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Nachrichten-Archiv Okt-Dez 2009

Blicken Sie zurück auf die vergangenen Wochen und Monate mit einer Auswahl der Nachrichten von unserer Startseite:

Erklärung von Präsident Obama zu Thanksgiving

Das Erste Thanksgiving, 1621, von J.L.G. Ferris
"Das Erste Thanksgiving, 1621," von J.L.G. Ferris, (Library of Congress)

23. November 2009. Heute erklärte Präsident Obama Donnerstag, den 26. November 2009, zum nationalen Feiertag Thanksgiving. Er ermunterte „alle Menschen in den Vereinigten Staaten, sich zu versammeln, ob zu Hause, in Gotteshäusern, Gemeindezentren oder an anderen Orten, an denen Familie, Freunde und Nachbarn zusammenkommen können, in Dankbarkeit für all das, was wir im vergangenen Jahr erhalten haben, um unserer Anerkennung für diejenigen Ausdruck zu verleihen, deren Leben unser eigenes bereichert und um unsere reichen Segnungen mit anderen zu teilen.“ Präsident Obama erklärte: „Was vor beinahe vierhundert Jahren als gemeinsames Erntefest europäischer Siedler und indigener Gemeinschaften begann, ist heute unsere geschätzte Tradition des Thanksgiving. Die Wurzeln dieses Tages sind eng mit den Wurzeln unseres Landes verflochten, seine Geschichte begleitet die Geschichte der Vereinigten Staaten.“ Thanksgiving-Erklärung 2009

Hintergrund:

Präsident Obama ruft Nordkorea auf, „ernsthafte Schritte” bei der Nuklearfrage zu unternehmen

President Obama and South Korean President Lee say the door is open for North Korea to resolve its nuclear weapons program peacefully.19. November 2009. Bei der letzten Station seiner neuntägigen Ost­asienreise sprach Präsident Obama in Seoul über seine Bemühungen, Nord­korea zu über­zeugen, sein Atom­waffenprogramm zugunsten der „Verringerung der Sanktionen und seiner zunehmenden Integration in die internationale Staaten­gemeinschaft" aufzugeben. Wenn Nord­korea weniger internationale Sanktionen und eine größere Integration genießen wolle, müsse es „ernst­hafte Schritte" bei der Nuklear­frage unter­nehmen. „Wir werden uns nicht von einer Fülle von Neben­themen ablenken lassen, die viele Treffen zur Folge haben aber keine konkreten Maßnahmen", sagte Obama. In seiner Ansprache ging Obama auch auf die Situation in Iran ein. In den "nächsten Wochen" würden die Ver­einigten Staaten und ihre Partner, die in den Dialog mit Iran über seine nuklearen Aktivitäten ein­gebunden sind, "ein Paket potenzieller Maßnahmen entwickeln, das unserer Ernst­haftigkeit gegen­über Iran Ausdruck verleiht", sagte er. mehr auf america.gov (engl.)

Obama trifft chinesische Studenten

President Obama greets students after speaking at a town hall-style event at the Museum of Science and Technology in Shanghai.16. November 2009. Vor einem Treffen mit führenden chinesischen Politikern sagte Präsident Obama bei einer Townhall-Veranstaltung in Peking, er glaube fest an Technologie und Offenheit und sei ein großer Unterstützer der Zensurfreiheit, auch wenn er dadurch ständiger Kritik ausgesetzt sei. In den Vereinigten Staaten sei „die Tatsache, dass der Zugang zum Internet frei und unbeschränkt ist, eine Quelle der Stärke;" der Präsident sprach sich für eine Förderung des offenen Zugangs zum Internet aus. Obama sagte, diese Offenheit habe ihren Preis, da auch Extremisten die Technologie zu Mobilisierungszwecken nutzen könnten, aber er sei der Meinung, dass „die Vorteile die Nachteile so stark überwiegen, dass es besser ist, diese Offenheit zu erhalten." mehr auf america.gov (engl.)

