Archiv ausgewählter Veranstaltungen
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7. Mai: Afghanistan: „Ein Scheck genügt nicht“
Bei einer Diskussionsrunde mit deutschen Journalisten unterstrich Leo Michel, Distinguished Research Fellow am Institute for National Strategic Studies der National Defense University, dass es in Bezug auf Afghanistan „nicht ausreicht, einen Scheck auszustellen“. Michel geht davon aus, dass Afghanistan beim bevorstehenden NATO-Gipfel in Chicago vom 20. – 21. Mai beherrschende Thema sein wird. Die Situation in Afghanistan sei besser als allgemein in den Medien berichtet wird, so Michel. Beim Gipfel in Chicago wird die NATO über die zukünftigen Schritte im Rahmen des Übergangsplans entscheiden. Herr Michel erklärte, dass sowohl eine geringe, langfristige Militärpräsenz vor Ort als auch eine starke zivile Komponente wichtig für die Erhaltung der bisher erzielten Fortschritte sei. Der zweite Schwerpunkt des Gipfels werden die Fähigkeiten und insbesondere die Smart Defense sein. Er umriss, dass der NATO-Einsatz in Libyen gezeigt habe, wie sehr sich die NATO auf die US-Streitkräfte verlasse und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die europäischen Länder stärker untereinander absprechen, damit unter den NATO-Ländern ausreichend Fähigkeiten zur Verfügung stehen und diese sinnvoll eingesetzt werden.
5. Mai: Lesereise T.C. Boyle
T.C. Boyle mit Gebärdendolmetscherin (weitere Fotos)
T.C. Boyle präsentierte seinen neuen Roman “When the Killing is Done” (“Wenn das Schlachten vorbei ist” - Hanser Verlag München) in der Volksbühne Berlin vor 300 Boyle Fans und mit Unterstützung von zwei Gebärdendolmetscherinnen und dem Literaturkritiker der Frankfurter Rundschau, Martin Scholz. Die Leser der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung steuerten Fragen bei, die sie vorher eingereicht hatten und die T.C. Boyle mit seinem typisch „boylschen“ Witz, Humor und Sinn für Ironie beantwortete. Ein gelungener Abend!
Aus der deutschen Übersetzung las Axel Wandtke.
Veranstalter: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz / Dussmann das Kulturkaufhaus / in Kooperation mit der US-Botschaft Berlin und der Berliner Zeitung/Frankfurter Runschschau
Weitere Informationen unter www.tc-boyle.de
2.-6. Mai: XXVII. Black International Cinema Berlin 2012
… eine internationale, interkulturelle Gemeinschaft von Menschen mit dem Engagement für ein besseres Verständnis und wachsende Kooperation zwischen Individuen und Gruppen, mit Unterstützung des demokratischen Prozesses und der Beseitigung von Gewalt, Verfolgung aufgrund religiöser, ethnischer und geschlechtlicher Zugehörigkeit, Kindes- und Jugendmissbrauch, Homosexuellen-Feindlichkeit und Rassenhass, durch die Mittel der Kunst, der Bildung, der Kultur und des Dialogs… Wir möchten eine Dankesschuld und tiefste Anerkennung für die Beiträge von Bürgermeister Willy Brandt und Präsident John F. Kennedy zum Ausdruck bringen, die sie am 26. Juni 1963 zu jenen Ereignissen leisteten, die es uns heute erlauben, hier in Berlin und in Frieden zusammen zu kommen. Auch wir sind BerlinerInnen! Danke und willkommen zum XXVII. Black International Cinema Berlin 2012, 2.-6. Mai, und zur Ausstellung “Footprints in the Sand?”, 1. Juli-31. August 2012
3. Mai: “Conquering the Stars: The Lines of Force for a Life of an Astronaut and NASA Administrator”
Charles F. Bolden, Jr.
(Photo via Twitter)
Der Astronaut und NASA-Administrator Charles F. Bolden jr. hielt an der TU Berlin einen öffentlichen Vortrag über sein Leben, seine Erfahrungen als Astronaut und als NASA-Administrator. Veranstalter sind die Botschaft der USA in Deutschland, NASA, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die TU Berlin.
23. April: Studium, Austauschsemester oder Praktikum in den USA
16-17 Uhr in der Amerikagedenkbibliothek, Blücherplatz 1, 10961 Berlin-Kreuzberg
Im Rahmen des America(at)yourlibrary Programms informiert eine Austauschreferentin der US-Botschaft über Studium, Austauschsemester oder Praktika in den USA.
Wegen den Umbauarbeiten in der AGB findet die Veranstaltung in der Kinder- und Jugendbibliothek statt.
