenden Medienvertretern waren ARD und Reuters Television sowie führende deutsche Printjournalisten. Botschafter Schulte sagte, dass Iran weiterhin leicht angereichertes Uran produziert und lagert, was nicht der Stromerzeugung dienen kann und Resolutionen des Sicherheitsrates verletzt. „Es ist ein vergleichsweise kleiner Schritt von leicht angereichertem Uran hin zur Waffenherstellung.” Außerdem weigere sich Iran weiterhin, seine früheren Aktivitäten gegenüber der IAEA vollständig zu erklären. mehr (engl.) »

Sue Timken erhält Bundesverdienstkreuz für gesellschaftliches Engagement

Schäuble, Mrs. Timken and Ambassador

Schäuble, Mrs. Timken and Ambassador

21. November 2008. Sue Timken, die Gattin des amerikanischen Botschafters in Deutschland, wurde mit dem Bundes­verdienst­kreuz geehrt. Sie erhielt das Verdienst­kreuz am Bande für ihre kontinuierlichen Bemühungen, den Dialog mit der islamischen Welt zu fördern und die Kontakte zu muslimischen Gemeinden in Deutschland zu intensivieren sowie für ihre engagierte Arbeit mit Berliner Jugendlichen mit Migrations­hinter­grund. Das Bundes­verdienst­kreuz ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Sue Timken rief das Programm „Windows on America“ ins Leben für Schüler aus Zuwanderer- und deutschen Familien, die in Austausch­programmen zwischen Deutschland und den USA stark unter­repräsentiert sind. Sue Timken initiierte außerdem 2006 das englisch­sprachige Musical­projekt „The Streets of Wedding“ mit einem Schülerensemble aus Berlin-Wedding, deren Mitwirkende aus rund 27 verschiedenen Ländern kommen.

Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und der EU im Fokus

Redner der Diskussionsveranstaltung 20. November 2008. Helena Kane Finn, Gesandte-Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten, eröffnete die erste europäisch-amerikanische Diskussionsveranstaltung in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin. Zum Thema „Nach den Wahlen – Neue Perspektiven für die transatlantische Partnerschaft“ hießen sie und Dietlind Jering, die kommissarische Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin, mehr als 200 Gäste zu einer Diskussionsrunde mit Dr. William Drozdiak, Präsident des American Council on Germany, Valentin Gescher von der Generaldirektion Außenbeziehungen der Europäischen Kommission in Brüssel und Dr. Stormy-Annika Mildner von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin willkommen. Die Diskussionsteilnehmer sprachen über die Zukunft der amerikanisch-europäischen Beziehungen unter der neuen Regierung des designierten Präsidenten Obama. Trotz wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen sind sich die Redner einig, dass die Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und der EU unter Präsident Obama ebenso wichtig sein würde wie unter früheren US-Präsidenten. Nur starke und umfassende amerikanisch-europäische Beziehungen würden sicherstellen, dass die derzeitige globale Finanz- und Wirtschaftskrise so reibungslos wie möglich gelöst werden könne. Eine lebhafte Diskussion über die Herausforderungen und Chancen für die neue Regierung schloss die Veranstaltung ab. Die Zuhörer waren vor allem froh zu hören, dass eine der ersten Aufgaben für die neue Regierung höchstwahrscheinlich der Klimawandel sei, ein Thema, bei dem sich die transatlantischen Partner in der Vergangenheit oftmals nicht einig waren. Fotogalerie

Botschafter Timken präsentiert Studie zu deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen

