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Archiv: ausgewählte Veranstaltungen
Über diese Veranstaltungen haben wir auf unserer Startseite berichtet:
Kondolenzbuch für Senator Edward Kennedy
Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika hat ein Kondolenzbuch in Erinnerung an den verstorbenen Senator Edward Kennedy ausgelegt. Das Kondolenzbuch wird für Eintragungen in der Botschaft in Berlin (Eingang Behrenstr.) am Freitag, den 28. August sowie Montag, den 31. August von 13-17 Uhr bereitliegen. Präsident Obama hat als Ausdruck der Hochachtung und im Gedenken an Senator Kennedy angeordnet, dass in allen Botschaften und Konsulaten von Mittwoch, den 26. August 2009 bis zum Sonnenuntergang am 30. August 2009, die Fahnen auf Halbmast wehen. Fotogalerie
Foto-Ausstellung: „Jesse Owens – Eine Sportlegende“
August 21, 2009. Marlene Dortch, Enkelin der amerikanischen Sportlegende Jesse Owens, nahm an der offiziellen Eröffnung der Fotoausstellung „Jesse Owens – eine Sportlegende“ im Sportmuseum Berlin teil und schenkte dem Museum das offizielle amerikanische Trikot für die Leichtathletik-WM. Zu Ehren von Jesse Owens, der 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin als erster afroamerikanischer Leichtathlet vier Goldmedaillen gewann, trug die US-Mannschaft auf der diesjährigen Leichtathletik-WM der IAAF die Initialen „JO“ auf dem Trikot. Bei der bewegenden Zeremonie im Museum traf Marlene Dortch Kai und Julia Long, den Sohn und die Enkeltochter des deutschen Weitspringers Lutz Long, gegen den Owen bei der Olympiade 1936 in Berlin angetreten war und mit dem er sich angefreundet hatte. Über die Jahrzehnte ist die Verbindung zwischen den beiden Familien stark geblieben. Samstagabend überreichten die beiden Frauen die Medaillen für den Weitsprungwettbewerb der Männer im Berliner Olympiastadion – genau 73 Jahre nachdem Owens in Deutschland denselben Wettbewerb gewonnen hatte. Die Fotoausstellung läuft noch bis Ende Januar 2010.
Völkerverständigung bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften
16. August 2009. Am „Tag der Nationen“ trat die amerikanische Soulsängerin Lisa Doby im „KulturStadion“ auf dem Pariser Platz auf. Lisa Doby wurde von den Musikern Franz Bedez (Bass), Jérôme Spieldenner (Schlagzeug) und Yali Eichert (Gitarre) begleitet. Nach dem Auftritt nahm Mitchell Moss, kommissarischer Presseattaché der US-Botschaft, an einer im Fernsehen übertragenen Diskussion mit Vertretern anderer Botschaften sowie des Auswärtigen Amtes teil. Moss erörtete die Rolle von Sport als Brücke zwischen Kulturen und Sprachen und dankte Lisa Doby für ihren Auftritt sowie den Organisatoren dafür, der Amerikanischen Botschaft die Gelegenheit geboten zu haben, am Programm im KulturStadion teilzunehmen. Moss verglich das Wettstreiten zwischen Städten um die Ausrichtung der Olympischen Spiele mit dem Wettkampf der Sportler. Er zählte zahlreiche Gründe auf, warum Chicago ein idealer Gastgeber für die Olympischen Sommerspiele 2016 wäre. Zur Unterstützung Chicagos trug Lisa Doby auch den Blues-Klassiker „Sweet Home Chicago“ vor. Die mehreren Tausend Zuhörer im Publikum applaudierten, als Moss erwähnte, dass Chicago nicht nur die Heimat des Blues und ein wichtiger landwirtschaftlicher Umschlagplatz ist, sondern auch die Heimatstadt von Präsident Barack Obama.
