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Archiv: ausgewählte Veranstaltungen Sep-Dez 2009
It must schwing. Blue Note - Fotografien von Francis Wolff und Jimmy Katz
Über diese Veranstaltungen haben wir auf unserer Startseite berichtet:
Clinton in Berlin zum Jubiläum der Maueröffnung
Mauerfall 2009
8. November 2009. US-Außenministerin Hillary Clinton wurde bei ihrer Ankunft am Flughafen Berlin-Tegel von Botschafter Phil Murphy begrüßt. Außenministerin Clinton vertritt die Vereinigten Staaten bei den Feiern zum 20jährigen Jubiläum der Maueröffnung und trifft sich in Berlin mit hochrangigen Politikern. Sie reist dann weiter nach Asien. Travel page
Update: Remarks With German Foreign Minister Guido Westerwelle (9. November 2009)
US-Diplomaten sprechen als Zeitzeugen bei MTVs Programm zum Gedenken an das 20 jährige Mauerfalljubiläum
Mauerfall 2009
5. November 2009. Im Rahmen seiner Europe Music Awards lud MTV ausgewählte Gäste aus den Bereichen Medien, Wirtschaft, Politik und Kreativunternehmen zu einem Nachmittagsprogramm ein, bei dem die Geschehnisse um den 9. November beleuchtet wurden. Die Hauptrolle im Programm spielten Generalkonsulin Janice Weiner vom US-Konsulat Düsseldorf und der Gesandte-Botschaftsrat für politische Angelegenheiten, George Glass, von der US-Botschaft Berlin: die beiden berichteten über ihre Erfahrungen als Diplomaten in der US-Botschaft Ost-Berlin, zu Zeiten des Mauerfalls und des Wiedervereinigungsprozesses in den Jahren 1989/1990.
Wichtige Vertreter aus Wirtschaft und Handel sprechen mit Energieexpertin über amerikanische Energiepolitik
2. November 2009. Elizabeth Benson, eine in Washington ansässige Expertin für Energiethemen, sprach in der amerikanischen Botschaft mit Mitgliedern des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Ihre Rede war Teil des Rednerprogramms der amerikanischen Botschaft. In ihrem Vortrag „United States Energy Policy: An Evolving Picture“ behandelte sie die aktuelle Lage hinsichtlich des Themas Energie in den Vereinigten Staaten auf Staaten- und Bundesebene. Sie gab einen umfassenden Überblick über den Entwicklungsstand der verschiedenen Initiativen zu erneuerbaren Energien und die technologischen Fortschritte in den Vereinigten Staaten zur Bekämpfung des Klimawandels und der Energiesicherheit. Sie gab auch ihre Einschätzung der Aussichten auf die Verabschiedung neuer Gesetze durch den Kongress ab. Ihre Gedanken und Analysen gaben ihren deutschen Kollegen die Gelegenheit, sich ein Bild von der neuen Richtung der amerikanischen Energie- und Klimapolitik unter Präsident Obama zu machen. Video
Der Tourist bei den Kennedys: Olen Steinhauer liest aus seinem neuen Roman
29. Oktober 2009. Olen Steinhauer, Picador-Gastprofessor der Universität Leipzig, las im Museum THE KENNEDYS aus seinem neuen Roman The Tourist. Die Veranstaltung der US-Botschaft entstand in Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH. Olen Steinhauer wuchs in Virginia auf und lebt jetzt mit seiner Frau und Tochter in Ungarn. Er hat Geschichten und Gedichte in verschiedenen Literaturzeitschriften veröffentlicht. The Tourist ist der erste Band einer Spionage-Trilogie; George Clooney möchte den Stoff verfilmen. Fotogalerie | Audio (mp3)
