Archiv 2010, Juli–Dezember
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Wunschbesuch in der Botschaft
Botschafter Philip D. Murphy empfing Reinhard von Bronewski in der Amerikanischen Botschaft, einen ehemaligen Mitarbeiter der US-Berlin Brigade, der in den 80er und 90er Jahren als Übersetzer für die 287th Military Police Company arbeitete und heute eine Webseite im Andenken an die ehemalige amerikanische Schutzmacht betreibt. Der Botschafter äußerte seine Anerkennung und Dankbarkeit für das Engagement Reinhard von Bronewskis sowie für seine Bemühungen, die Erinnerungen an die Berlin Brigade zu bewahren. Im Anschluss an das Treffen mit dem Botschafter führte der Verteidigungsattaché der US-Botschaft, Oberst James Brown, Herrn von Bronewsi durch das Gebäude. Das Treffen mit dem amerikanischen Botschafter war eine Überraschung, die der RBB mit seinem Programm „Wunschzeit“ in der Fernsehsendung „zibb“ initiierte, das Wünsche in der Vorweihnachtszeit erfüllt.
Botschafter Murphy besucht Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem
21. Dezember 2010. Botschafter Murphy besuchte das Arndt-Gymnasium in Dahlem für ein Gespräch mit ca. 200 Schülern. Nach einem schwungvollen Empfang durch die Big Band der Schule mit einigen amerikanischen Musikstücken begrüßten die Schuldirektorin und der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann, der diesen Besuch angeregt hatte, den Botschafter. Murphy ermutigte die Schüler an einem Austauschjahr teilzunehmen, da diese Erfahrung sowohl für die eigene Persönlichkeitsentwicklung als auch für das interkulturelle Verständnis von enormer Wichtigkeit sei. Danach sprach er von seinen persönlichen Helden, wie US-Senator J. William Fulbright, dem Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. und dem ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt. Er nannte diese außergewöhnlichen Visionäre und ihre bahnbrechenden Leistungen als beispielhaft dafür, was man als einzelne Person erreichen kann, wenn man seine Träume und Ziele verfolgt. Botschafter Murphy schlug dann die Brücke zur heutigen Zeit und bezeichnete Präsident Barack Obama ebenfalls als solch einen Visionär, dessen Vergangenheit auch nicht immer einfach war, der jedoch nicht aufgehört hat an sich zu glauben. Botschafter Murphy erwähnte auch ein Vorbild aus dem direkten Umfeld der Schüler: Frau Susanne Grautmann, eine der Lehrerinnen, die beim Projektwettbewerb des von der US-Botschaft organisierten Green Ambassadors Program den ersten Preis gewonnen hatte. Das Programm richtete sich an ehemalige Teilnehmer von der US-Regierung geförderter Austauschprogramme und forderte sie auf, einfache Projekte zur Förderung des Klimaschutzes zu entwickeln. Frau Grautmann gewann mit ihren „Ein Auto weniger“-Aufklebern, die sie entwickelte und an Radfahrer in ihrer Nachbarschaft verteilte. Danach öffnete Botschafter Murphy die Diskussion für Fragen. Die Schüler waren sehr gut informiert und beeindruckten den Botschafter mit kritischen Fragen zu Themen wie der amerikanischen Wirtschaftslage, dem Konfliktverhältnis zwischen Nord- und Süd-Korea sowie Wikileaks. Nach einem leidenschaftlich vorgetragenen Weihnachtslied von den „Hot Chocolates“, dem Chor der Fünft- und Sechstklässler, besuchte Botschafter Murphy eine 6. Klasse und las den Schülern ein Kapitel aus Präsident Barack Obamas Biographie „Dreams from my Father“ vor. | Foto-Galerie
Botschafter Murphy spricht bei Empfang für GE
15. Dezember. Anlässlich der Eröffnung des neuen GE-Büros für Regierungsbeziehungen in Berlin sprach Botschafter Murphy bei einem Empfang im Berliner Hotel Adlon. Unter den Gastgebern waren der Präsident und CEO von GE International, Nani Beccani-Falco, sowie Georg Knoth, CEO von GE in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu den Gästen gehörten Kontakte des Unternehmens aus Regierung und Privatwirtschaft sowie Vertreter der deutschen Bundesländer in Berlin. Der Botschafter hob die Geschichte des Unternehmens hervor, die von technischen Innovationen, internationalem Engagement und dessen Rolle als einer der weltweit führenden diversifizierten Hersteller von Industrieprodukten geprägt ist. Sie begann 1883, als Berlin eine Stromversorgung erhielt, mit einer Partnerschaft mit Emil Rathenau, und dauert bis heute an. „Im Laufe der Jahre hat GE vielen Menschen überall auf der Welt sehr viel Gutes gebracht. Es ist wichtig, dass GE seine Fantasie weiter arbeiten lässt.“
Vorlesung zu biotechnologischen Pflanzen in Deutschland und den Vereinigten Staaten
Am Dienstag, den 14. Dezember, hielt Paul Spencer, US-Botschaftsrat für Landwirtschaft, im renommierten Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin einen Vortrag über Biotechnologie in der Landwirtschaft. Vor etwa 100 Studierenden der vergleichenden Politikwissenschaft erklärte er, weshalb sich weltweit immer mehr Landwirte für die Nutzung biotechnologischen Saatguts entscheiden. Spencer sprach auch über politische Maßnahmen in den Vereinigten Staaten, die die sichere Entwicklung dieser strategischen Technologie unterstützt haben. Die Vorlesung umfasste eine lebhafte Diskussion, bei der die amerikanische und die deutsche Herangehensweise an die gesetzliche Regulierung der Biotechnologie in der Landwirtschaft miteinander verglichen wurden.
1. Dezember: Welt-AIDS-Tag
Mehr als 14 Millionen Menschen wurden getestet und beraten – dank PEPFAR,
sagt Botschafter Philip Murphy in dieser Videobotschaft
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