Präsident Obamas Reise durch Asien (engl.)
Secretary Clinton’s Travel to Europe and Asia

 

Die Geschichte überwinden: Der Fall der Berliner Mauer

Hillary Clinton9. November 2009. Bei einem Zusammentreffen mit Botschafts­angehörigen und ihren Familien­mitgliedern in Berlin sagte Außen­ministerin Clinton: „Ich verbringe meine Zeit damit, um die Welt zu reisen und mit Menschen zu sprechen, die sich über 100, 200, 500 oder 1000 Jahre zurück­liegende Konflikte streiten. Und dann komme ich hierher und werde daran erinnert, wie ent­setzlich die Konflikte des 20. Jahr­hunderts waren, genau hier, in Europa. Und heute Abend werden die deutsche Kanzlerin, der französische Präsident und der britische Premier­minister hier sein, weil sie ein Europa anführen, das sich der absoluten Not­wendigkeit, unsere gemeinsame Geschichte zu über­winden, bewusst ist. Volltext (engl.)
• Treffen von Clinton mit Merkel: Video
ZDF-Video | ARD-Interview | Spiegel | Interviews mit weiteren Medien
Clintons Rede am Brandenburger Tor (engl.) | Fotogalerie
Präsident Obamas Videobotschaft
Tagebuch: Eine Berlinerin erinnert sich an den Moment der Maueröffnung

 

Clinton bei der Entgegennahme des Freiheitspreises: "Es gibt keine Mauer, die wir nicht umstürzen können"

Clinton speech Atlantic Council Adlon
US-Außenministerin Hillary Clinton spricht beim Atlantic Council

8. November 2009. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer veranstaltete der Atlantic Council unter dem Titel „Freedom’s Challenge“ ein Galabankett mit Preisverleihung im Berliner Hotel Adlon. In ihrem Fest­vortrag sagte US-Außenministerin Hillary Clinton: „Wir müssen eine noch stärkere Partner­schaft bilden, um die Mauern des 21. Jahr­hunderts nieder­zureißen und uns denjenigen entgegen­zustellen, die sich dahinter ver­stecken: Selbstmord­attentätern, denen, die Mädchen nur wegen ihres Wunsches, zur Schule zu gehen, ver­stümmeln und ermorden, und den Staats­chefs, denen ihr eigenes Wohl­ergehen wichtiger ist als das Wohlergehen der Menschen in ihrem Land. An die Stelle dieser neuen Mauern muss eine erneuerte trans­atlantische Allianz als Eck­pfeiler einer globalen Architektur der Zusammen­arbeit treten.“ Zuvor überreichte Botschafter Phil Murphy den Freedom Award an das deutsche Volk, ver­treten durch Außenminister Guido Westerwelle. In seiner Ansprache hob Botschafter Murphy hervor, dass Westerwelle 1987 auf Einladung des amerikanischen Außenministeriums ein mehrwöchiges Programm in den USA absolviert hatte. Atlantic Council | Clintons Rede (engl.) (pdf) | Fotogalerie

Medienecho
• „Der US-Rückblick auf 1989 mit Hillary Clinton fällt nach Stil und Inhalt etwas anders aus als die meisten deutschen Einheitsfeiern
englischsprachige Medien

 

Westerwelle in Washington

6. November 2009. Nach ihrem Treffen mit Guido Westerwelle sagte US-Außenministerin Clinton in Washington: „Aus Sicht der Amerikaner gründen unsere Beziehungen zu Deutschland auf unserem Engagement für Freiheit und Demokratie. Die neue Regierung, die der Außenminister repräsentiert, steht genau dafür. Diese Zeit erinnert uns an unsere gemeinsamen Werte, die wir nutzen werden, um zusammen eine neue Zukunft zu gestalten: Demokratie, Toleranz, Menschenrechte, das Streben nach einer friedlichen und erfolgreichen Zukunft für die Menschen in unseren beiden Ländern und überall auf der Welt.“ vollsTändig (engl.) | AA

Siehe auch: Merkels Rede vor dem US-Kongress

 