Botschafter Murphy eröffnet Marshall Forum zu Transatlantischen Angelegenheiten
Mauerfall 2009
22. Oktober 2009. Botschafter Phil Murphy eröffnete das diesjährige Marshall Forum zu Transatlantischen Angelegenheiten. Die dreitägige Versammlung bietet Alumni des Marshall Memorial Fellowship eine Gelegenheit, den transatlantischen Dialog fortzuführen und die amerikanisch-europäischen Beziehungen in einem globalen Kontext zu untersuchen. Unter dem Titel „20 Jahre nach 1989 – ein Blick zurück und nach vorn. Sind die Ideale von Demokratie und Marktwirtschaft noch gültig?” beschäftigt sich die Konferenz mit Themen wie dem Erbe von 1989, den Auswirkungen der Wirtschaftskrise, den Herausforderungen der globalen Sicherheit, Klimawandel und Konkurrenz, Rechtsradikalismus sowie Arbeitskräftewanderung und gibt Einblicke in die Ergebnisse der Bundestagswahlen. In seinen Ausführungen bekannte sich Botschafter Murphy zur Transatlantischen Beziehung und dem Ziel den „neuen Optimismus” zu kommunizieren. Er zitierte US-Präsident Obama mit dem Ziel „unsere Beziehung für eine neue Generation in einem neuen Jahrhundert zu erneuern”. Reden des Botschafters
Jüdisch-amerikanische Künstlerin Mindy Weisel eröffnet ihre Ausstellung "Full Circle"
22. Oktober 2009. „Ich bin nach Berlin gekommen als Amerikanerin, als Künstlerin, als Jüdin – und als Tochter.“ Die preisgekrönte Künstlerin und Schriftstellerin Mindy Weisel eröffnete ihre von der US-Botschaft unterstützte Ausstellung „Full Circle“ in der Galerie lorch+seidel in Berlin. Mindy Weisel, eines der ersten Kinder, das nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Bergen Belsen geboren wurde und Tochter von Auschwitz-Überlebenden, fand ihren Ausdruck in der Malerei. In ihren Gemälde und Objekte verwebt sie Geschichte, persönliche Tragödie, dunkelste und heiterste Zeiten in Muster der Liebe, der Schönheit und der Kunstfertigkeit. Fotogalerie von der Vernissage
Botschafter Murphy empfängt Familie Weisel
Am 23. Oktober empfing Botschafter Murphy Mindy Weisel, die mit ihrem Ehemann, zwei ihrer Töchter und dem jüngsten Enkel in die Botschaft gekommen war, um eine ihrer Glas-Arbeiten als Dauerleihgabe zu stiften. Mindy Weisel reiste auch durch Deutschland und sprach in Dachau, im deutschen Außenministerium und in der US-Botschaft Berlin über „Das Überleben des Schönen“ angesichts des Schrecklichen; die nächsten Stationen sind das Generalkonsulat Hamburg und das Mahnmal Kilian in Kiel nächste Woche. Video
Hintergrund:
Botschafter Murphy im Gespräch mit der Presse
21. Oktober 2009. Botschafter Phillip Murphy hieß Journalisten verschiedener großer Medienorganisationen in der Botschaft in Berlin zu einem offiziellen Pressegespräch willkommen. In seiner Eröffnungsrede ging Botschafter Murphy auf Bereiche ein, in denen Deutschland und die Vereinigten Staaten gemeinsame Interessen haben – von Afghanistan über den Klimawandel bis hin zur Finanzkrise. In der anschließenden Fragerunde wiederholte Botschafter Murphy, wie wichtig es der Regierung Obama sei, Probleme durch Partnerschaften und den Dialog mit anderen Ländern zu lösen. Er sagte, die deutsch-amerikanische Partnerschaft sei "unentbehrlich" wenn es darum ginge, Fortschritte in Fragen zu erzielen, die wichtig für beide Länder und die ganze Welt sind.