Botschafter Timken beim BDI

Botschafter Timken beim BDI

12. November 2008. „Die bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland sind heute stärker, reifer und ausgewogener als je zuvor“, sagte US-Botschafter William R. Timken im Rahmen einer Veranstaltung beim BDI in Berlin. „Wir handeln wirklich auf der Grundlage einer globalen Partnerschaft.“ Er präsentierte einen von der US-Botschaft zusammengestellten Bericht, der den Umfang der deutsch-amerikanischen Wirtschafts­beziehungen dokumentiert. „Die Interaktion seit der deutschen Wieder­vereinigung hat außerordentlich zugenommen”, sagte Botschafter Timken, und „der tägliche Austausch zwischen Deutschen und Amerikanern, sowohl physisch als auch über elektronische Kommunikations­mittel, ist der umfangreichste und vielfältigste der Geschichte.“ Bei der selben Veranstaltung lobte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann die besonders engen Verbindungen zwischen den beiden Ländern und stimmte zu, dass die Stärkung der transatlantischen Partnerschaft im fundamentalen Interesse der deutschen Wirtschaft liege. Die anschließende Podiumsdiskussion moderierte Melinda Crane von der Deutschen Welle Weitere Teilnehmer waren Carl Graf von Hohenthal von der AmCham Germany, Dr. Karl-Ernst Brauner vom Bundeswirtschaftsministerium, Dr. Michael Burda, Professor an der Humboldt-Universität, Dr. Stormy-Annika Mildner von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), BDI-Vizepräsident Dr. Arend Oetker sowie Dr. Robert Pollard, Gesandter Botschaftsrat für Wirtschaftsangelegenheiten von der US-Botschaft Berlin. Rede des Botschafters | Bildergalerie

US-Botschaft feiert Wahlnacht in Berlin

In der Nacht vom 4. auf den 5. November verfolgte ganz Deutschland gespannt, wie die Amerikaner in die Wahllokale gingen, um einen neuen Präsidenten zu wählen. Die Amerikanische Botschaft nahm als Mitveranstalter von zwei großen Events in Berlin an den Feierlichkeiten teil.

Telekom HauptstadtrepäsentanzDie erste Veranstaltung fand in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin statt und wurde gemeinsam vom ZDF, dem German Marshall Fund, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der American Chamber of Commerce, dem Tagesspiegel, dem Internationalen Club im Auswärtigen Amt, dem Verband Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft organisiert. Zum Programm zählten Podiumsdiskussionen von Wahlexperten, Live-Musik und fortlaufende Nachrichten-Updates ergänzt von den Bewertungen deutscher Experten für amerikanische Politik.

Bertelsmann HauptstadtrepäsentanzDie zweite Veranstaltung war eine Wahlparty, die gemeinsam von der American Academy in Berlin und den Nachrichtensendern n-tv, RTL und CNN organisiert wurde, die live von der Wahlparty bei Bertelsmann berichteten.

Der Geschäftsträger der US-Botschaft, John M. Koenig, eröffnete beide Veranstaltungen und gab im Laufe der Nacht verschiedenen deutschen Medienorganisationen Interviews. Beide Partys waren übervoll. Einige Tausend Gäste waren gekommen, um die Wahlergebnisse zu verfolgen und an dieser historischen Nacht teilzunehmen. Die zuvor unerreichten Besucherzahlen bei diesen und anderen Wahlpartys und Veranstaltungen in Deutschland zeigten, wie sehr die deutsche Öffentlichkeit sich für diese Wahl interessierte.

US-Präsidentschaftswahlen 2008: Berlin verkündet Ergebnisse

Schüler präsentatiert Vorhersage für Alabama

Schüler präsentatiert Vorhersage für Alabama

4. November 2008. Berlin hat gewählt. Das Dörfchen Dixville Notch, Teil des statistischen Bezirkes Berlin (New Hampshire) gehört traditionell zu den ersten Gemeinden in den Vereinigten Staaten, die Wahlergebnisse melden. Kurz nach Mitternacht örtlicher Zeit wurden die 21 Stimmen ausgezählt und das Ergebnis verkündet. Aber auch in Berlin (Deutschland) gibt es bereits einige Prognosen für die US-Präsidentschaftswahlen. Diese entstanden im Rahmen eines einmonatigen Gemeinschaftsprojektes der US-Botschaft und Schulen aus Berlin und Brandenburg. Jede Schule hatte einen bestimmten US-Bundesstaat adoptiert und präsentierte heute Morgen ihre Vorhersagen bei einer Abschlussveranstaltung im Roten Rathaus. Fotogalerie