Haltung der Vereinigten Staaten zu israelischer Besiedelung

4. November 2009. Nach dem Treffen mit ihrem ägyptischen Amtskollegen sagte US-Außenministerin Clinton in Kairo: „Unsere Haltung gegenüber der Besiedelung hat sich nicht geändert. Und ich möchte noch einmal wiederholen: Unsere Haltung gegen­über der Besiedelung hat sich nicht geändert. Wir erkennen die Legiti­mität der Besiedelungs­aktivitäten nicht an. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine Beendigung jeglicher gegen­wärtiger und zukünftiger Besiedelungs­aktivitäten wünschenswert wäre. Das haben wir gesagt, und das befürworten wir auch weiterhin. Was uns von israelischer Seite zugesichert wurde, der Stopp jeglicher neuer Besiedelungs­aktivitäten – und auch das möchte ich noch einmal wiederholen – der Stopp jeglicher neuer Besiedelungs­aktivitäten und ein Ende der Land­enteignungen sowie die Verweigerung von Genehmigungen ist beispiellos.“ Full Text

Siehe auch: Präsident Obamas Rede in Kairo

 

Bundeskanzlerin Merkel spricht vor dem US-Kongress

President Barack Obama delivers a health care address to a joint session of Congress at the United States Capitol in Washington, D.C., September 9, 2009. September 10, 2009. (Official White House Photo by Lawrence Jackson)03. November 2009. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach auf einem Joint Meeting des US-Kongresses über den amerikanischen Beitrag zur Freiheit in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Mauerfall. Auch der Botschafter der USA für Deutschland, Phil Murphy, war anwesend. Das deutsche Fernsehen übertrug die Rede live. Vor ihrer Rede traf sich Präsident Obama mit der Kanzlerin. remarks by the President | senate.gov | Text der Merkel-Rede | video C-SPAN video | timeline (pdf)

Vereinigte Staaten gemeinsam mit Pakistan gegen gewaltsamen Extremismus

Secretary Clinton, shown with Pakistani Prime Minister Yousuf Raza Gilani in Islamabad, says the United States stands 30. Oktober 2009. Bei einem Gespräch mit hochrangigen pakistanischen Journalisten in Lahore sagte US-Außenministerin Clinton: „Al-Qaida has had safe haven in Pakistan since 2002. I find it hard to believe that nobody in your government knows where they are and couldn't get them if they really wanted to... So I think I am more than willing to hear every complaint about the United States... But this is a two-way street. If we’re going to have a mature partnership where we work together on matters that really are in the best interest of both of our countries, then there are issues that not just the United States but others have with your government and your military security establishment." vollständig (engl.)

28. Oktober 2009. US-Außenministerin Clinton verurteilte die Attentate von Peshawar als „feige" und sagte, dass die USA Pakistan unterstützen werden bei den Bemühungen um Frieden und Sicherheit im Lande. Sie fügte hinzu: „Die Terroristen und Extremisten sind gut im Zerstören, aber sie können nichts aufbauen.“ more at america.gov
U.S. Pledges Millions to Pakistani Projects for Needy and Displaced
Clinton Announces Projects to Improve Pakistan's Energy Sector
• more on Secretary Clinton’s travel to Pakistan, the Middle East, and Morocco

US-Außenministerium präsentiert diesjährige Länderberichte über Religionsfreiheit