22. April: Tag der Erde
http://www.earthday.org/
Der Tag der Erde (auch engl. Earth Day) wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Menschen dazu anregen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken.
- Motto 2012: Wahre die Schätze unserer Erde! Zum
Facebook-Event - Veranstaltung der Botschaft 2012 mit Experte zum Thema Seltene Erden
- siehe auch:
Was wir zum Earth Day 2011 gemacht haben, Earth Hour 2012 - Twitter: @EarthDayGermany c/o Thomas Dannenmann
17. April: Zurück aus den USA – Zehn Auszubildende schildern ihre Eindrücke.
Zehn Auszubildende des BWK, die im Rahmen des Windows on America Programms in die USA reisten, berichten US-Botschafter Murphy ihre Eindrücke.
US-Botschafter Philip D. Murphy traf zehn Auszubildende des BWK Bildungswerks in Kreuzberg, die mit dem Windows on America Programm die USA besucht haben, in der US-Botschaft am Pariser Platz begrüssen. Im Rahmen des Treffens wird sich Botschafter Murphy über die Erfahrungen der Teilnehmer informieren, die sie in den USA gemacht haben. Außerdem ist ein Gruppenfoto geplant.
Die jungen Auszubildenden mit größtenteils türkischem, arabischem und asiatischem Migrationshintergrund, die am BWK eine Ausbildung in den Berufen Hotelfach-, Restaurantfachmann/-frau und Kaufmann/-frau im Einzelhandel absolvieren, hielten sich vom 12. bis zum 23. März mit dem Windows on America Programm in den USA auf. Stationen der Reise waren Washington, D.C., Cincinnati, Ohio und New York City. Das Programm beinhaltete Besichtigungen, Besuche und Kurzpraktika in Unternehmen, einen Tag im College, Freiwilligenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen sowie einen Aufenthalt in amerikanischen Gastfamilien.
Der Verein Windows on America e.V. veranstaltete ein zwölftägiges Besuchsprogramm in die USA für eine Gruppe von zehn Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus Deutschland. Diese sind bislang in Austauschprogrammen zwischen Deutschland und den USA stark unterrepräsentiert. Ziel des Programms ist es, die Jugendlichen an dem Bildungserlebnis „Auslandserfahrung“ teilnehmen zu lassen. Es finanziert sich aus Zuwendungen von Unternehmen, Stiftungen und Privatleuten an den Verein Windows on America e.V., der von deutschen und amerikanischen Bürgern in Berlin gegründet wurde.
16. April: Aman Alis Ramadan-Roadtrip
Aman Ali, preisgekrönter, junger muslimischer Geschichtenerzähler und Stand-up-Comedian aus New York, kommt zum ersten Mal nach Deutschland und präsentiert am 16. April auf Einladung der Amerikanischen Botschaft in Berlin seine Show „30 Moscheen in 30 Tagen: Geschichten eines amerikanischen Roadtrips im Monat des Ramadans“. Mit Leidenschaft und einem lebendigen Erzählstil berichtet der Amerikaner indischer Abstammung in englischer Sprache über seine Reisen durch die USA, seine Besuche in Moscheen sowie seine Begegnungen mit Muslimen und erforscht, was es bedeutet, heute ein Muslim in Amerika zu sein.
Das Vorprogramm gestalten Younes Al-Amayra und Youssef Adlah, Gründer von i,Slam, mit einem muslimischen „Poetry Slam“. Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache statt und wird unterstützt von der Initiative Juma („jung, muslimisch, aktiv“) unter der Schirmherrschaft der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.
- Auf youtube: Unser Video von der Veranstaltung
- Einladungs-Flugblatt (pdf)
- Ihr
Feedback via Facebook - Weitere Informationen zu Aman Ali:
- Zum Vorprogramm und zum Veranstaltungsort siehe:
16. April: Webchat "Empowering Civil Society in Afghanistan"
Am Montag, 17:00 -18:00 MESZ
auf http://conx.state.gov/germany
Wie schon im Vorjahr haben wir wieder eine interessante Gruppe zu Besuch:
Four Afghan leaders will discuss civil society successes and needs for the future in Afghanistan. Through their own courageous stories,
they will provide first-hand examples of their work to promote human rights and support the most marginalized groups of the Afghan public.