"Dancing to Connect" erinnert an den Mauerfall
15. Oktober 2009. „Von Schülern geschrieben, von Schülern aufgeführt" ist das Motto des Dancing-to-Connect-Programms der Battery Dance Company aus Manhattan. Einige Mitarbeiter der Kulturabteilung der US-Botschaft wohnten vergangenen Donnerstag der Vorstellung "Dancing to Connect – Der Fall der Mauer" im Fontane-Haus Berlin bei. An der Vorstellung wirkten 100 Schüler aus fünf weiterführenden Schulen in Berlin und Brandenburg mit. Die Vorstellung gehörte zu einer Reihe von Produktionen der Battery Dance Company mit Schülern, die im Oktober aufgeführt wurden (13. Oktober Nikolaisaal Potsdam). Dieses Programm war jedoch insofern ein ganz besonderes, als es den teilnehmenden Schülern nicht nur die Gelegenheit bot, Workshops mit professionellen Tänzern zu besuchen und ihre eigene Choreografie zu entwickeln und aufzuführen, sondern sich auch mit den historischen Ereignissen vor und während des Mauerfalls 1989 zu befassen, einer Zeit, die sie selbst noch nicht miterlebt haben. Die Berliner Zeitung berichtete über die Veranstaltung und legte den Schwerpunkt dabei auf 21 Schüler der Ernst-Reuter-Oberschule in Berlin-Wedding, die Anfang Dezember zu einer zehntägigen Tanztour nach New York aufbrechen werden. Die Zeitung schrieb, dass viele der Tänzer einen Migrationshintergrund haben und von sich selbst behaupten, sehr wenig über die DDR zu wissen. Das Projekt hat ihnen die Gelegenheit gegeben, sich eingehender mit der deutschen Geschichte zu befassen. Die Schüler, die vergangenes Jahr bei der Eröffnung der US-Botschaft am Pariser Platz einen Auftritt mit Dancing to Connect hatten, waren alle begeistert, noch einmal an dem Programm teilnehmen zu können. Dancing to Connect bringt Schüler an weiterführenden Schulen im Rahmen von Tanzworkshops und -aufführungen mit den professionellen Tänzern der Battery Dance Company aus Manhattan zusammen. Veranstaltung im Vorjahr
ANUGA-Handelsmesse: Botschafter Philip Murphy unterstützt US-Landwirtschaft
14. Oktober 2009. Bei der diesjährigen internationalen Lebensmittel- und Getränkemesse ANUGA in Köln traf sich Botschafter Murphy mit Vertretern der US-Nahrungsmittelindustrie, um die Bedeutung des Handels zu unterstreichen und seiner Unterstützung für die amerikanische Landwirtschaft Ausdruck zu verleihen. Über 160 amerikanische Unternehmen, die so verschiedene Produkte wie Nüsse, Rindfleisch, Geflügel, Getreide, Säfte und andere verbraucherspezifische Nahrungsmittel herstellen, präsentierten ihre hochwertigen Waren internationalen Importeuren und Unternehmen aus der Lebensmittelbranche. Bei diesen Firmen handelt es sich überwiegend um mittelständische Betriebe, deren Messebeteiligung durch Fonds aus dem Market Access Program und dem Foreign Market Development Program des US-Landwirtschaftsministeriums unterstützt wird. Die ANUGA ist die größte Lebensmittelmesse der Welt und findet alle zwei Jahre statt.
General Lucius D. Clay-Medaille für Angela Merkel
10. Oktober 2009. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die diesjährige Empfängerin der General Lucius D. Clay-Medaille. Zum 30. Mal wurde die Auszeichnung an eine Persönlichkeit verliehen, die in besonderem Maße zur deutsch-amerikanischen Beziehung und Freundschaft beigetragen hat. In seinem Festvortrag würdigte Botschafter Murphy Merkels Verdienste um die transatlantischen Beziehungen und betonte die Bedeutung von Austauschprogrammen. Lesen Sie weiter beim VDAC | Fotogalerie Hintergrund: Der Deutsch-Amerikanische Tag wurde 1987 offiziell von Präsident Reagan ausgerufen und wird alljährlich von den Deutsch-Amerikanischen Clubs in ganz Deutschland gefeiert.