Die Frankfurter Buchmesse beginnt in Berlin

MC Helena Kane Finn 14. Oktober 2008. Die Gesandte-Botschaftsrätin Dr. Helena Kane Finn eröffnete das Buchmessenprogram der US-Botschaft in der Hessischen Landesvertretung in Berlin mit einer Lesung der türkisch-amerikanischen Schriftstellerin Güneli Gün und Maureen Freely, einer amerikanischen Schriftstellerin, die in Istanbul aufwuchs. Die Türkei, das Gastland der diesjährigen Buchmesse, fungiert als Inspiration für die beiden Autorinnen, die das Land aus der Distanz betrachten, es aber gleichzeitig in den Mittelpunkt ihrer Geschichten stellen. Nachdem sie aus ihren Werken gelesen hatten, diskutierten Maureen Freely und Güneli Gün ihre Arbeit als Übersetzerinnen, sind doch beide die Übersetzerinnen von Orhan Pamuks Werken, dem Nobelpreisträger des Jahres 2006. Etwa 70 Literaturbegeisterte, darunter Lehrer und Schüler aus Berlin, die teilweise türkischer Herkunft waren, Vertreter kultureller Institutionen, Ministerien und auch der türkischen Botschaft besuchten diesen informativen und zum Nachdenken anregenden Abend. Die Lesung war Teil der Literaturreihe der US-Botschaft, die zu Ehren des neu eröffneten Botschaftsgebäudes seit Anfang des Jahres regelmäßig stattfindet. Beide Autorinnen vertreten die USA und die Türkei bei der Buchmesse und sind Teil des offiziellen Buchmessenprogramms in Frankfurt. mehr (engl.) | Fotogalerie »

US-Experte fördert transatlantischen Umwelt-Dialog

Küstenzonen Management14. Oktober 2008. Dr. Michael K. Orbach, Professor für Meereswissenschaften an der Duke University, sprach am Dienstag bei der Umwelt-Denkfabrik Ecologic über „Klimawandel und Küstenzonen-Management“. In seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion bezog sich Dr. Orbach auf Erfahrungen der Vereinigten Staaten. Er ging insbesondere auf die Faktoren ein, die die Entwicklungen in den Küstenzonen beeinflussen, wie auch auf die aktuellen Reaktionen in den USA zum Klimawandel und zu den steigenden Meeresspiegeln, unter Berücksichtigung der Erfahrungen und den Lektionen aus den Hurrikanen Katrina, Ike und Gustav. Im Publikum saßen Vertreter fast aller großen deutschen Umweltorganisationen mit Sitz in Berlin, die sehr daran interessiert waren, mehr über die neuen Ansätze in den USA zu erfahren, mit denen die USA aus dem Klimawandel resultierenden steigenden Meeresspiegeln begegnen.

AmCham Transatlantic Partnership Award für Jürgen Weber

Jürgen Weber receives AmCham Transatlantic Partnership Award  - Foto (c): Christian Kruppa

Jürgen Weber receives AmCham Transatlantic Partnership Award - Foto (c): Christian Kruppa

10. Oktober 2008. Die American Chamber of Commerce in Deutschland (AmCham) hat Dr. Jürgen Weber, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, für seinen Einsatz zur Förderung des deutsch-amerikanischen Handels und des Wirtschaftstandortes Deutschland den AmCham Transatlantic Partnership Award verliehen. In seiner Laudatio auf Dr. Weber, würdigte der stellvertretende US-Finanzminister und ehemalige Botschafter Robert M. Kimmitt Webers langjährige Bemühungen zur Förderung des wirtschaftlichen Austausches zwischen den USA und Deutschland in seiner Funktion in der  Luftfahrtindustrie und seine Befürwortung von Lufthansas früher Führungsrolle als Gründungsmitlied des Luftfahrtbündnisses Star Alliance. Laudatio (PDF, engl.)

