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Journalistin Andrea Röpke im Rahmen des “International Women of Courage Award” von der US-Botschaft in Berlin geehrt

(v.l.n.r.): Generalkonsulin  Johnson, Preisträgerin Andrea Röpke,  Christian Möller, Genevieve  Libonati

(v.l.n.r.): Generalkonsulin Johnson, Preisträgerin Andrea Röpke, Christian Möller, Genevieve Libonati

11. März 2009. Die deutsche Journalistin Andrea Röpke wurde als eine Endrundenteilnehmerin für die Region Europa des Secretary of State’s International Women of Courage Award geehrt (Internationale Auszeichnung der US-Außenministerin für Frauen mit Mut). Die Auszeichnung wurde ihr vom Geschäftsträger ad interim der US-Botschaft, John M. Koenig, verliehen. Einhergehend mit dieser Auszeichnung wurde eine finanzielle Zuwendung an das Jugendzentrum Burg Stargard Neustrelitz/Mecklenburg-Vorpommern) vergeben.

Zum dritten Mal erhielt dieses Jahr eine Reihe mutiger Frauen aus der ganzen Welt den Secretary of State’s Award for International Women of Courage. Es ist die einzige Auszeichnung innerhalb des US-Außenministeriums, die zu Ehren herausragender internationaler weiblicher Führungskräfte vergeben wird. Diese Auszeichnung würdigt den Mut und die Führungsrolle von Frauen in ihrem Kampf für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte.

Die US-Botschaft ehrte eine der beiden Endrundenteilnehmerinnen für die Region Europa, die freiberufliche Journalistin Andrea Röpke. Frau Röpke hat sich in den letzten 15 Jahren intensiv bemüht, die Berichterstattung über einige der gefährlichsten Gruppierungen in der rechtsradikalen Szene einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der besondere Schwerpunkt ihrer Berichterstattung liegt dabei auf der Rolle von Frauen in rechtsradikalen Gruppierungen. Die US-Botschaft in Berlin möchte mit dieser Preisverleihung die Bedeutung ihrer Arbeit herausheben und ehren.

Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Amerikanischen Botschaft wird dem Jugendzentrum in Burg Stargard (Mecklenburg-Vorpommern) als Unterstützung für die interaktive Ausstellung „KONKRET“ einen Zuschuss zukommen lassen. KONKRET entwickelte sich aus einem umfassenderen Jugendprojekt über kulturelle Identität und wird in Schulen und Jugendeinrichtungen gezeigt. Zu den Teilnehmern des Projekts zählen Schüler aus zwei Schulen in Burg Stargard sowie Migranten aus einem Flüchtlingsheim in Neustrelitz. Das Jugendzentrum in Burg Stargard, das im April 2001 gegründet wurde und zuvor als Treffpunkt für Jugendliche aus der rechten Szene galt, konzentriert sich auf die Unterstützung von sozial benachteiligten Mädchen und Jungen und die Förderung von mehr Toleranz.

In diesem Jahr wird US-Außenministerin Clinton Preisträgerinnen aus Afghanistan, Guatemala, Irak, Malaysia, Niger, Russland, Usbekistan und Jemen würdigen. Sie gehören zu den über 80 außergewöhnlichen Frauen, die von den US-Botschaften in aller Welt für ihre außerordentliche Arbeit zur Förderung der Menschenrechte nominiert wurden. Die Gewinnerin aus der Region Europa ist Frau Veronika Marchenko aus Russland.