Außenministerin Clinton zur Freiheit im Internet
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Außenministerin Clinton zur Freiheit im Internet
21. Januar 2010. In einer Rede, die aus dem Newseum in Washington live übertragen wurde, sagte US-Außenministerin Clinton: „Meinungsfreiheit … definiert sich nicht mehr nur darüber, ob Bürger auf den Marktplatz treten und ihre Regierung kritisieren können, ohne dafür eine Bestrafung fürchten zu müssen. Blogs, E-Mails, Soziale Netzwerke und SMS haben neue Foren geschaffen, um Ideen auszutauschen, und sie haben neue Ziele für Zensur geschaffen. Während ich jetzt zu Ihnen spreche, arbeiten andernorts Regierungszensoren fieberhaft daran, meine Worte aus den Akten der Geschichte zu entfernen. Aber die Geschichte hat solche Taktiken bereits verurteilt. Vor zwei Monaten war ich in Deutschland […] Die Berliner Mauer symbolisierte eine geteilte Welt, und sie zeichnete eine gesamte Epoche aus. Heute stehen Überreste dieser Mauer hier im Museum, wo sie auch hingehören, und die neue symbolische Infrastruktur unseres Zeitalters ist das Internet … Manche Länder haben elektronische Hürden errichtet – Sperren, die ihren Bürger den Zugang zu bestimmten Teile der weltweiten Netze verwehren. Sie haben Wörter, Namen und Ausdrücke aus den Ergebnissen von Suchmaschinen entfernt. Sie haben die Privatsphäre von Bürgern verletzt, die sich gewaltfrei politisch äußerten. Diese Maßnahmen verletzen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte…“ vollständig (dt.) | 21st Century Statecraft: Remarks and Documents