Seit 2001 gedenkt der Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs diesem besonderen Tag mit einer zentralen Veranstaltung in verschiedenen Orten in Deutschland, wobei der US-Botschafter traditionell die Rolle des Schirmherren innehat. Die diesjährige Feier des Deutsch-Amerikanischen Tages fand in Verbindung mit dem 60. Jahrestag der Bundesrepublik Deutschland und dem 20. Jubiläum des Mauerfalls in Berlin statt. • Proklamation des Präsidenten: Deutsch-Amerikanischer Tag 2009
Chinesisch-amerikanische Autorin Lisa See liest zur Buchmesse in Berlin
Literatur-Reihe der US-Botschaft
9. Oktober 2009. Kulturattachée Elizabeth Corwin eröffnete das Programm der amerikanischen Botschaft zur Buchmesse in der Hessischen Landesvertretung in Berlin mit einer Lesung der chinesisch-amerikanischen Autorin Lisa See. Familiengeschichte und China, das in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, bilden den Hintergrund der Romane von Lisa See. Sie vereint das reichhaltige Erbe und die kulturelle Reichweite von Orient und Okzident auf einzigartige Weise. Für die Recherche zu ihrem wahrscheinlich bekanntesten Roman, „Der Seidenfächer", reiste See in eine entlegene Region Chinas, in der man ihr sagte, sie sei erst die zweite fremde Besucherin überhaupt. Amy Tan nannte Sees Roman „schmerzhaft schön, ein Wunder der Vorstellungskraft". Die Rechte an dem Buch „Der Seidenfächer" wurden in 38 Länder verkauft. Der Roman war New-York-Times-Bestseller und gewann zahlreiche amerikanische und internationale Preise. MGM erwarb die Filmrechte. See las aus ihrem kürzlich erschienenen Roman „Töchter aus Shanghai" und berichtete Faszinierendes aus der Geschichte der Einwanderung in den Vereinigten Staaten, über die Einschränkung der Einwanderung aus Asien im 18. und 19. Jahrhundert und den alltäglichen Rassismus auf Angel Island, dem Gegenstück zu Ellis Island, das die meisten Chinesen auf ihrer langen Reise hin zu Gleichberechtigung, Staatsbürgerschaft und Chancen passieren mussten. Fotogalerie | Leseprobe und Stimmen zum Buch
Im Postfuhramt: Fotografien von Ofer Wolberger
9. Oktober 2009. Zusammen mit Robert Frank und Nan Goldin wird das junge Talent Ofer Wolberger mit „Life with Maggie“ in der aktuellen Fotoausstellung präsentiert, die am Freitag im Forum C/O Berlin eröffnet wurde. Die stellvertretende Kulturattachée Stephanie Brancaforte unterstrich das Engagement der US-Botschaft Berlin speziell für Nachwuchskünstler aus den USA. mehr bei C/O
Botschafter Murphy besucht Ramstein
8. Oktober 2009. Gemeinsam mit General Roger Brady, dem Kommandeur der US-Luftwaffe in Europa, besichtigte Botschafter Murphy während seines Besuchs der Militärgemeinschaft in Kaiserslautern am 8. Oktober den Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Der Botschafter hatte zudem ein Gespräch mit Oberst Robert Moriarty (links), Deputy Director of Installations and Mission Support für das Hauptquartier der US-Luftwaffe in Europa. (Foto: U.S. Air Force/Master Sgt. Corey Clements)
Botschafter Murphy diskutiert mit Schülern und Studenten
5. Oktober 2009. Bei seiner ersten Rede vor Medienvertretern präsentierte Botschafter Murphy seine Vorstellungen zur Erneuerung der deutsch-amerikanischen Beziehung mit einer neuen Generation junger Deutscher. Bei seinem Vortrag in der Humboldt-Universität Berlin vor mehr als 150 Schülern, Studenten und Berufsanfängern erinnerte der Botschafter an die historische Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehung, pries die Tugenden der Toleranz und Vielfalt und rief Deutsche dazu auf, mit den USA gemeinsam an den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu arbeiten. Auf Deutsch sagte Botschafter Murphy: „Dieses Erbe und die Geschichte unserer Partnerschaft nach 1945 machen die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern sehr familiär. Man ist mit seinem Bruder oder seiner Schwester nicht immer einer Meinung. Aber letzten Endes setzt man sich zusammen an den gleichen Tisch, weil man die gleichen grundlegenden Werte teilt.“ Begrüßungsworte | Fotogalerie | Video
Medien-Echo:
- Deutsche Momente Ein Hauch von Obama
WELT ONLINE - 06.10.2009
Von Alexander Kohnen 7. Oktober
2009, 04:00 Uhr So macht das nun mal ein echter Macher: Erst mal das
Jackett ausziehen, die Ärmel hochkrempeln, …
- Neuer US-Botschafter tritt zum Dienst in Berlin an
Berliner Morgenpost - 06.10.2009 So macht das nun mal ein Macher:
erst mal das Jackett ausziehen, die Ärmel hochkrempeln, Krawatte
lockern. Das ist er also: Barack Obamas Mann in Berlin.
