Reden
Rede des designierten Botschafters William R. Timken jr. bei seiner Ankunft in Deutschland
24. August 2005
Guten Morgen, meine Damen und Herren.
Zunächst möchte ich Ihnen sagen, wie hocherfreut Sue, ich und unsere Familie sind, hier in Deutschland zu sein – dem Heimatland meines Urgroßvaters. Wir freuen uns über die Möglichkeit, in der schönen und historischen Stadt Berlin zu leben und zu arbeiten.
Ich fühle mich zutiefst geehrt, dass Präsident Bush mich gebeten hat, als Amerikanischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland zu dienen. Ich freue mich, die Arbeit einer langen Reihe von herausragenden Botschaftern der Vereinigten Staaten fortführen zu dürfen: von John Quincy Adams über Henry Cabot Lodge, Arthur Burns und Richard Holbrooke bis hin zu meinem unmittelbaren Vorgänger Dan Coats.
Im Mai feierten wir den 50. Jahrestag unseres Bündnisses und unserer Partnerschaft. In diesen letzten 50 Jahren haben die Vereinigten Staaten und Deutschland eine starke und effektive Partnerschaft geschmiedet, die maßgeblich zu Frieden und Sicherheit in Europa beigetragen hat. Die gemeinsamen Werte und Bestrebungen unserer beiden Länder, Frieden, Demokratie und Wohlstand zu verbreiten, waren und sind für viele Menschen auf der Welt ein Fanal der Hoffnung.
Auch heute, während ich hier spreche, arbeiten Amerikaner und Deutsche Seite an Seite an der Stabilisierung Afghanistans, fördern nachhaltige Entwicklung in Afrika und unterstützen die Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern.
Vertreter unserer beiden Nationen erforschen auch Möglichkeiten, unsere Bürger besser vor der Bedrohung durch den globalen Terrorismus zu schützen.
Auf wirtschaftlicher Ebene leisten deutsche und amerikanische Unternehmer Pionierarbeit bei der Entwicklung neuer Systeme und Technologien, die nicht nur die Art und Weise verändern, wie Firmen ihre Geschäfte abwickeln, sondern sich auch direkt auf das Leben der Menschen auswirken.
Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind dynamisch und ermöglichen unseren Bürgern eine vielversprechende Zukunft. Ich freue mich daher darauf, mit der deutschen Regierung an der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit in der Vielzahl von Bereichen zu arbeiten, denen wir uns gegenübersehen.
Sue und ich freuen uns auch sehr darauf, Deutschland zu bereisen, den Menschen zuzuhören und mehr über dieses sehr spannende und kulturell reiche Land zu erfahren. Wir wollen dabei mit den Deutschen einen freundlichen und offenen Dialog darüber führen, wie Amerikaner und Deutsche noch enger zusammenarbeiten können, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu begegnen.
Ich möchte noch einmal betonen, wie sehr wir uns freuen, endlich hier in Berlin zu sein. Seitdem wir erfahren haben, dass wir nach Berlin kommen werden, hat man uns die Stadt immer wieder wärmstens empfohlen. Selbst während des Flugs sagte uns die Flugbegleiterin noch, es sei die großartigste Stadt der Welt, in der man leben kann.
Wir freuen uns sehr hier zu sein und hoffen, Sie alle bald wieder zu sehen.
Vielen Dank.