Oregon und Washington in Zehlendorf – 49. Deutsch-Amerikanisches Volksfest
24. Juli 2009. Zum 49. Mal wurde in Berlin-Dahlem das Deutsch-Amerikanische Volksfest eröffnet. Es feiert die deutsch-amerikanischen Beziehungen und ist in Deutschland das größte Volksfest seiner Art. Unter dem diesjährigen Thema „A Pacific Wonderland“ präsentieren sich die Staaten Oregon und Washington. In seinen Begrüßungsworten sagte der US-Geschäftsträger Robert A. Bradtke: „Berlin hat sich gewandelt und entwickelt sich immer weiter. Aber der Truman Plaza-Festplatz und das Deutsch-Amerikanische Volksfest sind Teil der Geschichte Berlins und seiner Bürger geworden.“ Das Deutsch-Amerikanische Volksfest dauerte bis zum 16. August 2009. www.deutsch-amerikanisches-volksfest.de | Fotogalerie • Morgenpost vom 26. Juli 2009
Ungeteilt: Begegnungen mit Amerika

14. Juli 2009. In der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam stellte der Kulturattaché der US-Botschaft Peter Claussen das deutsch-amerikanische Zeitzeugenprojekt „Ungeteilt: Begegnungen mit Amerika - Spurensuche am Ende eines Kalten Krieges“ vor. Zum 20jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution nimmt die US-Botschaft in Berlin die Verbindungen der Vereinigten Staaten mit den Bürgern der Deutschen Demokratischen Republik näher unter die Lupe – Verbindungen, die facettenreicher waren, als die meisten Menschen damals wussten oder heute in Erinnerung haben. Um diese einzigartigen Beziehungen zu dokumentieren, halten wir Eindrücke von Amerikanern fest, die in der DDR lebten oder sie besuchten, sowie von DDR-Bürgern, die auf die eine oder andere Weise mit den Vereinigten Staaten und Amerikanern in Verbindung standen. Peter R. Claussen war von 1987 bis 1990 Diplomat in der Kulturabteilung der US-Botschaft in Ostberlin. Die Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, die er mit seinen Kollegen entwickelte, unterschieden sich stark von denen in der Bundesrepublik Deutschland. Claussen beschrieb, wie er und seine Kollegen Aspekte der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen der DDR erforschen und auch dazu beitragen konnten, zwischenmenschliche und professionelle Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und der DDR aufzubauen. Einige der Zuhörer sprachen über ihre eigenen Eindrücke der Beziehungen zwischen der DDR und den Vereinigten Staaten.
Weitere Informationen zum Projekt
Medienecho: Potsdamer Neueste Nachrichten | Märkische Allgemeine | Potsdam TV
Public Diplomacy im 21. Jahrhundert
10.-12. Juli 2009. 25 Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Humboldt-Universität Berlin versammelten sich im Zentrum für USA-Studien (ZUSAS) in Wittenberg, um in einer intensive Seminaratmosphäre die Zukunft der Public Diplomacy zu diskutieren. Die Gruppe umfasste auch Studierende aus Bulgarien, Russland, der Ukraine, Ungarn, Polen und Littauen, die einen besonderen internationalen Ansatz zum Thema beisteuern konnten. Die Gesandte Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten der US-Botschaft, Dr. Helena Kane Finn, stellte die Public Diplomacy-Strategie der neuen Regierung in Washington dar und erläuterte das von der Außenministerin Hillary Clinton favorisierte Konzept der “smart power” und den “bottom-up” Ansatz von Dr. Anne-Marie Slaughter, der Direktorin des Policy Planning Teams im amerikanischen Außenministerium. Professor Hans-Jürgen Grabbe, Historiker an der Universität Halle-Wittenberg und Mitveranstalter des Seminars, verfolgte in seinem Vortrag die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen in den letzten beiden Jahrhunderten. Der an der Humboldt-Universität unterrichtende Fulbright-Gastdozent Vaughn Rasberry zeigte die Verbindung zwischen den Auswirkungen des Kalten Krieges auf die amerikanische Innenpolitik und Gesetzgebung auf. Er diskutierte die Stellung der schwarzen Bevölkerung im Zusammenhang mit den vom Außenministerium arrangierten Konzertreisen schwarzer Jazzmusiker in den 50er Jahren und den darauffolgenden Dekaden. Höhepunkt des Programms war die Diskussionsrunde mit den beiden Pulitzerpreisträgern Geraldine Brooks und Tony Horwitz, die von Helena Kane Finn moderiert wurde. Dr. Finn nutzte die Werke der beiden Autoren als Ausgangspunkt für eine Diskussion über den Stellenwert der Public Diplomacy als kultureller Brückenbauer, wo offizielle Politik versagt, um einen Dialog und gegenseitigen Respekt aufzubauen.