Teacher Academy 2008: Vorbereitung auf das Lincoln-Jubiläumsjahr

Dr. Jörg Nagler45 Lehrer, Fachleiter, Curriculumplaner und Schulbuchautoren aus 15 Bundesländern trafen sich in Potsdam zur U.S. Embassy Teacher Academy 2008, um das Vermächtnis Abraham Lincolns und die Auswirkungen seiner Präsidentschaft zu diskutieren. Die Teacher Academy, von der US-Botschaft im Jahr 2003 initiiert, wurde in diesem Jahr von der Universität Jena und dem Zentrum für USA Studien der Universität Halle-Wittenberg unterstützt. Im fünften Jahr ihres Bestehens hat sich die Teacher Academy als Modell für erfolgreiche Leherfortbildung etabliert, die die Kluft zwischen wissenschaftlicher Arbeit an den Universitäten und dem Schulalltag überbrückt. Dreieinhalb Tage diskutierten Experten aus den USA und Deutschland das Thema aus historischer, kultureller und literarischer Sicht. Workshops ermöglichten den Praxisbezug zum Schulalltag und brachten die Teilnehmer auf den neuesten wissenschaftlichen Stand. mehr (engl.) »

NATO-Botschafter Kurt Volker zu Pakistan und dem Konflikt zwischen Russland und Georgien

US-Botschafter Kurt Volker beantwortet Fragen von Journalisten im Ernst-Cramer-Raum

US-Botschafter Kurt Volker beantwortet Fragen von Journalisten im Ernst-Cramer-Raum

26. September 2008. Bei einem Pressegespräch in der US-Botschaft beschrieb der amerikanische Botschafter bei der NATO, Kurt Volker, aktuelle Erfolge der NATO, Prioritäten und Herausforderungen. Er beantwortete auch Fragen von Journalisten zur Situation an der pakistanischen Grenze und zur Lage im Kaukasus. Botschafter Volker erörterte die Situation in Georgien und erklärte die deutlichen Unterschiede zwischen Russlands unmittelbarer und einseitiger Anerkennung von Abchasien und Südossetien im Gegensatz zu dem von den VN sanktionierten Prozess, der zu der internationalen Anerkennung des Kosovo führte. Volker rief Russland dazu auf, ein “verantwortungsvolles” Mitglied der Weltgemeinschaft zu sein und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Russland wo immer dies möglich ist, fügte jedoch auch hinzu, dass die Vereinigten Staaten, die NATO und die EU nicht das aus dem 19. Jahrhundert stammende Konzept der russischen „Einflusssphären“ tolerieren sollten, welches erlauben würde, die internationalen Grenzen seiner Nachbarn neu zu ziehen und die Fähigkeit souveräner Staaten zu beeinträchtigen, ihre eigene Zukunft zu bestimmen.

Beginn des Schulprojekts “U.S. Wahlen” in Berlin und Brandenburg

19. September 2008. 70 Lehrer aus Berlin und Brandenburg nahmen an einem von der US-Botschaft in Kooperation mit dem LISUM veranstalteten Lehrerseminar zu den U.S. Wahlen teil. Dr. Darrell West vom Washingtoner Brookings Institut informierte die Teilnehmer über den Stand der Wahlkampagnen. Die US-Botschaft stellte eine eigens für das Projekt erarbeitete extensive website vor mit Materialien für den Unterricht, und Vertreterinnen der Landesbibliotheken informierten über mögliche zusätzliche Workshops in ihren Räumen. Am Ende des Seminars nahmen die Lehrer an einer „Staatenlotterie“ teil und zogen den Staat, an dem sie ihren Unterricht in den kommenden drei Wochen spezifisch ausrichten werden. Die Unterrichtsreihe endet am 4. November mit einer Diskussionsrunde mit Lehrern und Schülervertretern, Botschaftsangehörigen und einem amerikanischen Experten. Das Projekt selbst ist fest im Berliner und Brandenburger Curriculum für den Englischunterricht verankert. Die hochmotivierten Pädagogen werden mit Ihren Schülerinnen und Schülern intensiv am Beispiel „ihres“ Staates an wahlentscheidenden Themen arbeiten und damit einen Blick hinter die tägliche Presseberichterstattung werfen.