26. Oktober 2009. Bei der Vorstellung der diesjährigen Länderberichte über Religionsfreiheit sagte US-Außenministerin Hillary Clinton in Washington: „Das Recht, seine religiösen Überzeugungen zu bekennen, auszuüben und zu verbreiten ist ein Grundsatz der Vereinigten Staaten. Tatsächlich kamen viele unserer frühesten Siedler, weil sie die Freiheit wollten, ihre eigene Religion auszuüben, ohne dass ein Staat sie dabei stört oder die Ausübung unterdrückt. Sie steht bei den Freiheiten, die unsere Bill of Rights erwähnt, an erster Stelle, und es ist eine Freiheit, die allen Menschen in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und durch den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte garantiert wird. Ich möchte das unterstreichen, denn es handelt sich nicht nur um amerikanische Werte. Dies sind erklärtermaßen universelle Werte. Religiöse Freiheit bietet einen Eckpfeiler für jede gesunde Gesellschaft... Sie stärkt Toleranz und Respekt zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften. Und sie ermöglicht Ländern, die sie aufrecht halten, stabiler, sicherer und wohlhabender zu werden. Wie Präsident Obama in Kairo sagte: Religionsfreiheit ist entscheidend dafür, dass Völker miteinander leben können. Diese Tatsachen stehen hinter unserem Eintreten für Religionsfreiheit. Deshalb ist Religionsfreiheit eine Priorität unserer Diplomatie, und dieser jährliche Bericht ist das Herzstück unserer Bemühungen. Jedes Jahr arbeiten unsere Mitarbeiter im Büro für Internationale Religionsfreiheit mit unseren Botschaften im Ausland und Experten hier in Washington gemeinsam daran, diese weltweit umfangsreichste Studie zur Religionsfreiheit zusammenzustellen. Dieser Bericht untersucht, wie Regierungen in 198 Ländern und Territorien Religionsfreiheit schützen oder auch nicht.“ vollständig (engl.) | IRF Report 2009: Inhalt (engl.) | dt. Übersetzung: Länderberichte über Religionsfreiheit 2009 Teil I | Teil II | Teil III


Verteidigungsminister Gates: NATO erwägt stärkere Unterstützung für Afghanistan

Verteidigungsminister Gates23. Oktober 2009. Nach einem inoffiziellen Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Bratislava (Slowakei) sagte Verteidigungsminister Robert Gates, dass die NATO-Bündnispartner die Entsendung weiterer Truppen und ziviler Hilfe nach Afghanistan in Betracht zögen. Präsident Obama überdenke darüber hinaus den zukünftigen Kurs der Vereinigten Staaten in Afghanistan. Gates fügte hinzu, im November werde eine Konferenz der NATO-Mitglieder zur Entscheidung über künftige Truppenstärken stattfinden. Aus dem Weißen Haus hieß es, eine Entscheidung des Präsidenten werde in den kommenden Wochen erwartet. more at america.gov

 

Biden würdigt Durchbruch der Demokratie in Mitteleuropa

VP Biden (c) AP
Vizepräsident Biden, Rumäniens Präsident Traian Băsescu

22. Oktober 2009. In einer Rede in der Zentralen Universitätsbibliothek in Bukarest lobte US-Vizepräsident Biden den Mut, den die Menschen Mitteleuropas bewiesen haben, als sie die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts in eine neue Richtung bewegten, hin zu Freiheit und Gerechtigkeit. „Vor zwanzig Jahren verfolgte die Welt mit Staunen und Bewunderung, wie die Männer und Frauen dieser Region die Fesseln der Unterdrückung abwarfen und als freie Bürger hervortraten“, sagte Biden im Zusammenhang mit den europäischen Gedenkveranstaltungen zum 20. Jahrestag des Endes des Kalten Krieges. „Als der Eiserne Vorhang fiel, und als in Berlin die Mauer fiel, trat an deren Stelle eine Demokratie, die Ihnen allen schon seit langem gebührte.“ gesamte Rede auf Deutsch (8 S., pdf) | more at america.gov

 

Säulen der weltweiten Nichtverbreitung stärken

Secretary of State Hillary Rodham Clinton says it is possible to allow countries to enjoy a guaranteed right to nuclear energy while also preventing the spread of nuclear weapons.21. Oktober 2009. In einer Rede beim United States Institute of Peace in Washington sagte US-Außenministerin Clinton: “We must continue to strengthen each of the three mutually reinforcing pillars of global nonproliferation—preventing the spread of nuclear weapons, promoting disarmament, and facilitating the peaceful use of nuclear energy. And to those three pillars, we should add a fourth: preventing nuclear terrorism. Stopping terrorists from acquiring the ultimate weapon was not a central preoccupation when the NPT was negotiated, but today, it is, and it must remain at the top of our national security priorities.” vollständig

 

Präsident Obama trifft sich mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki

President Barack Obama listens to Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki during their meeting in the Oval Office, Oct. 20, 2009. Official White Photo by Pete Souza 20. Oktober 2009. Präsident Obama und der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki erörterten in einem Gespräch die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Irak in den kommenden Monaten und Jahren. Die beiden Politiker sprachen auch über bevorstehende Entscheidungen des irakischen Parlaments, über den Abzug amerikanischer Truppen und über Wirtschaft und Handel. Nach ihrem Treffen sagte Präsident Obama: „In den vergangenen Monaten sind wir Zeugen einer Konsolidierung des Bekenntnisses zu einer demokratischen Politik im Irak geworden. Wir sind beide sehr daran interessiert sicherzustellen, dass das irakische Wahlgesetz rechtzeitig fertig wird, damit wie geplant im Januar Wahlen stattfinden können. Das steht im Einklang mit dem stattfindenden Übergang, und ich habe Ministerpräsident Maliki gegenüber erneut meine Zusage betont, unsere Kampftruppen bis August nächsten Jahres und all unsere Truppen bis 2011 aus dem Irak abzuziehen. Wir haben aber nicht nur über militärische und Sicherheitsfragen gesprochen. Diese Reise ist wunderbar, weil sie eine Wende in unseren bilateralen Beziehungen einläutet – es geht jetzt um Themen, die über das Thema Sicherheit hinausgehen, wir fangen an, über Wirtschaft und Handel zu sprechen. Die Konferenz zu Wirtschaft und Investitionen wird sehr gut besucht sein. Nicht nur Ministerpräsident Maliki, sondern auch führende Geschäftsleute aus den Vereinigten Staaten und dem Irak werden anwesend sein. In den vergangenen Monaten wurden Fortschritte bei der genaueren Auslegung der Investitionsgesetze im Irak gemacht. Es ist offensichtlich, dass Geschäftsbeziehungen zwischen unseren beiden Ländern enormes Potenzial bieten.“ vollständig (engl.) | Remarks by Secretary Clinton at the U.S.-Iraq Business and Investment Conference (+ Video)

 

US-Außenministerin Clinton erörtert neue Sudan-Strategie

19. Oktober 2009. In Washington erörterte US-Außenministerin Clinton die neue US-Strategie für Frieden und Sicherheit im Sudan: „Ein instabiler Sudan gefährdet nicht nur die Zukunft seiner 40 Millionen Einwohner. Er kann auch eine Brutstätte für Gewalt und Instabilität in einer bereits geschwächten Region sowie Zufluchtsort für internationale Terroristen sein und eine erneute humanitäre Katastrophe auslösen, die der Sudan, seine Nachbarländer und der Rest der Welt sich nicht leisten können. Viel zu oft schon sind Versuche, im Sudan Frieden und Stabilität zu schaffen, untergraben worden – durch Feindseligkeiten zwischen verschiedenen Stämmen, gebrochene Friedensabkommen und Waffenruhen und die Einmischung anderer von der Krise betroffener Staaten in der Region. Obwohl die Intensität der Gewalt seit 2005 abgenommen hat, leben die Menschen in Darfur weiterhin unter unzumutbaren, untragbaren Bedingungen. Unsere Strategie verfolgt drei Hauptziele: Erstens, dem Konflikt, den schweren Menschenrechtsverletzungen, den Kriegsverbrechen und dem Genozid in Darfur ein Ende zu setzen; zweitens, die Umsetzung des umfassenden Friedensabkommens, das einen vereinten, befriedeten Sudan nach 2011 oder einen geregelten Weg hin zu zwei getrennten, lebensfähigen Staaten vorsieht, die miteinander Frieden schließen; und drittens, einen Sudan, der nicht mehr Zufluchtsort für Terroristen ist.“ vollständig (engl.) | Background Briefing | Erklärung von Präsident Obama/Arabisch (pdf) | Sudan Strategy | Sudan: A Critical Moment, A Comprehensive Approach

Ziele der Vereinigten Staaten in Afghanistan

Electoral Complaints Commission workers look for patterns of irregularities of the disputed ballots at Independent Elections Commission, in Kabul, Afghanistan. © AP Image
Mitarbeiter der Wahlbeschwerde-Kommission suchen nach Unregelmäßigkeiten bei umstrittenen Wahlzetteln in Kabul. © AP Image