Vereinigte Staaten feiern am 4. Juli ihren 233. Geburtstag
Am 3. Juli veranstaltete die US-Botschaft ihren traditionellen Empfang zum Unabhängigkeitstag in der American Academy. Mehr als 1.400 Gäste genossen Live-Musik, amerikanisches Essen und das Feuerwerk über dem Wannsee. Video | Grußbotschaft von Außenministerin Clinton | Rede des Geschäftsträgers Der 4. Juli wird in den Vereinigten Staaten als Unabhängigkeitstag begangen, seit die Gründerväter dieses Landes am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten. Amerikaner feiern mit Paraden, Feuerwerken, Konzerten und anderen festlichen Aktivitäten. Mehr Hintergrund-Info auf
america.gov (engl.) | About the USA (dt.)
Geschichte und Belletristik: Fakten und Fiktion – Lesung und Diskussion mit Geraldine Brooks und Tony Horwitz
 7.-10. Juli 2009. Im Rahmen der Literatur-Reihe der US-Botschaft reisten die Pulitzer-Preisträger Geraldine Brooks und Tony Horwitz auf einer Lesetour durch Deutschland. Das Schriftstellerpaar erörterte das Zusammenspiel von historischen Fakten und fiktionaler Literatur an folgenden Orten:
Amerikanische Lyrik im Zentrum des Poesiefestivals Berlin
26. Juni - 5. Juli 2009. Lyriker und Lyrik der Vereinigten Staaten bildeten einen der Mittelpunkte des 10. Poesifestivals Berlin in der Akademie der Künste, das von der Literaturwerkstatt Berlin organisiert wurde. Im Namen der US-Botschaft begrüßte Kulturattaché Peter R. Claussen die Gäste der Eröffnung gemeinsam mit den Organisatoren und der Pulitzer-Preisträgerin Rita Dove. Die 200-300 Lyrik-Fans am Freitagabend schienen überrascht zu erfahren, dass Präsident Obama Gastgeber einer „Poetry Jam“ im Weißen Haus gewesen war. Die Gäste aus den USA, darunter Rita Dove, Saul Williams und Edward Torres nahmen während des einwöchigen Festivals an unterschiedlichen Workshops und Podiumsdiskussionen mit Lyrikern aus aller Welt teil. Der Unabhängigkeitstag der USA, der 4. Juli, wurde zum „US-Lyrik-Tag“, an dem sich zahlreiche US-Poeten, u. a. Dove, Christian Hawkey Claudia Keelan, Sherwin Bitsui, Saul Williams und Edwin Torres dem Publikum in Lesungen, Workshops präsentierten. Der Tag fand seinen Abschluss in einem Konzert mit Saul Williams und Ed Torres. Mehr als 10.000 Besucher nahmen auch in diesem Jahr wieder an diesem Ereignis teil und machten es damit zum größten europäischen Poesiefestival. In seinem zehnten Jahr ist es zu einem der Schwerpunkte der Berliner Kulturszene geworden. www.literaturwerkstatt.org
Amerikanischer NATO-Botschafter Ivo Daalder spricht beim Transatlantischen Forum
1. Juli 2009. In seiner Rede bei der Konferenz des Transatlantischen Forums in Berlin unterstrich Botschafter Ivo H. Daalder, der ständige Vertreter der Vereinigten Staaten beim Nordatlantikpakt in Brüssel, die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen. Die Maleki-Gruppe und die Münchner Sicherheitskonferenz organisierten das diesjährige Transatlantische Forum in enger Zusammenarbeit mit der US-Botschaft, der American Academy in Berlin, der Robert-Bosch-Stiftung und dem International Bankers Forum. Geschäftsträger a. i. John M. Koenig begrüßte mehr als 200 deutsche und amerikanische Regierungsvertreter, Unternehmer und Akademiker, die in Berlin zusammenkamen, um wichtige Fragen der Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik zu erörtern. Weitere amerikanische Redner waren Dr. Anne-Marie Slaughter, Leiterin der Abteilung Policy Planning im US-Außenministerium, Dr. Gary Smith, Leiter der American Academy Berlin, William Drozdiak, Präsident des American Council on Germany, und Botschafter John C. Kornblum, ehemaliger US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Konferenz gab der Geschäftsträger einen Empfang in der Botschaft. Rede Geschäftsträger Koenig | Daalder’s Speech at the Transatlatic Forum in Berlin | Transatlantisches Forum: Programm Videos: Daalder Pressekonferenz | tagesschau, 17:00 Uhr | tagesschau, 02:10 Uhr
