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Jesse Owens

Sternstunde der Sportgeschichte: Vor 75 Jahren gewinnt Jesse Owens vier olympische Goldmedaillen

Jesse Owens

Jesse Owens

Julia Long, Marlene Dortch

Julia Long, Marlene Dortch

Er hat aus sich selbst mehr herausgeholt und sich zu Spitzenleistungen beflügelt, wie kein anderer Athlet vor ihm - und das in einer Zeit, in der er in seinem Heimatland aufgrund seiner Hautfarbe nicht vollständig akzeptiert wurde. Jesse Owens gilt als einer der größten olympischen Leichtathleten aller Zeiten. Während der Olympischen Spiele 1936 in Berlin trat Owens in verschiedenen Disziplinen an: 100 m Sprint, 200 m Sprint, Weitsprung und 400 m Staffel. Er stellte einen Weltrekord und zwei olympische Rekorde auf. Im August 2011 jähren sich diese sportlichen Leistungen zum 75. Mal. In Berlin und in den Vereinigten Staaten wird dieser Errungenschaften als Meilenstein in der Geschichte der Olympischen Spiele und in der US-amerikanischen Geschichte gedacht.

  • Video: sehen Sie, wie Jesse Owens Gold über 100 m gewann.

Adolf Hitler wollte die Olympischen Spiele in Berlin 1936 nutzen, um die „Überlegenheit der arischen Rasse" durch die Leistungen und Fähigkeiten der deutschen Athleten zu demonstrieren. Aber Owens besiegte die Stereotypen dieser Zeit, indem er vier Goldmedaillen während einer einzigen Olympiade gewann. Owens freundete sich mit dem deutschen Weitspringer Luz Long an, eine Freundschaft, die über Ratschläge hinausging und zwei Familien über lange Zeit hinweg miteinander verband.

Am 21. August 2009 nahm Marlene Dortch, Owens Enkelin, nahm an der offiziellen Eröffnung der Fotoausstellung „Jesse Owens: Eine Sportlegende - A Sports Hero" im Sportmuseum Berlin teil und schenkte dem Museum das offizielle Leichtathletiktrikot der Vereinigten Staaten für 2009.

Sie und Julia Long, die Enkelin von Owens damaligem Konkurrenten und Freund Luz Long, zeigten die Weitsprung-Medaillen ihrer Großväter im Berliner Olympiastadion auf den Tag genau 73 Jahre nach dem Sieg Owens in Deutschland. Das Team der Vereinigten Staaten trug während der Weltmeisterschaft des Internationalen Amateur-Leichtathletik-Verbands 2009 in Berlin aus Anerkennung für Owens die Buchstaben „JO" auf dem Trikot.

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