  • Infoveranstaltung für Jugendreporter in der neuen amerikanischen Botschaft am Pariser Platz. 30 Jugendliche, die am Morgenpost-Projekt "Schüler machen Zeitung" teilnehmen, konnten US-Diplomaten befragen.
  • Ansprache des Gesandten Koenig bei den Robert Bosch Fellows

    Gesandter Koenig18. September 2008. Zu Ehren der neuen Bosch Fellows 2008 veranstaltete die Robert Bosch Stiftung einen Empfang in den Räumen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. Die diesjährigen zwanzig Bosch Fellows bringen außergewöhnliche akademische und berufliche Erfahrungen mit aus so unterschiedlichen Gebieten wie Finanzen, Recht und Umweltmanagement. Die Fellows werden im kommenden Jahr bei unterschiedlichen Einrichtungen und Firmen in ganz Deutschland arbeiten. Das Bosch Fellowship-Programm zielt darauf ab, amerikanische Fachleute mit den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten in Europa und Deutschland vertraut zu machen. Der US-Gesandte, John M. Koenig, und der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Günter Gloser, hielten Reden, in denen sie die engen Verbindungen zwischen den USA und Deutschland ansprachen und einige der Herausforderungen für die transatlantische Partnerschaft skizzierten: „Die Welt mag hohe Erwartungen an den nächsten US-Präsidenten haben“, erklärte der Gesandte Koenig in seiner Ansprache, „aber seien Sie versichert, dass dieser Präsident, wer auch immer es sein wird, ebenso hohe Erwartungen an unsere Verbündeten und Partner haben wird was Entschlusskraft und Unterstützung angeht. Es geht dabei nicht um Amerikas Ansprüche an Europa; es geht vielmehr darum, wie Europa und die Vereinigten Staaten gemeinsam ihrer Verantwortung in der Welt nachkommen [...] Die selben Themen, mit denen sich Präsident Bush und die Minister Rice und Gates sowie unsere Verbündeten in der NATO und der EU in den vergangenen Jahren auseinandergesetzt haben, von Terrorismus und der Verbreitung von Massenvernichtungswafen, Iran und Irak, bis hin zu Darfur und Treibhausgasen — all das wird nicht einfach verschwinden, nur weil die Vereinigten Staaten einen neuen Präsidenten wählen.” Im Wortlaut: Rede Gloser (pdf) | Rede Koenig »

    Botschafter Timken lädt zum Iftar-Abendessen ein

    Group of guests at Ambassador's Iftar dinnerWie schon in den vergangenen Jahren lud Botschafter Timken am Freitag, dem 12. September 2008, zu einem Iftar-Abendessen in seiner Residenz ein. In einer lebhaften Podiumsdiskussion erzählten fünf Teilnehmer am International Visitor Leadership Program (IVLP) von ihren Erfahrungen in den Vereinigten Staaten. Die Diskussion wurde von der Radiojournalistin Frau Banu Baturay, selbst eine Teilnehmerin des Programms, moderiert. Die Anwesenden berichteten von ihren positiven Erfahrungen während des Austauschs, ihren Eindrücken von den Vereinigten Staaten und darüber, wie der Aufenthalt ihre Meinung über die Vereinigten Staaten geändert habe. Für diese Gruppe war besonders wichtig zu erfahren, dass Amerikaner bereit sind, über nationale Stereotypen hinwegzusehen. Ein Redner erzählte, dass er sich als Test in gebrochenem Englisch als Amerikaner ausgab, und das nie bezweifelt wurde. Die Gäste berichteten, dass sie von der Offenheit der Podiumsteilnehmer beeindruckt gewesen seien, die sowohl Kritik als auch Anerkennung für das äußerten, was sie in den Vereinigten Staaten gesehen hatten. Alle waren sich einig, dass diese Austauscherfahrung ein wichtiger Schritt für ihre berufliche Laufbahn und ihre persönliche Entwicklung war.

    Präsident Bush zum Iftar-Abendessen im Weißen Haus

    17. September 2008. Wie schon in den vergangenen Jahren nahm Präsident Bush an einem Abendessen zum Fastenbrechen (iftar) im Ramadan teil. In seinem Grußwort erklärte Präsident Bush: „In den vergangenen acht Jahren haben wir das Iftar-Abendessen im Weißen Haus zu einer alljährlich wiederkehrenden Tradition gemacht. Und darüber bin ich wirklich froh. Bei unserer diesjährigen Zusammenkunft zollen wir den vielen Beiträgen, die muslimische Amerikaner für unser Land geleistet haben, besondere Anerkennung. Wir schließen uns Muslimen überall auf der Welt an, indem wir ‘Ramadan Mubarak’, einen gesegneten Ramadan wünschen.“ Des Weiteren würdigte Präsident Bush die lange und bedeutende Geschichte des Islams: „Menschen aller Glaubensrichtungen profitieren von den Errungenschaften von Muslimen – von Philosophie und Dichtkunst hin zu Mathematik und Medizin.“ Video Video | vollstdg. Text (engl.) »