- Berlin: Neuer US-Botschafter beweist Entertainer-Qualitäten
FOCUS Online - 05.10.2009
Seine Helden sind John F.
Kennedy, Martin Luther King und natürlich Barack Obama: Berlin hat mit
seinem neuen US-Botschafter Philip D. Murphy einen ...
- US-Botschafter Murphy - der Infotainer
Tagesspiegel - 06.10.2009
Wenn der neue US-Botschafter
Philip D. Murphy so weitermacht, wie er bei seinem ersten größeren
öffentlichen Auftritt am Montagabend in Berlin angefangen...
- “A new game of dominoes” (The Economist, Nov 12; The Indian Express, Nov 18)
THE new American ambassador to Germany, Philip Murphy, introduced himself to Berliners recently in an Obama-style town-hall meeting at Humboldt University
Ausstellungseröffnung: " Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945-1989"
2. Oktober 2009. Botschafter Murphy eröffnete im Deutschen Historischen Museum Berlin die Ausstellung „Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945-1989“. Die Ausstellung kommt vom Los Angeles County Museum of Art und wurde vom LACMA und „Kunstprojekte Berlin“ zusammengestellt. Sie wird bis zum 10. Januar 2010 in Berlin zu sehen sein. Zuvor war die Schau im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Die Konferenz „Deutsche Kunst im Kalten Krieg” (16.-18. Juni), die Teil des Rahmenprogramms war, wurde von der US-Botschaft gefördert. • Liste der Künstler
Der Fall der Mauer aus einer amerikanischer Perspektive: DJ Darky kommt nach Berlin
30. September 2009. Im Rahmen ihrer Literaturreihe zum 20. Jahrestag des Mauerfalls veranstaltete die US-Botschaft eine Lesung mit dem amerikanischen Dichter, Performance-Künstler und Romancier Paul Beatty in der Literaturwerkstatt Berlin. Paul Beattys neuestes Buch „Slumberland“ beschreibt die Erfahrungen von DJ Darky aus Los Angeles, der im Kalten Krieg als DJ auf der Suche nach dem perfekten Beat nach Berlin kommt, um dann turbulente Zeiten und die Veränderungen durch den Mauerbau zu erleben. Der Übersetzer und Schauspieler Robin Detje las aus seiner deutschen Übersetzung. Der Kulturkritiker und Journalist Ingo Arend und Beatty sprachen im Anschluss zusammen mit einem sehr engagierten Publikum über das deutsche Interesse an der amerikanischen Kultur, die unterschiedlichen Schattierungen von Rassismus und die ethnischen Beziehungen in den Vereinigten Staaten und Europa sowie über die Veränderungen nach dem Kalten Krieg. Diese Veranstaltung fand statt in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin und dem Verlag Blumenbar.
Beatty las auch in Frankfurt, Hamburg und München.
Willkommen in Deutschland: Empfang für neue US-Diplomatinnen
29. September 2009. Zur Begrüßung der drei neu eingetroffenen Diplomatinnen lud die Gesandte Botschaftsrätin für Öffentliche Angelegenheiten Dr. Helena Kane Finn zu einem Empfang. Auch Botschafter Phil Murphy kam vorbei, um Pamela Dragovich, Elizabeth Corwin and Stephanie Brancaforte offiziell zu begrüßen und den geladenen Kontakten und Partnern aus den Bereichen Kultur, Erziehung, Politik und Stiftungen seinen Respekt zu erweisen.
Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) berichten über ihre Erfahrungen in den USA
25. September 2009. Die stellvertretende Kulturattachée Pam DeVolder und die amerikanische Praktikantin Diana Partridge trafen 50 Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), die kürzlich von einem einjährigen Austausch in amerikanischen Highschools überall in den USA zurückgekehrt sind. In einer offenen Gesprächsrunde schilderten die Teilnehmer ihre positiven und negativen Erfahrungen, ihre Eindrücke von der amerikanischen Kultur und Gesellschaft sowie ihr Erleben der Rückkehr nach Deutschland und des Wiedereingliederns in ihren hiesigen Alltag. Die Auffassungsgabe und das Bedürfnis der jungen Menschen, ihre Erlebnisse in Worte zu fassen, waren beeindruckend. Fast alle Teilnehmer genossen die Einbindung in Vereine, Sportmannschaften, Politik, Kirchengruppen sowie in Aktivitäten mit ihren Gastfamilien. Einige drückten ihre angenehme Überraschung über das offene, tolerante Wesen der Amerikaner aus, während andere feststellten, dass es in ihren Gemeinden stärkere Rassenspannungen gab, als sie erwartet hatten. Einige Teilnehmer beobachteten, dass Religion in der amerikanischen Gesellschaft im allgemeinen einen großen Stellenwert einnimmt, andere bemerkten in den Vereinigten Staaten einen ausgeprägten Sinn für nationale Einheit – und alle sprachen mit Begeisterung von Präsident Obamas Amtsantrittsrede. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch, mit Freunden und Gastfamilien in den Vereinigten Staaten Kontakt zu halten und beabsichtigen, sich weiterhin für amerikanische Kultur zu interessieren. In den letzten 25 Jahren hat das PP-Programm etwa 15.000 jungen Deutschen und Amerikanern die Teilnahme an einem einjährigen Highschool-Austausch ermöglicht.
Energie- und Umwelt: Aktuelle Themen und Initiativen
22. September 2009. Dennis Leaf, ranghoher Berater für internationale Programme in der US-Umweltbehörde (EPA) sprach in der amerikanischen Botschaft in Berlin vor etwa 30 Referenten des Bundestags über das Thema „Aktuelle Energie- und Umweltfragen in den Vereinigten Staaten". Als leidenschaftlicher Verfechter der neuen Klimapolitik Präsident Obamas versicherte Leaf den Zuhörern, dass Obama entschlossen ist, mit dem Kongress zusammenzuarbeiten, um das Problem des Klimawandels anzugehen. Er warnte aber auch vor einer zu großen Erwartungshaltung an das bevorstehende Gipfeltreffen in Kopenhagen. Während seines Berlinbesuchs sprach Leaf auch in der Berliner Repräsentanz der Daimler AG mit Experten des Ecologic Institute, Mitgliedern der American Chamber of Commerce und Vertretern der deutschen Automobilindustrie über saubere Energien und Technologien für das Verkehrswesen in Europa und den Vereinigten Staaten. Bildergalerie | Video
Transatlantische Beziehungen: Johns-Hopkins-Prof. Daniel Hamilton im Gespräch mit Journalisten
17. September 2009. Dr. Daniel Hamilton, Leiter des Zentrums für Transatlantische Beziehungen an der Paul H. Nitze School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins-Universität, hat mit einer Gruppe sechs deutscher Journalisten ein offizielles Gespräch über den gegenwärtigen Stand der transatlantischen Beziehungen und die Herausforderungen für die Regierung Obama geführt. Dr. Hamilton betonte die Bedeutung des Zeitraums von jetzt bis zu den Kongresswahlen 2010 für die Regierung Obama („die ersten 500 Tage“). Er sagte, dass bis zum Ende dieses Zeitraums die wichtigsten Reformprojekte der Regierung auf den Weg gebracht worden oder sogar abgeschlossen sein sollten. Dr. Hamilton unterstrich die zentrale Bedeutung der Bemühungen des Präsidenten, das Gesundheitswesen zu reformieren und erklärte, dass „der Präsident einen Sieg braucht“, um sein Vermögen, seine innenpolitische Agenda weiter voranzutreiben, zu stärken und auch im Bereich der Außenpolitik voranzukommen. Dr. Hamilton betonte, dass die Vereinigten Staaten offen für eine neue Beziehung mit Russland sind und dass sich Russland, China und die EU auf eine gemeinsame Herangehensweise beim Thema Iran einigen müssen. Er wies den Eindruck zurück, dass die Beziehung zwischen Präsident Obama und Kanzlerin Merkel angespannt sei und sagte, er sehe zwischen den beiden keine größeren politischen Differenzen, sondern höchstens gewisse Unterschiede in der Schwerpunktsetzung.