Ms. Freshta Karimi, Director of the Da Qanoon Ghushtonky, an organization to protect the rights of women and children
Mr. Mirwais Rahimzai, MD, MBA, Country Director, Center for Human Services/University Research Co. LLC
Ms. Razia Arooj, National Program Officer in the education unit of UNESCO’s Afghanistan office
Mr. Sadiq Mohibi, Advisor to the Ministry of Labor, Social Affairs, Martyrs and the Disabled
16. April: „Fünfzig Jahre Fortschritt in nur zehn Jahren”
Vier junge Afghanen, die sich in der Zivilgesellschaft ihres Landes engagieren, sind während eines von der US-Botschaft finanzierten Aufenthalts mit Journalisten, Regierungsvertretern und Experten für Außenpolitik zusammengekommen, um von ihren Erfolgen und Erfahrungen bei ihrer täglichen Arbeit und im Alltagsleben in Afghanistan zu berichten. Die jungen Menschen dankten der deutschen Regierung und der deutschen Bevölkerung von Herzen für ihre Unterstützung für Afghanistan. Dr. Mirwais Rahimzai fasste seine Arbeit aufgrund der deutlichen Verbesserungen im afghanischen Gesundheitssystem so zusammen: „Fünfzig Jahre Fortschritt in nur zehn Jahren“. So konnte beispielsweise die Müttersterblichkeitsrate deutlich verringert werden. Im Gegensatz dazu hat sich die Zahl der Hebammen verzehnfacht. Die Gruppe forderte ein langfristiges Engagement der internationalen Gemeinschaft nach 2014, Investitionen in eine neue Generation in Afghanistan, ein besseres Rechtssystem, die Entpolitisierung des öffentlichen Dienstes sowie einen intensiveren Dialog der internationalen Gemeinschaft mit Pakistan über dessen Rolle im Friedensprozess in Afghanistan.
12.-14. April: Pictoplasma Festival und Konferenz
The world’s leading and largest Festival of contemporary character culture returns to Berlin, with a dense, one-week program of inspiring artist presentations, conference lectures, animation festival, workshops, installations, numerous character walk exhibitions, performances, VJ battles and of course, loads of character!
31. März: Die US-Botschaft Berlin nimmt an der Earth Hour teil
http://www.wwf.de/earth-hour-2012/
Wie schon im Vorjahr nimmt die US-Botschaft Berlin auch in diesem Jahr an der Earth Hour teil (am 31. März 2012 um 20.30 Uhr). Während der Earth Hour schalten Haushalte, Unternehmen und Regierungen in einem symbolischen Akt, der auf Freiwilligkeit beruht, alle verzichtbaren Lichter und elektrischen Geräte für eine Stunde aus, um auf die Dringlichkeit hinzuweisen, mit der gegen den Klimawandel vorgegangen werden muss.
Die Earth Hour gab es zum ersten Mal 2007 in Sydney (Australien) auf Initiative der Stadt. Mittlerweile ist sie zu einer weltweiten Aktion geworden. Die Earth Hour 2010 ging als weltweit größte Freiwilligenaktion mit teilnehmenden Unternehmen, Regierungen und Einzelpersonen in 128 Städten in die Geschichte ein.
28. März: John Hulsman über Außenpolitik die US-Präsidentschaftswahl
John Hulsman
Dr. Hulsman zu Gast. Er spricht über "A World that Cannot Be Ignored: The American Presidential Race and U.S. Foreign Policy"; live Tweets via @USExchanges
27. März: Botschafter Murphy und Frau besuchen ehemalige McNair-Kapelle
Auf Einladung der Gemeinde besuchten Botschafter Murphy und seine Frau Tammy die Kapelle der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (ehem. McNair-Kapelle) in Berlin-Lichterfelde. Die Kapelle wurde ursprünglich von den amerikanischen Miltärstreitkräften für die Berlin Brigade gebaut. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde erwarb das Gebäude im Jahr 2007. Pastor Daniel Flechsig, der Gemeindeleiter und Älteste Klaus Hofsommer, Carl-Ewald Löwen und Bolko Arlitt begrüßten den Botschafter und seine Frau, präsentierten einen historischen Überblick des Kirchengebäudes sowie seiner Gemeinde in Lichterfelde und erinnerten an die Zeit von 1945-1994, als die Soldaten der Berlin Brigade in den McNair Barracks stationiert waren. Botschafter Murphy dankte dem Pastor und den anwesenden Gemeindemitgliedern dafür, dass sie die Amerikaner mit offenen Armen willkommenheißen, die gelegentlich hierher kommen, um „ihre“ Kapelle zu besuchen. Er dankte außerdem den auch anwesenden Vetretern des „Initiativkreis Berlin e.V. - McNair Museum und betonte, dass mehr als 200.000 Berliner als zivile Angestellte mit alliierten Soldaten zusammenarbeiteten und dass ihre Arbeit und die Beziehung, die sie zu den amerikanischen Soldaten und ihren Familien aufgebaut haben, ein besonderes Kapitel der deutsch-amerikanischen Partnerschaft sind, die Teil der Geschichte Berlins ist.