    Gedenkzeremonie zu Ehren der Opfer des 11. September 2001

    Botschafter Timken während seiner Rede11. September 2008. Am siebten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 veranstalteten die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die US-Botschaft und das Centrum Judaicum gemeinsam eine Gedenkzeremonie in der Neuen Synagoge Berlin. Die Gedenkzeremonie verband in diesem Jahr Lesungen und Gebete von jüdischen, muslimischen und christlichen Geistlichen mit Reden von Dr. Josef Joffe, Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit, Botschafter Timken und Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mehr als 150 Gäste mit politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, religiösem und diplomatischem Hintergrund nahmen zusammen mit Familienangehörigen von deutschen Opfern der Anschläge teil. Die Amerikanische Botschaft in Berlin hat an jedem der vergangenen Jahrestage ähnliche Gedenkveranstaltungen abgehalten.  Rede von Botschafter Timken | Fotogalerie | Video Video (Windows Media/Quicktime)

    US-Botschaft erhält Vase der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin

    vase 19. September 2008. Anlässlich der Eröffnung ihres neuen Botschaftsgebäudes in Berlin überreichte die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) Berlin der US-Botschaft eine Vase nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel aus dem Jahr 1832. Sie ist handbemalt mit einer Vedute des Gendarmenmarkts in Berlin; als Vorlage diente ein Gemälde des Malers Eduard Gärtner von 1857. US-Gesandter John M. Koenig nahm das Geschenk in der amerikanischen Botschaft von KPM-Alleingesellschafter Jörg Woltmann und Geschäftsführer Dr. Winfried Vogler entgegen. Die Übergabe fand am 245. Jahrestag des Kaufs der KPM durch Friedrich den Großen statt. Das Geschenk an die US-Botschaft ist zugleich Ausdruck der Verbundenheit Berlins mit den Vereinigten Staaten von Amerika: In diesen Tagen jährt sich auch der Abschluss des Freundschafts- und Handelsvertrages zwischen Preußen und den Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Jahr 1785. Mit diesem Vertrag erkannte Friedrich II. die Unabhängigkeit der USA an. Es war zugleich der erste Handelsvertrag, den die Vereinigten Staaten nach der Erlangung der Unabhängigkeit unterzeichneten.

     

    Erklärung des US-Botschafters Timken zum 11. September

    Frau zündet eine Kerze an - Berlin 2001

    Frau zündet eine Kerze an - Berlin 2001

    Seit dem 11. September 2001 gedenken die Amerikaner jedes Jahr gemeinsam der Menschen, die an diesem schrecklichen Tag ihr Leben verloren haben, und ehren all jene, die im Angesicht des Terrors Hilfe leisteten. Es ist Ausdruck der tiefen Freundschaft, die unsere beiden Länder verbindet, dass sich jedes Jahr viele Deutsche mit uns an den Schmerz und die Zerstörung des 11. September erinnern.
    Unsere Welt hat sich am 11. September 2001 verändert. An diesem Tag wurden tausende Unschuldige aus dem Leben gerissen. Elf von ihnen waren Deutsche. Die Zeit löscht nicht die Erinnerungen oder die Trauer jener, die einen lieben Menschen verloren haben, aber die Ereignisse des 11. September haben uns noch enger mit den Nationen verbunden, die sich zusammengeschlossen haben, um solche Anschläge für alle Zeit zu verhindern. Auch wenn wir weiterhin um die Menschen trauern, die wir verloren haben, so bleiben wir doch entschlossen, der hasserfüllten Ideologie der Terroristen entgegenzutreten. vollständiger Text »