Literatur-Reihe der US-Botschaft: Randa Jarrar liest bei den Nächten des Ramadan
16. September 2009. Mehrere Partner haben gemeinsam während der „Nächte des Ramadan“ Kulturalfestivals ein ganz besonderes Ereignis in Berlin möglich gemacht: Eine Lesung mit der Trägerin des Arabisch-Amerikanischen Buchpreises Randa Jarrar im weltberühmten Museum für Islamische Kunst auf der Museumsinsel. Jarrar, die aus ihrem Debutroman „A Map of Home“ las (dt.: „Weiße Lügen“), ist Vertreterin einer jungen Generation von Autoren, die Erfahrungen von Immigranten widerspiegeln und die vielfältige amerikanische Literaturlandschaft bereichern. Das Publikum, darunter Vertreter der größten muslimischen Gemeinde in Deutschland, Einwanderer aus Palästina und dem Irak, Lehrer, Studenten und Wissenschaftler, waren begeistert von Jarrars humorvoller und offenherziger Geschichte einer Heranwachsenden, die in Kuwait, Ägypten und den Vereinigten Staaten spielt. Vor Berlin war Jarrar bereits in München und Tübingen aufgetreten und reiste anschließend weiter zu Lesungen in Kiel und Hamburg. Lebenslauf | Fotogalerie | Presse-Echo
Ehemaliger Botschafter Timken und Frau werben in Berlin für "Windows on America"
15. September 2009. Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland William R. Timken jr. und seine Frau Sue kehrten nach Berlin zurück, um das Programm Windows on America program (WoA) zu unterstützen, welches sie 2006 ins Leben gerufen hatten, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und Beziehungen aufzubauen zwischen den kommenden Generationen deutscher und amerikanischer Jugendlicher. Dieses einzigartige, als Public-Private Partnership konzipieret Programm ermöglicht unterrepräsentierten Schülern für einen Kurzaufenthalt in die Vereinigten Staaten zu reisen um dort aus erster Hand amerikanische Kultur zu erleben. In den Worten des früheren Botschafters Timken: „Das Windows on America-Programm ist wichtig, weil es hilft, Schranken der Unwissenheit zu durchbrechen und ein besseres Verständnis zwischen Menschen in Deutschland und den USA zu fördern.“ Seit 2006 haben 110 Schüler an dem Programm teilgenommen. Die jüngste Gruppe, 10 Schüler aus der Pestalozzi-Hauptschule in Ludwigshafen die eine Vielfalt von Kulturen, Religionen und Hintergründen repräsentiert, reiste im August nach New York, Washington (DC) und Charlotte (North Carolina). Während ihres Aufenthaltes in den USA lebten sie bei Gastfamilien, besuchten High Schools und Jugendclubs, arbeiteten bei einer Gemeindeorganisation und erfuhren viel über amerikanische Kultur und Gesellschaft: „Ich habe jede Minute des Programms genossen“, so ein Schüler nach seiner Rückkehr. „Ich habe so viel gelernt und so viele tolle Erlebnisse gehabt. Die Reise in die USA hat mich außerdem motiviert, mein Englisch zu verbessern.“
Botschafter Murphy und seine Frau laden zum Iftar-Empfang