US-Geschäftsträger Koenig lobt Verhältnis zwischen Deutschland und den USA
25. Juni 2009. Kurz vor Bundeskanzlerin Merkels Reise nach Washington lobte der Geschäftsträger der US-Botschaft John M. Koenig
im Deutschlandradio das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA: „Der Präsident selbst und auch seine Mitarbeiter haben völlig klar gesagt, dass
die Verhältnisse sehr, sehr gut sind; und das hat der Präsident wie die
Kanzlerin auch in Dresden gesagt... Natürlich gibt es verschiedene Meinungen auf beiden Seiten. Es ist nicht immer
nötig, dass beide Seiten völlig einig in jeder Hinsicht sind. Ich meine aber,
dass wir eine sehr, sehr offene Partnerschaft mit Deutschland haben. Wir reden
sehr oft und offen über unsere gemeinsamen Ziele, und wenn wir verschiedene
Herangehensweisen haben, dann reden wir auch darüber.“ Koenig erläuterte im Verlauf des Gespräches die Position der USA zur Finanzkrise, zum Klimaschutz und zu Afghanistan. Interview: Text | Audio
Lesung mit Louis Begley: Warum die Dreyfus-Affäre wichtig ist
16. Juni 2009. Im Rahmen der Literaturreihe der US-Botschaft und in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag, der Humboldt-Universität zu Berlin und der American Academy in Berlin las der preisgekrönte Schriftsteller Louis Begley in der Humboldt-Universität aus „Why The Dreyfus Affair Matters“ (dt. „Der Fall Dreyfus: Teufelsinsel, Guantánamo, Alptraum der Geschichte“). Begley untersuchte die Dreyfus-Affäre als Vorbote für den Anstieg einer virulenten Form des Antisemitismus in Frankreich, wobei er auf sein juristisches Fachwissen zurückgriff. Er zog Parallelen zu jüngsten Regierungsentscheidungen bezüglich der Behandlung von Gefangenen in Guantánamo und unterstrich, wie wichtig es für jeden einzelnen von uns ist, dass das Gesetz als Hüter der Bürgerrechte gewissenhaft angewandt wird. Begley beschrieb, wie Antisemitismus und Rassismus in einer vermeintlich liberalen Gesellschaft funktionieren – in der Vergangenheit genauso wie in der Gegenwart – mit Schuldvermutungen, die zu strafrechtlichen Verurteilungen führen, zu Fahndungen anhand ethnischer Kriterien, die die Suche nach der Wahrheit ersetzen, und zur Fälschung von Beweisen, anstelle einer unvoreingenommenen Darlegung und Untersuchung der Fakten. Lesung (mp3) | Diskussion (mp3) | Interview im Deutschlandradio Kultur | Interview auf 3sat
US-Botschaft unterstützt Konferenzen an der FU Berlin
25-27. Juni: Public History conference organized by Prof. Andreas Etges at JFK Institute
26-28. Juni: Conference “Imagining Culture – Norms and Forms of Public Discourse in America” at JFK Institute
July 2-5:
Conference “Modernization and Intellectual Authority in US Literary Culture 1750-1900” at Heidelberg University
July 10-11:
Conference “The Continuity of Change” - Graduate School of JFK Institute at JFKI
Handelspolitik unter der neuen US-Regierung
15. Juni 2009. Die amerikanische Handelsexpertin Susan Aaronson von der George Washington University (GWU) begann in Berlin ihre einwöchige Vortragsreise durch Deutschland mit einem Arbeitsfrühstück mit Journalisten und einem politischen Expertengespräch in der Stiftung Wissenschaft und Politik. Aaronson, die an der GWU eine außerordentliche Forschungsprofessur im Bereich Internationale Angelegenheiten innehat, besuchte nach Berlin den Frankfurter Raum, Heidelberg und Nürnberg, ehe sie nach Amsterdam und Den Haag weiterreiste. In einer Reihe von Vorträgen und Gesprächen mit Expertengruppen erörterte sie die amerikanische Handelspolitik unter der Regierung Obama, Aussichten für einen erfolgreichen Abschluss der Doha-Runde und den Einfluss der Finanzkrise auf den Welthandel. Siehe auch: unsere Rubrik Handel & Wirtschaft
