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Archiv Veranstaltungen 2010

Botschafter gratuliert Austausch-Stipendiaten

PPP Gruppenfoto

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Strahlende Gesichter begrüßten US-Botschafter Philip D. Murphy, der zur diesjährigen Abschlussveranstaltung für die 75 Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für Junge Berufstätige/Aus­zubildende in Berlin geladen war. Gerade zurückgekehrt von ihrem einjährigen Aufenthalt in den USA, sieht man den 75 jungen Berufstätigen ihren Enthusiasmus, ihre Lebensfreude und ihren Optimismus an. Auch die rund 50 geladenen Gäste, unter ihnen mehrere Mitglieder des Bundes­tages, ließen sich von der Energie anstecken.

Das Parla­mentarische Patenschafts-Programm, in den USA bekannt unter dem Namen Congress-Bundes­tag Youth Exchange for Young Professionals, ermöglicht jungen Berufs­tätigen aus den USA und Deutschland, ein Jahr im jeweils anderen Land zu ver­bringen, interessante Leute kennen­zulernen und erste Studien- und Arbeits­erfahrungen zu sammeln. Die Organisation InWent gGmbH ist für die Durch­führung des Jungen Berufs­tätigenprogramms zuständig; Dr. Sebastian Paust, Haupt­geschäftsführer der Organisation, war extra aus Bonn angereist, um in einer kurzen Rede das Publikum zu begrüßen.

„Bleibt in Kontakt und werdet Mitglied", so der eindringliche Appell der Ver­treterin des PPP Alumni Vereins. Das PPP hilft mit, ein breites soziales und beruf­liches Netzwerk von Beziehungen über den Atlantik zu schaffen; bei der Pflege und dem Ausbau dieses Netz­werkes wird jede Mithilfe gebraucht.  

Voller Begeisterung erzählte Dr. Hans-Ulrich Klose, Mitglied des Deutschen Bundes­tages und Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammen­arbeit, von seinen Erfahrungen als Austausch­schüler in den USA. „Angereist sind wir mit dem Schiff, was sechs Tage gedauert hat, inklusive einem Tag See­krankheit. Dann ging es mit den Greyhound weiter nach Clinton, Iowa" und bereits hier habe sich seine Sicht auf manche Dinge verändert. Obwohl der Austausch 1954-55 statt­gefunden hat, sind die Verbindungen zu seiner Gastfamilie nie abgebrochen.

US-Botschafter Murphy hob in seiner Ansprache besonders hervor, wie wichtig der Beitrag von Austauschprogrammen zur Festigung der deutsch-amerikanischen Beziehungen ist. Er betonte, dass die Vorteile des PPPs in der einjährigen Länge des Austausches, der einzigartigen Kombination von Studien-und Arbeitserfahrung sowie der Einbeziehung des Community Colleges liegt. 

Nach einer lebendigen Diskussionsrunde mit US-Botschafter Murphy und Dr. Klose mit spannenden Fragen, viel Spaß und interessanten Antworten wurden die Teilnahmeurkunden überreicht. 

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