14. September 2009. Botschafter Philip D. Murphy, seine Ehefrau Tammy und ihre vier Kinder empfingen 30 Angehörige verschiedener muslimischer Gemeinden in Deutschland sowie führende deutsche Vertreter aus Politik und Gesellschaft, die sich aktiv für Integration engagieren, zu einem traditionellen Iftar-Abendessen in ihrer Residenz. In seiner Begrüßungsansprache erwähnte der Botschafter Präsident Obamas Bekenntnis zu einem auf gegenseitigem Respekt und gegenseitigen Interessen beruhenden Engagement und betonte, dass die Kommunikation mit in Deutschland lebenden Muslimen weiterhin einen wichtigen Bestandteil der Programme zur aktiven Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft bilden wird. Dr. Markus Kerber, Leiter der Abteilung Grundsatzfragen und Internationale Entwicklung im Bundesinnenministerium, drückte im Namen der Bundesregierung seine Dankbarkeit für das dauerhafte Engagement der Botschaft für kulturübergreifendes Verständnis und Toleranz durch glaubensübergreifende Veranstaltungen und Initiativen aus. Nach einer Video-Botschaft von Präsident Obamas Ramadan-Ansprache sprach Imam Abadallah Hajjir aus dem Haus der Weisheit im Berliner Bezirk Moabit das gemeinsame Gebet für die Gäste. Der Abend wurde mit dem Ramadan-Fastenbrechen nach Sonnenuntergang abgeschlossen. Fotogalerie • Ramadan Karim - Präsident Obamas Ansprache zum Iftar-Abendessen (1. September 2009, weitere Übersetzungen) • Secretary Clinton Hosts Annual State Department Iftar Dinner (15. September 2009) • Eid Mubarak - Präsident Obamas Ramadan-Botschaft (19. September 2009) • Ramadan-Feature auf www.america.gov (engl.)
Die Iftar-Abendessen sind eine langjährige Tradition der US-Botschafter, siehe Vorjahr 2008.
Stilles Gedenken an die Opfer des 11. September
11. September 2009. Die US-Botschaft erinnerte an die Ereignisse des 11. Septembers 2001 mit einer Gedenkfeier und einer kurzen Ansprache von Botschafter Philip D. Murphy, gefolgt von einer Schweigeminute. Die Familien der deutschen Opfer des 11. Septembers waren eingeladen, der Gedenkfeier im Hof der Botschaft beizuwohnen, wo sie sich vor einem Jahr eingefunden hatten, um einen Gedenkstein für die Opfer der Anschläge vom 11. September zu enthüllen. Fotogalerie | Ansprache des Botschafters
Botschafter genießt Wochenende an der Ostsee mit Familie
5./6. September 2009. Auf ihrem ersten Ausflug außerhalb Berlins besuchten Botschafter Murphy und seine Familie Mecklenburg-Vorpommern. Die Murphys mitsamt Hund Sasha genossen die großartige Küstenlandschaft rund um das Ostseebad Wustrow.
Botschafter Philip D. Murphy in Deutschland akkreditiert

3. September 2009. Botschafter Philip D. Murphy hat heute Bundespräsident Horst Köhler sein Beglaubigungsschreiben überreicht und sich damit als Botschafter in Deutschland akkreditiert.
Schritte von der Nominierung zur Akkreditierung:
21. August 2009. Philip D. Murphy ist mit seiner Familie in Deutschland eingetroffen (Foto | Video | Ansprache). Als nächsten und letzten Schritt zum Amtsantritt wird er dem Bundespräsidenten sein Beglaubigungsschreiben überreichen und danach seine Tätigkeit als Botschafter aufnehmen.
13. August 2009. Philip D. Murphy wurde in Washington als Botschafter für Deutschland vereidigt. 7. August 2009. Der US-Senat bestätigte Philip D. Murphy als designierten Botschafter für Deutschland
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