Empfang für Deutsch-Amerikanische Richterkonferenz
10. Juni 2009. Bei einem Empfang für die Teilnehmer der Deutsch-Amerikanischen Richterkonferenz begrüßte der amtierende Gesandte der US-Botschaft, Jay Anania, die Mitglieder der Deutschen Richterakademie und die US-amerikanischen und kanadischen Gastrichter, die an der Konferenz teilnahmen. Er hob insbesondere den Konferenzvorsitzenden, Dr. Martin Menne, hervor und den ehemaligen Richter Eberhard Carl, jetzt BMJ, “dessen Engagement für den Erfolg des Haager Kindesentführungsübereinkommens und der internationalen Zusammenarbeit von Justizbehörden unerreicht ist“. Anania begrüßte darüber hinaus US-Verbindungsrichterin Judith Kreeger und dankte ihr für den Austausch Ihres Fachwissens im Rahmen des Hague Network of Judges mit anderen Richtern auf der ganzen Welt. Unter den Gästen waren auch Kathy Ruckman, Stellvertretende Leiterin des Büros für Kinderangelegenheiten (Deputy Director for the Office of Children’s Issues) in Washington und Corrin Feber, Attorney Advisor vom Büro für Policy Review and Interagency Liaison. Anania erklärte, dass das Wohlergehen der US-Bürger im Ausland für das US-Außenministerium von höchster Priorität sei, und dass dies besonders für Kinder gelte. Die Unterstützung der Opfer internationaler Kindesentführungen durch Eltern sei schon seit langem ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Büros für Konsularangelegenheiten. Fotogalerie
Präsident Obamas Rede in Kairo - ein Neuanfang
4. Juni 2009. Am Donnerstag empfing die US-Botschaft eine gemischte deutsch-amerikanische Gruppe bestehend aus Studenten, Journalisten, Politikern und Vertretern von Gemeinden, um gemeinsam die Übertragung der Rede von Präsident Barack Obama in Kairo an die muslimische Welt zu verfolgen. Der Geschäftsträger der US-Botschaft, John Koenig, begrüßte das Publikum, das die Rede live in englischer und deutscher Sprache sah. Anschließend führte die Gesandte Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten, Dr. Helena Kane Finn, mit den Gästen eine Diskussion über ihre Eindrücke von der Rede und die Bedeutung für das amerikanische Engagement in der muslimischen Welt. Die Fragen zeigten eine sehr positive Resonanz seitens der amerikanischen und deutschen Gäste sowie der muslimischen Teilnehmer. Die Rede beschrieb Wege, wie die Vereinigten Staaten und muslimische Gemeinschaften in der ganzen Welt einige der Differenzen, die sie trennen, überbrücken können und untersuchte neue Bereiche für eine weitergehende Partnerschaft, die dem gegenseitigen Interesse unserer Völker dient. Fotogalerie • Video der Rede | Offizielle Übersetzung der Rede Ein Neuanfang - Teil I | Teil II | Übersetzungen in weitere Sprachen
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien in Jena
4.-7. Juni 2009. Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGFA) trafen sich in Jena, um Bildungsreformen in den Amerikastudien sowohl im universitären Bereich als auch in der Sekundarstufen in Deutschland und den USA zu diskutieren. Hauptredner waren renommierte Wissenschaftler wie der Amerikanist Paul Lauter, Trinity Collge, der Historiker Roger L. Geiger, Pennsylvania State University, Paula Moya, Stanford University und Peter Freese, Pädagogische Hochschule Paderborn. Nachwuchswissenschaftler und –wissenschaftlerinnen vertieften die Diskussion in den Workshops. Der Kulturattaché der US-Botschaft, Peter S. Claussen, eröffnete eine Lesung des Dichters Kerry Shawn Keys und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des wissenschaftlichen Austauschs.