16. Oktober 2009. In einem Interview mit CNN sagte Außenministerin Clinton: Der Präsident „bat um einen Bericht darüber, wie wir über das, was wir tun, nachdenken sollten. Es war ziemlich bemerkenswert, dass der Bericht zwei Kerngedanken enthielt, die meiner Meinung nach in den letzten acht Jahren nicht vollständig sondiert und definitiv nicht vollständig umgesetzt worden sind. Einer dieser Gedanken war, dass Afghanistan und Pakistan gemeinsam betrachtet werden müssen. Das mag selbstverständlich klingen, wurde aber früher nicht getan. Und es muss eine sehr viel stärkere Integration der zivilen und militärischen Maßnahmen stattfinden. Damals sagte der Präsident, gut, wir werden diese zusätzlichen Soldaten schicken. Wir haben von Anfang an zu wenig Ressourcen für Afghanistan bereitgestellt. Ich sage das seit 2003, als ich zum ersten Mal in Afghanistan war und ein amerikanischer Soldat mich mit den Worten "Willkommen an der vergessenen Front des Kriegs gegen den Terrorismus" begrüßte… Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der pakistanischen Regierung – sowohl von der zivilen Führung als auch vom Militär. Als ich mich vor einigen Monaten dazu geäußert habe, wurden diejenigen, die in Pakistan das Staatsgebiet und die Staatsmacht bedrohten, nicht mit vollem Einsatz verfolgt. Das ist nun der Fall. Und ich finde, das pakistanische Militär hat seine Effektivität beim Einsatz in Swat unter Beweis gestellt. Den Zeitungsberichten entnehme ich, dass es sich darauf konzentriert, auch ins Herz des Landes vorzudringen, wo die pakistanischen Taliban und die Al Kaida sitzen und von wo aus sie Angriffe planen und steuern. Ich glaube daher, dass das Land erkannt hat, dass es unmittelbar bedroht wird und dagegen angeht, was ich für sehr positiv halte.“ full transcript

 

Kampf gegen den Hunger auf der Welt

Responding to World HungerAm 16. Oktober war Welternährungstag
• October 8: National Institute of Food and Agriculture announced
Video: Global Food Security
Ernährungssicherung: "Der Kampf ums tägliche Brot" - Beitrag von Hillary Clinton im Tagesspiegel

 

Entwicklung der amerikanisch-russischen Beziehungen

13. Oktober 2009. Nach ihrem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sagte Außenministerin Clinton: „Wir haben einige sehr fruchtbare und umfassende Gespräche geführt. Damit setzen wir die Arbeit fort, die wir in den letzten Monaten aufgenommen haben – die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern neu auszurichten, Gemeinsamkeiten zu finden, wo immer es möglich ist, gegenseitigen Respekt und beiderseitige Interessen zu fördern, ohne in irgendeiner Form anzunehmen, es gäbe keine Meinungsverschiedenheiten zwischen uns, denn die gibt es nun einmal. Aber wir sprechen jetzt offen über diese Meinungsverschiedenheiten und sind der Meinung, dass das ein wichtiger Bestandteil dieses neuen Aspekts unserer Beziehungen ist." vollständig (engl.) | More on Trip

Update:
Positive Future for U.S.-Russian Relations (on common economy’s challenges, Oct. 14)
Forging a New Relationship With Russia (on nuclear weapons, Oct. 14)

 

Friedensnobelpreis für Präsident Barack Obama!

Präsident Barack Obama 12. Oktober 2009. Mit Elinor Ostrom erhält erstmals eine Frau den Nobelpreis für Ökonomie. Die US-Amerikanerin teilt sich den Preis mit Oliver E. Williamson. Mehr (auf Englisch) bei: Schwedische Reichsbank | america.gov
9. Oktober 2009. Das Nobelpreiskomitee in Norwegen vergibt den diesjährigen Friedensnobelpreis an Präsident Barack Obama für dessen außerordentlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und Zusammen­arbeit zwischen den Völkern. Besonders würdigte das Komitee Obamas Vision und Arbeit für eine Welt ohne Atom­waffen. Der Preis wird in Oslo am 10. Dezember überreicht, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel. Obamas Reaktion | nobelpeaceprize.org | Außenpolitische Agenda der Regierung Obama (engl.) | DLF-Interview mit US-Botschafter Murphy

