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/10/19/Sudan/

US-Außenministerin Clinton erörtert neue Sudan-Strategie

19. Oktober 2009. In Washington erörterte US-Außenministerin Clinton die neue US-Strategie für Frieden und Sicherheit im Sudan: „Ein instabiler Sudan gefährdet nicht nur die Zukunft seiner 40 Millionen Einwohner. Er kann auch eine Brutstätte für Gewalt und Instabilität in einer bereits geschwächten Region sowie Zufluchtsort für internationale Terroristen sein und eine erneute humanitäre Katastrophe auslösen, die der Sudan, seine Nachbarländer und der Rest der Welt sich nicht leisten können. Viel zu oft schon sind Versuche, im Sudan Frieden und Stabilität zu schaffen, untergraben worden – durch Feindseligkeiten zwischen verschiedenen Stämmen, gebrochene Friedensabkommen und Waffenruhen und die Einmischung anderer von der Krise betroffener Staaten in der Region. Obwohl die Intensität der Gewalt seit 2005 abgenommen hat, leben die Menschen in Darfur weiterhin unter unzumutbaren, untragbaren Bedingungen. Unsere Strategie verfolgt drei Hauptziele: Erstens, dem Konflikt, den schweren Menschenrechtsverletzungen, den Kriegsverbrechen und dem Genozid in Darfur ein Ende zu setzen; zweitens, die Umsetzung des umfassenden Friedensabkommens, das einen vereinten, befriedeten Sudan nach 2011 oder einen geregelten Weg hin zu zwei getrennten, lebensfähigen Staaten vorsieht, die miteinander Frieden schließen; und drittens, einen Sudan, der nicht mehr Zufluchtsort für Terroristen ist.“ vollständig (engl.) | Background Briefing | Erklärung von Präsident Obama/Arabisch (pdf) | Sudan Strategy | Sudan: A Critical Moment, A Comprehensive Approach