Parlamentarisches Patenschafts-Programm feierte 25-jähriges Jubiläum
29. Mai 2009. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) oder Congress-Bundestag Youth Exchange Program (CBYX), wie es in den Vereinigten Staaten genannt wird, feierte im Bundestag sein 25-jähriges Bestehen als Teil des alljährlichen „Berlin Day" für amerikanische Studenten, die ihr Austauschjahr in Deutschland beenden. Die Feierlichkeiten beinhalten eine Sondersitzung im Deutschen Bundestag, mit Reden von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, dem republikanischen US-Kongressabgeordneten Rob Bishop (Utah), dem demokratischen US-Kongressabgeordneten Russ Carnahan (Missouri) und dem Geschäftsträger a. i. der US-Botschaft, John M. Koenig, sowie einer Video-Grußbotschaft von Außenministerin Hillary Rodham Clinton. Der Kongressabgeordnete Carnahan stellte ein offizielles Schreiben von Sprecherin Nancy Pelosi vor, in dem sie allen dankt, die das Programm unterstützen und die Bedeutung der Erfahrungen in fremden Kulturen für die eigene Entwicklung sowie für die Gestaltung einer friedlicheren Welt hervorhebt. Die Feierlichkeiten schlossen mit einem Empfang im Bundeskanzleramt. Das PPP ist ein bilaterales Austauschprogramm, das 1983 vom US-Kongress und dem Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde, um der Ankunft der ersten deutschen Einwanderer in Amerika 1683 zu gedenken. Seither haben über das Programm ungefähr 20.000 Hochschulstudenten und junge Berufstätige lokale Schulen besucht bzw. eine Berufsausbildung in den beiden Ländern erhalten. Video | Text der Videobotschaft von Außenministerin Clinton | Grußwort von Nancy Pelosi (pdf)
Schriftstellerin Nahid Rachlin auf Lesetour in Deutschland
29. Mai 2009. Nahid Rachlin, eine im Iran geborene Schriftstellerin, die in den siebziger Jahren zum Studium in die USA ging und dort blieb, las aus ihren Memoiren „Persian Girls“ (Penguin) und ihrem Roman „Jumping Over the Fire“ (City Lights) anlässlich des Literaturfestivals in Tübingen (24. Mai), am Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg (25. Mai), an der Universität Augsburg (26. Mai), an der Universität Hamburg (27. Mai) und der Humboldt Universität zu Berlin (28. Mai). Sie sprach über die Schwierigkeiten, als muslimisches Mädchen in einem repressiven System aufzuwachsen und beschrieb in einfühlsamer Art und Weise ihren eigenen Weg in die politische und wirtschaftliche Freiheit in den USA. Obwohl Nahid Rachlin als Schriftstellerin in Deutschland wenig bekannt ist, beeindruckte sie ihr Publikum mit ihrer Lebensgeschichte und ihrer Persönlichkeit. Sie regte ihre Zuhörer dazu an, über die Rolle der Frau in Verbindung mit Religion und Politik sowie über die Zukunft der amerikanisch-iranischen Beziehungen nachzudenken. Das Schwäbische Tagblatt berichtete am 19. Und 25. Mai über ihre Lesung.
60 Jahre Bundesrepublik - Let Freedom Ring
23. Mai 2009. Die Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland ist einzigartig. Schlüssel zur deutsch-amerikanischen Partnerschaft und Zusammenarbeit während der vergangenen 60 Jahre war Deutschlands Mut, Weitblick und Bekenntnis zu Freiheit und Demokratie – symbolisiert durch zwei bedeutende Ereignisse in der Geschichte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Umgestaltung der westlichen Besatzungszonen in Deutschland in einen erfolgreichen demokratischen Staat einer der wichtigen Meilensteine in der Geschichte der transatlantischen Partnerschaft. Die friedliche Revolution in Deutschland und die darauf folgende Einheit zwischen Ost und West war eine Erfolgsgeschichte der modernen Diplomatie. Heute spielt Deutschland eine konstruktive und sehr positive Rolle auf der Welt. Die Botschaft wünscht der Bundesrepublik und ihren Bürgern viele, viele weitere erfolgreiche Jahrzehnte, die von derselben demokratischen Vision, von Entschlossenheit, Mut und umfassendem Engagement gekennzeichnet sind – Eigenschaften, die die internationalen Partner benötigen werden, um auf die großen Herausforderungen und Chancen des 21. Jahrhunderts reagieren zu können. •
Die Bundesrepublik wird 60 - Bürgerfest in Berlin (PDF) • Fotogalerie
Fachleiter Conference 2009/American Studies Seminar
21.-24. Mai 2009.