    Angehörige der Opfer enthüllen Gedenkplatte für die Opfer des 11. Septembers

    Rosen auf Gedenktafel11. September 2008. Am siebten Jahrestag der Anschläge vom 11. September empfingen Botschafter Timken und seine Frau Angehörige der deutschen Opfer in der Botschaft. In einer privaten Zeremonie wurde eine Gedenktafel enthüllt.  Weiße Rosen bedeckten die Tafel im Hof der Botschaft, die an all jene erinnert, die ihr Leben bei den Attentaten verloren.  Nach den Grußworten des Botschafters sprach der Vater eines der Opfer des 11. Septembers zu den Gästen, darunter der deutsche Botschafter in den USA Klaus Scharioth und Staatssekretär Jay M. Cohen vom US-Ministerium für innere Sicherheit. Zum Schluss der Zeremonie nahm jedes Mitglied der Familien eine Rose und enthüllten so die Tafel, auf der zu lesen ist:

    in memory of the thousands who lost their lives
    in new york city, in washington, dc,
    and in somerset county, pennsylvania,
    on september 11, 2001.
    citizens of 90 countries around the world,
    including eleven germans,
    were killed in these unprovoked terrorist attacks.
    may their souls rest in peace.
    may their families’ pain and grief be eased.

    Nach den Parteitagen: Das Rennen ums Weiße Haus

    Dr. Christoph von Marshall and Dr. Adam S. Posen

    9. September 2008. Die US-Botschaft in Berlin machte sich das äußerst große Interesse an den US-Präsidentschaftswahlen 2008 zunutze und lud  zu einer Podiumsdiskussion mit mehreren prominenten amerikanischen und deutschen Rednern. Dr. Helena Kane Finn, Gesandte Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten, eröffnete das Programm. Dr. Constanze Stelzenmüller, Leiterin des Berliner Büros des German Marshall Fund, moderierte das Gespräch. Dr. Christoph von Marschall, leitender Washington-Korrespondent des Tagesspiegels, einer der größten Berliner Tageszeitungen, sprach aus der einzigartigen Perspektive eines Deutschen in Washington. Dr. Alexander Lennon, Chefredakteur des Washington Quarterly, und Dr. Adam Posen, stellvertretender Leiter und Senior Fellow des Peterson Institute for International Economics in Washington, nahmen ebenfalls an der Podiumsdiskussion teil. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem German Marshall Fund organisiert und fand in der Landesvertretung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz statt.
    Die rund 150 geladenen Gäste, die den Raum bis auf den letzten Platz füllten, lauschten aufmerksam den Präsentationen der Redner und der darauf folgenden lebhaften Diskussion. Journalisten, Akademiker, Studenten, Parlamentarier und Referenten folgten mit großem Interesse der Analyse der beiden Kandidaten und ihrer Positionen, insbesondere die auf den Parteitagen vorgestellten.
    Die Veranstaltung war die jüngste in einer Reihe von bundesweit durchgeführten Programmen, die einem deutschen Publikum detaillierte Informationen zu den anstehenden Wahlen nahe bringen sollen. Die diesjährigen amerikanischen Präsidentschaftswahlen finden in der deutschen Presse und Öffentlichkeit so starke Beachtung, wie es in den vergangenen Jahrzehnten bei keiner anderen Wahl im Ausland der Fall war. Die Veranstaltungsreihe, die im Januar anlief, wird noch bis Januar 2009 weitergeführt. Fotogaleriemehr (engl.) »

    Globalisierung, US-Wirtschaft und der Präsidentschaftswahlkampf

    2. September 2008. Als Teil ihres transatlantischen Dialogs und der ganzjährigen Reihe über die US-Präsidentschaftswahlen 2008 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung am 2. September 2008 ein eintägiges Seminar in Berlin zum Thema „Transatlantische Perspektiven für eine verantwortungsvolle Weltwirtschaftspolitik und die Rolle Chinas“. Die US-Botschaft in Berlin war an der Organisation des Seminars beteiligt, das mit einer Präsentation des amerikanischen Redners Howard Rosen vom Peterson Institute for International Economics mit Sitz in Washington begann, der über die Auswirkungen der Globalisierung auf die Vereinigten Staaten und ihre Bedeutung für den gegenwärtigen Präsidentschaftswahlkampf sprach. An der Diskussion nahmen mehr als 100 Politiker, Meinungsbildner, Akademiker und Studenten teil, darunter auch mehrere Parlamentsabgeordnete und ihre Mitarbeiter.

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