Präsident Obama zu Irans Nuklearprogramm
Präsident Obama zu Irans Nuklearprogramm
09. Februar 2010. Im Rahmen der täglichen Pressekonferenz des Weißen Hauses sagte Präsident Obama auf eine Frage zu Iran: „Das Land hat einer Übereinkunft, die Russland, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten allesamt für eine gute Vereinbarung halten und das der Direktor der IAEA für den richtigen Weg hält und zu dessen Annahme er Iran rät, noch nicht zugestimmt. Das ist für uns ein Hinweis, dass das Land trotz der Behauptung, seine Atomkraft sei nur zur zivilen Nutzung bestimmt, weiterhin einen Kurs verfolgt, der letztendlich zu seiner Atomwaffenfähigkeit führen wird. Das ist nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern für die internationale Gemeinschaft nicht hinnehmbar. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir hier auf zwei Ebenen verfahren. Wenn ein Land die Abkommen mit der internationalen Gemeinschaft akzeptiert, die dazu führen, dass es sich zu einem etablierten Mitglied entwickelt, heißen wir es willkommen; wenn nicht, sind Sanktionen der nächste Schritt. Iran hat seine Entscheidung gefällt, obwohl unsere Türen noch offen stehen. Und in den kommenden Wochen werden wir daran arbeiten, maßgebliche Sanktionen zu entwickeln, die Iran zeigen werden, wie stark sich das Land von der gesamten internationalen Gemeinschaft isoliert hat. (…) Wir vertrauen nun darauf, dass die internationale Staatengemeinschaft sich im Hinblick auf das Fehlverhalten Irans einig ist. Es freut mich, zu sehen, dass die Russen in dieser Angelegenheit so zielgerichtet vorgegangen sind.“ vollständig (engl.) | Video | Iran: U.S. Concerns and Policy Responses (pdf)