Gemeinsam mit dem Amerikazentrum Hamburg und dem Gustav-Stresemann-Institut e. V. Bonn organisierte die U.S. Botschaft ihre jährliche Lehrerfortbildung zum Thema ”Urban Cultures, Urban Landscapes: Growing Up in the American City”. 70 Teilnehmer aus 14 Bundesländern, darunter Seminar- und Fachleiter, Curriculumsplaner und Schulbuchherausgeber, diskutierten urbane Jugendkultur im Film, in der Literatur und Musik sowie als Teil innovativer Stadtplanung. Die ausgezeichneten Referenten, darunter der Hip-Hop Spezialist Murray Forman aus Boston, der Filmexperte David James aus L.A., der Stadt- und Kulturplaner Bill Flood aus Portland und der New Yorker Schriftsteller Howard Wolf, boten neue Einsichten in ihre Spezialgebiete. Hip-Hop als globale Bewegung, die ihren Ursprung im amerikanischen urbanen Raum hatte, die Darstellung von Minoritäten im Film sowie praktische Beispiele aus der Gemeindearbeit waren Themen, die das Portfolio der Lehrerinnen bereicherten. Ganz besonders trug das Seminarthema zur Vorbereitung auf das Abiturthema 2010 in Berlin und Brandenburg bei. Ein elektronischer „reader“, die neueste Version der CD „About America“ und die Kurzgeschichtensammlung „Cool City“ boten zusätzliche Quellen. Die Teilnehmer waren beeindruckt von der Expertise der Referenten und der Fülle der Materialien und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Ländergrenzen hinweg und zum „networking.“ Conference page
Autor Howard Wolf in Berlin und Bonn
18. - 24. Mai 2009. Howard Wolf, der New Yorker Autor von sechs Büchern, traf sich mit Studierenden und Lehrenden in Berlin und Bonn. Der emeritierte Professor der State University of New York in Buffalo nahm an einem Mittagessen teil, zu dem die Gesandte Botschaftsrätin Helena Kane Finn geladen hatte. Er diskutierte in der US-Botschaft mit einer kleinen Gruppe von Studierenden der Potsdamer Universität und referierte im Rahmen der Du Bois-Vortragsreihe an der Humboldt Universität zum Thema Reisebeschreibung. Bei der Fachleitertagung der US-Botschaft in Bonn sprach Wolf über seine Heimatstadt New York City und über F.Scott Fitzgeralds literarisches New York. Howard Wolfs reicher Erfahrungsschatz in der Lehre, im kreativen Schreiben und sein großes Wissen zur amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts bereicherten die Tagung in großem Maße. Sein Enthusiasmus und sein Interesse an kulturellem Austausch wurden von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen.
Richard Powers in der U.S. Embassy Literature and Science Series
16. Mai 2009. Richard Powers, einer der wichtigsten Stimmen der Gegenwartsliteratur in den Vereinigten Staaten, hatte einen Gastauftritt in der Berliner Schaubühne. Powers las einen kurzen Essay mit dem Titel “Enquire Within About Everything,” der von einer fiktiven Person handelt, dessen Leben durch die neuen Medien geprägt ist. Dieser Text diente als Basis für eine lebendige Diskussion zwischen dem Autor, dem Moderator Gregor Dotzauer vom Tagesspiegel und den 200 Vetretern der Berliner Universitäten, der politischen, sozialen und kulturellen Instituionen und den Fans seiner Bücher. Die Lesung hob auch die Bedeutung der Samuel Fischer-Gastprofessur hervor, die seit 1998 zahlreiche führende Schriftsteller an die Freie Universität geholt hat, darunter auch Richard Powers, der dort in diesem Semester lehrt.