6. Oktober 2009. Nachdem am Montag drei amerikanische Forscher bereits den Nobelpreis für Medizin erhalten hatten, verkündete die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften gestern, dass drei weitere Amerikaner mit dem Nobel­preis für Physik geehrt würden. Charles Kuen Kao wird aus­gezeichnet für seine Ent­deckung, die zum Durch­bruch in der Glas­fasertechnologie führte, während die andere Hälfte des Preises an Willard Sterling Boyle und George Elwood Smith geht für die Erfindung eines bild­gebenden Halb­leiter­schaltkreises, bekannt als CCD-Sensor in Digital­kameras. Der Medizin-Nobelpreis 2009 geht an Elizabeth Blackburn von der University of California, San Franzisko, Carol Greider von der Johns Hopkins University School of Medicine und Jack Szostak von der Harvard Medical School für ihre Forschung auf dem Gebiet der Zellfunktion. Ihre Arbeit haben Krebs­behandlung und unser Verständis des Alterungs­prozesses vorangebracht. Lesen Sie mehr zu Science & Technology auf America.gov (engl.) | Chemie-Nobelpreis (7. Oktober 2009)

Präsident Obama unterzeichnet Verfügung zur Nachhaltigkeit auf Bundesebene

President Barack Obama unterzeichnet die CEQ Executive Order im Oval Office (Official White House Photo by Pete Souza)5. Oktober 2009. Präsident Obama unterzeichnete einen neuen Präsidialerlass über Nachhaltigkeit auf Bundes­ebene (Executive Order on Federal Sustainability). Damit wird den Bundes­behörden eine Frist von 90 Tagen eingeräumt, innerhalb derer sie ein Ziel zur Reduzierung von Treib­hausgasen für 2020 festlegen müssen. Der Erlass setzt Ziele für effiziente und nachhaltige Gebäude, eine Reduzierung des Kraft­stoffverbrauchs im Fuhrpark, einen effizienten Wasser­verbrauch, die Ver­meidung von Abfall, die Anschaffung grüner Technologie und Produkte und die Unter­stützung nachhaltiger Gemeinden. Präsident Obama sagte: „Als der größte Energie­verbraucher in der amerikanischen Wirt­schaft kann und sollte die US-Bundes­regierung als gutes Beispiel vorangehen und innovative Wege beschreiten, wenn es darum geht, den Ausstoß von Treibhaus­gasen zu reduzieren, die Energie­effizienz zu steigern, Wasser zu sparen, Abfall zu vermeiden und umwelt­verantwortliche Produkte und Technologien zu verwenden.“ vollständig (engl.)

 

Iran: Ein "konstruktiver Anfang" aber "noch ein beschwerlicher Weg"

President Barack Obama makes a statement on the Iranian nuclear program, Thursday, Oct. 1, 2009, in the Diplomatic Reception Room of the White House. Official White House Photo by Lawrence Jackson1. Oktober 2009. Nach dem Treffen der Sechsergruppe zu Iran gab Präsident Obama im Namen der Internationalen Gemein­schaft eine entschlossene Erklärung ab: Iran muss bezüglich seines Atom­programms „konkrete Maß­nahmen“ ergreifen. Darüber hinaus warnte er davor, dass Washington und ver­bündete Staaten bereit seien, den Druck zu erhöhen, sollte Iran keine „konstruktiven“ Schritte unternehmen: „Wir sind ent­schlossen, uns ernst­haft und weitreichend zu engagieren. Wir haben aber kein Interesse an Gesprächen um des Redens willen. Wenn Iran in naher Zukunft keine Schritte unternimmt, um seinen Ver­pflichtungen nachzukommen, werden die Vereinigten Staaten die Ver­handlungen nicht endlos fortsetzen. Wir sind bereit, den Druck zu erhöhen.“ vollständig (engl.) | Hintergrund zum heutigen Treffen (engl.) | Background Briefing zu iranischen Atomanlagen (engl., 25. Sep )

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