Powers beeindruckende Sicht auf die neuen Medien und ihren Einfluss auf die Gesellschaft und den Alltag, seine Bewertung wissenschaftlichen Fortschritts sowie seine Betrachtungen zum Umgang des Einzelnen mit dem Wandel in beiden Bereichen bereiteten den Boden für einen lebendigen interkulturellen Austausch. Die Literature and Science Series betonte darüber hinaus die Kreativität der amerikanischen Literaturszene und ihre Beliebtheit bei deutschen Lesern. Das Programm wurde unterstützt vom Holtzbrinck Veranstaltungsforum, dem DAAD, dem Fischer Verlag und der Schaubühne. Medienecho: DW | Tagesspiegel
60 Jahre Luftbrücke: Berlin feiert das Ende der Blockade
12. Mai 2009. Geschäftsträger a. i. John M. Koenig und General Roger A. Brady, Oberbefehlshaber der U.S. Luftwaffe in Europa vertraten die Vereinigten Staaten von Amerika bei den Feierlichkeiten am Flughafen Tempelhof aus Anlass des 60. Jahrestages der Beendigung der Berliner Blockade. Am Vormittag legten sie gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister, dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, dem Bundesminister der Verteidigung und Vertretern der übrigen sechs beteiligten Nationen Kränze am Luftbrückendenkmal nieder, das den 78 Männern gewidmet ist, die während der Blockade ihr Leben verloren. Danach nahmen Geschäftsträger John Koenig und General Brady an dem offiziellen Empfang der Stadt Berlin für 2500 geladene Gäste in der Haupthalle des Flughafens Tempelhof teil. Gefeierte Ehrengäste dieser Ereignisse waren über hundert Luftbrückenveteranen, darunter auch Oberst Gail Halvorsen, der „Candy Bomber“ der Luftbrücke. Höhepunkt in Tempelhof war der „Tag der Offenen Tür“ auf dem Flugfeld, der von über 160.000 begeisterten Berlinern und ihren Gästen besucht wurde. Programm | Fotogalerie
• Medienecho: RBB | ARD | Google News
Architektur-Ausstellung „Geschenke der Amerikaner“ eröffnet
8. Mai 2009.
Pam DeVolder, stellvertretende Kulturattachée für Austauschfragen der US-Botschaft und Ingeborg Junge-Reyer, Bürgermeisterin und Senatorin für Stadtentwicklung waren die Rednerinnen bei der Eröffnung der Ausstellung „Geschenke der Amerikaner“ im Amerika Haus Berlin. Die Fotos der Berliner Architektin und Künstlerin Mila Hacke zeigen politische und architektonische Landmarken der deutsch-amerikanischen Beziehungen: Nachkriegsbauten wie den Henry-Ford-Bau der Freien Universität oder die Kongresshalle (das jetzige Haus der Kulturen der Welt) ebenso wie Vorkriegsanlagen wie den Flughafen Tempelhof, das US-Hauptquartier oder die amerikanischen Kasernen. Die Ausstellung wurde gemeinsam produziert von der Technischen Universität Berlin und der Kooperative ‚Studentendorf Schlachtensee‘. Das Zentrum für Metropolenforschung und das Institut für Geschichte und Kunstgeschichte der Technischen Universität Berlin bieten in diesem Zusammenhang im Sommersemester 2009 eine Vorlesungsreihe zum Thema alliierte Architektur im Nachkriegs-Berlin an. www.geschenke-der-amerikaner.de | Medien-Echo
„Von Jesse Owens zu Barack Obama – Gesellschaftliche Anerkennung durch Sport“
7. Mai 2009. Der stellvertretende Sprecher der US-Botschaft Mitchell Moss nahm an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Von Jesse Owens zu Barack Obama – Gesellschaftliche Anerkennung durch Sport” teil. Die Jesse-Owens-Initiative des Marie-Curie Gymnasiums in Dallgow-Döberitz organisierte diese Podiumsdiskussion als Einstimmung auf die 4. Jesse Owens Memorial Staffel für Toleranz und gegen Rassismus, die am 6. Juni im Olympischen Dorf von 1936 in Elstal stattfinden wird. Fünf Podiumsteilnehmer gingen der Frage nach, inwieweit die sportlichen Leistungen von Afroamerikanern halfen, den Weg für den ersten afroamerikanischen Präsidenten der USA zu ebnen. Prof. Dr. Hans-Joachim Teichler von der Universität Potsdam, Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes, Dr. Peter Danckert, der Vorsitzende des Sportausschusses des deutschen Bundestages und der Weitspringer Semjon Pitschugin diskutierten mit Schülern des Marie-Curie Gymnasiums und sportinteressierten Teilnehmern über Sport und seinen Einfluss auf die Gesellschaft. Die Journalistin und Schauspielerin Dorothee von Winning moderierte die Podiumsdiskussion.
Mitchell Moss erläuterte, dass die Vereinigten Staaten ein Land sind, das entschlossen ist, die vielen Talente seiner Einwohner zu nutzen, egal welcher Hautfarbe oder welchem Geschlechts diese sind. Viele Afroamerikaner waren die „Ersten” in ihrer Sportart oder in ihrem musikalischen Gebiet, und sie bereiteten den Weg dafür, dass mehr Afroamerikaner Zugang zu Bildungs- und Berufschancen und Erfolgen haben. Pressebericht
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